// THINK ING. // Das Ingenieurstudium // Studiprofile // Informatik // Informatik - Stefanie Wiegand
Studentenfragebogen:
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Studienfach(richtung):
Universität / FH / Berufsakademie:
Aktuelles Semester:
Geplanter Studienabschluss:
Name:
Alter:
Universität / FH / Berufsakademie:
Aktuelles Semester:
Geplanter Studienabschluss:
Name:
Alter:
Informatik
HTW des Saarlandes
6
Bachelor, danach Master
Stefanie Wiegand
23
HTW des Saarlandes
6
Bachelor, danach Master
Stefanie Wiegand
23
Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere Kommunikationsinformatik und bin ab dem 1. April 2010 im 6. Semester.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe Abitur und danach eine Ausbildung als Technische Zeichnerin gemacht.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Die Vorlesung „Human Computer Interaction“ von Gastprofessor Steven P. Frysinger aus Virginia.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Circa 4 Kilometer.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Da ich damals noch bei meinen Eltern wohnte, war die Entfernung zur Hochschule ausschlaggebend.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin sehr zufrieden, da Absolventen der HTWdS aus dem Bereich Informatik bei vielen Firmen ein hohes Ansehen genießen.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Fächer wie Rhetorik oder Technische Dokumentation sollten gleich zu Beginn gelehrt werden. Außerdem müsste es mehr Hilfe beim Thema Zeitmanagement geben. Ansonsten kann ich mich nicht beklagen.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
gut
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Meine Leistungskurse waren Englisch, Biologie und Erdkunde. Besonderen Spaß haben mir Englisch und Kunst gemacht, Mathematik mochte ich zu Schulzeiten aber nie besonders.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieurin werden willst?
Ich habe vorher zwei Semester lang Architektur studiert, wo besonderer Wert aufs Design gelegt wurde. Da wurde mir klar, dass ich doch ein technischer Mensch bin :) ...
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Die Arbeit am PC hat mir schon immer Spaß gemacht, und auf diese Weise kann ich meine künstlerischen Ambitionen mit meinem Interesse für Technik verbinden.
Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 20 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zu Hause: 40 %
c) mit Studentenjobs: 30 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 10 %
Beschreibe in Prozent, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 50 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 30 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 20 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung?
a) Uni-Bibliothek: 5 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 10 %
c) E-Mail und Internet: 70 %
d) Fachzeitschriften: 0 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 15 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Im Zeitmanagement und der Finanzierung des Studiums beziehungsweise im Bereich der Lebenshaltungskosten.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Durch durchgearbeitete Wochenenden und Zurückstecken bei der persönlichen Freizeitgestaltung.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich möchte meinen Master in Praktischer Informatik machen, da der Fokus dort eher beim Programmieren beziehungsweise beim Management liegt als in der Kommunikationstechnik. Schwerpunkte sollen dabei User Interface Design und Content Management Systeme sein, sofern man das an der HTW durch Wahlfächer beeinflussen kann.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Für Teamwork-Willige finden sich immer Gleichgesinnte für Lerngruppen. Außerdem wird die Zusammenarbeit durch viele Gruppenprojekte im Laufe des Studiums gefördert.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Fremdsprachenkenntnisse sind für die berufliche Zukunft gerade als Informatiker sehr wichtig, wenn auch das Niveau, das an der HTW vermittelt wird, meiner Ansicht nach niedriger ist als der Fremdsprachenunterricht damals am Gymnasium.
Praktika sind ebenfalls wichtig und stellen einen Teil der Praktischen Ausbildung dar. Auslandsaufenthalte sind dagegen leider schwer zu organisieren, da man auch in den Semesterferien präsent sein muss, um an Seminaren und Klausuren teilzunehmen. Eine Möglichkeit ist, die Thesis im Ausland zu schreiben, da man so wenigstens die Chance hat, dort ein bisschen Geld zu verdienen. Generell finde ich, dass das Thema nicht genug publik gemacht wird. Sprachferien zu realisieren ist aus den genannten Gründen nahezu unmöglich.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Am liebsten wäre ich in einem kleinen bis mittleren Webentwicklungsunternehmen angestellt und würde dort mit Designern zusammenarbeiten, um besonders bedienerfreundliche Webanwendungen zu programmieren. Schön wäre es, wenn ich durch internationale Kundschaft die Möglichkeit hätte, meine Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Mich immer noch weiterbilden, da besonders in der Informatik 20 Jahre eine lange Zeit sind. Wahrscheinlich werde ich dann darüber lächeln wie ich heute programmiere, weil es dann längst bessere Sprachen geben wird.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Wer sein Studium zügig durchziehen will (oder muss), sollte sich von dem Gedanken verabschieden. Wohnt man noch daheim und wird finanziell unterstützt, ist es auf jeden Fall möglich. Hat man aber eine eigene Wohnung und einen Job, kann es manchmal eng werden. Durch gute Planung lässt sich der studentische Tagesablauf (zumindest in den Semesterferien) aber so organisieren, dass man auch mal lange schlafen kann :) ...
Was machst du in den Semesterferien?
Zuerst Klausuren schreiben und Projekte bearbeiten, danach alle Sachen tun, zu denen ich sonst wenig Gelegenheit habe. Vor allem aber ausschlafen und entspannen, um Kraft für das nächste Semester zu tanken.
Was sind deine Hobbys?
Das Züchten und Pflegen von exotischen Pflanzen (sozusagen als Ausgleich zur Technik) und lesen (ja, auf echtem Papier!)
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Ein Schweizer Taschenmesser, eine Plastikflasche und einen Schlafsack.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Auf eine warme Dusche.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
„Echte“ künstliche Intelligenz und eine Lösung für das Rucksack- und das Travelling-Salesman-Problem.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Wenn ihr es wirklich wollt, lasst euch nicht vom Grundstudium abschrecken. Das bisschen Mathe geht auch vorbei. Aber fangt bloß nicht an Klausuren zu „schieben“, denn es werden nicht weniger und sie werden auch bestimmt nicht leichter.
Ich studiere Kommunikationsinformatik und bin ab dem 1. April 2010 im 6. Semester.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe Abitur und danach eine Ausbildung als Technische Zeichnerin gemacht.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Die Vorlesung „Human Computer Interaction“ von Gastprofessor Steven P. Frysinger aus Virginia.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Circa 4 Kilometer.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Da ich damals noch bei meinen Eltern wohnte, war die Entfernung zur Hochschule ausschlaggebend.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin sehr zufrieden, da Absolventen der HTWdS aus dem Bereich Informatik bei vielen Firmen ein hohes Ansehen genießen.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Fächer wie Rhetorik oder Technische Dokumentation sollten gleich zu Beginn gelehrt werden. Außerdem müsste es mehr Hilfe beim Thema Zeitmanagement geben. Ansonsten kann ich mich nicht beklagen.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
gut
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Meine Leistungskurse waren Englisch, Biologie und Erdkunde. Besonderen Spaß haben mir Englisch und Kunst gemacht, Mathematik mochte ich zu Schulzeiten aber nie besonders.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieurin werden willst?
Ich habe vorher zwei Semester lang Architektur studiert, wo besonderer Wert aufs Design gelegt wurde. Da wurde mir klar, dass ich doch ein technischer Mensch bin :) ...
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Die Arbeit am PC hat mir schon immer Spaß gemacht, und auf diese Weise kann ich meine künstlerischen Ambitionen mit meinem Interesse für Technik verbinden.
Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 20 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zu Hause: 40 %
c) mit Studentenjobs: 30 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 10 %
Beschreibe in Prozent, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 50 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 30 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 20 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung?
a) Uni-Bibliothek: 5 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 10 %
c) E-Mail und Internet: 70 %
d) Fachzeitschriften: 0 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 15 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Im Zeitmanagement und der Finanzierung des Studiums beziehungsweise im Bereich der Lebenshaltungskosten.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Durch durchgearbeitete Wochenenden und Zurückstecken bei der persönlichen Freizeitgestaltung.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich möchte meinen Master in Praktischer Informatik machen, da der Fokus dort eher beim Programmieren beziehungsweise beim Management liegt als in der Kommunikationstechnik. Schwerpunkte sollen dabei User Interface Design und Content Management Systeme sein, sofern man das an der HTW durch Wahlfächer beeinflussen kann.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Für Teamwork-Willige finden sich immer Gleichgesinnte für Lerngruppen. Außerdem wird die Zusammenarbeit durch viele Gruppenprojekte im Laufe des Studiums gefördert.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Fremdsprachenkenntnisse sind für die berufliche Zukunft gerade als Informatiker sehr wichtig, wenn auch das Niveau, das an der HTW vermittelt wird, meiner Ansicht nach niedriger ist als der Fremdsprachenunterricht damals am Gymnasium.
Praktika sind ebenfalls wichtig und stellen einen Teil der Praktischen Ausbildung dar. Auslandsaufenthalte sind dagegen leider schwer zu organisieren, da man auch in den Semesterferien präsent sein muss, um an Seminaren und Klausuren teilzunehmen. Eine Möglichkeit ist, die Thesis im Ausland zu schreiben, da man so wenigstens die Chance hat, dort ein bisschen Geld zu verdienen. Generell finde ich, dass das Thema nicht genug publik gemacht wird. Sprachferien zu realisieren ist aus den genannten Gründen nahezu unmöglich.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Am liebsten wäre ich in einem kleinen bis mittleren Webentwicklungsunternehmen angestellt und würde dort mit Designern zusammenarbeiten, um besonders bedienerfreundliche Webanwendungen zu programmieren. Schön wäre es, wenn ich durch internationale Kundschaft die Möglichkeit hätte, meine Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Mich immer noch weiterbilden, da besonders in der Informatik 20 Jahre eine lange Zeit sind. Wahrscheinlich werde ich dann darüber lächeln wie ich heute programmiere, weil es dann längst bessere Sprachen geben wird.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Wer sein Studium zügig durchziehen will (oder muss), sollte sich von dem Gedanken verabschieden. Wohnt man noch daheim und wird finanziell unterstützt, ist es auf jeden Fall möglich. Hat man aber eine eigene Wohnung und einen Job, kann es manchmal eng werden. Durch gute Planung lässt sich der studentische Tagesablauf (zumindest in den Semesterferien) aber so organisieren, dass man auch mal lange schlafen kann :) ...
Was machst du in den Semesterferien?
Zuerst Klausuren schreiben und Projekte bearbeiten, danach alle Sachen tun, zu denen ich sonst wenig Gelegenheit habe. Vor allem aber ausschlafen und entspannen, um Kraft für das nächste Semester zu tanken.
Was sind deine Hobbys?
Das Züchten und Pflegen von exotischen Pflanzen (sozusagen als Ausgleich zur Technik) und lesen (ja, auf echtem Papier!)
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Ein Schweizer Taschenmesser, eine Plastikflasche und einen Schlafsack.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Auf eine warme Dusche.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
„Echte“ künstliche Intelligenz und eine Lösung für das Rucksack- und das Travelling-Salesman-Problem.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Wenn ihr es wirklich wollt, lasst euch nicht vom Grundstudium abschrecken. Das bisschen Mathe geht auch vorbei. Aber fangt bloß nicht an Klausuren zu „schieben“, denn es werden nicht weniger und sie werden auch bestimmt nicht leichter.

