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Studenten-Ingenieur-Fragebogen:

Studienfach(richtung):

Universität / FH / Berufsakademie:

Geplanter Studienabschluss:

Name:

Alter:

Wirtschaftsinformatik (Bachelor)

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin


Bachelor of Science

Thilo Remmert

27 Jahre
Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere Wirtschaftsinformatik (Bachelor) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und bin im 6. Semester.

Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe 2003 durch den Abschluss einer Berufsausbildung zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) meine allgemeine Fachhochschulreife erlangt. Anschließend wurde ich vom Ausbildungsbetrieb „Fernbach Software“ übernommen und war bis zum Beginn meines Studiums im Jahr 2006 als Software Engineer angestellt.

Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Entwicklung einer MVC-Applikation mit Java und Web-Frontend zum dynamischen Anlegen, Verwalten und Darstellen von Bildergalerien.

Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Mit dem Auto circa 690 Kilometer, mit Ryanair etwas weniger ...

Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Ein wichtiger Grund war für mich die Stadt Berlin, von der ich nach wie vor sehr begeistert bin. Außerdem ist die HTW Berlin unter den Top 5 Hochschulen für Wirtschaftsinformatik, wodurch ich meine favorisierte Stadt und eine gute Hochschule zu finden miteinander kombinieren konnte.

Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, da am Campus eine angenehme Atmosphäre herrscht und die Professoren größtenteils sehr fair und gut erreichbar sind. Die Ausstattung der Labore und das Rechenzentrum sind technisch in Ordnung, der Praxisbezug und die Aktualität der Themen sind gut.

Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Hochschule: Der Campus in der Treskowallee hat zwar seinen Charme, wird aber dem Gefühl an einer modernen Hochschule zu studieren durch seine bauliche Art und den Zustand nur bedingt gerecht. Zurzeit wird aber gerade einiges renoviert, um diesem Manko entgegenzuwirken.
Dozenten: Es gab einige sehr gute, einige gute, viele befriedigende und wenige schlechte Dozenten. Bei den wenigen hat man gelegentlich die Kompetenz vermisst, dass sich der- oder diejenige in dem Fachgebiet wirklich gut auskennt.

Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
2,3 (gut)

Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …
Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?

Die Eingewöhnung ins neue Umfeld ist mir nicht schwergefallen, da ich bereits viele Leute in Berlin kannte und von der Stadt durch etliche Besuche bereits im Vorfeld begeistert war.

Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Programmieren, Datenbanken, Englisch, Sport, Ethik

Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Nachdem ich drei Jahre Erfahrung als Software Engineer sammeln konnte, wollte ich einen Ortswechsel und hatte den Wunsch, einen akademischen Abschluss anzustreben.

Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Da ich mich ab der mittleren Reife auf Informatik-relevante Ausbildungen konzentriert hatte, stand diese Fachrichtung schon seit längerem für mich fest.

Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 20 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 30 %
c) mit Studentenjobs: 25 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 25 %

Beschreibe, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 30 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 30 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 20 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 20 %

Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung?
a) Uni-Bibliothek: 20 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 20 %
c) E-Mail und Internet: 20 %
d) Fachzeitschriften: 20 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 20 %

Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Die Tatsache, dass ich als freier Mitarbeiter weiterhin für Fernbach Software bei einem Kunden in Leipzig arbeitete und mich zusätzlich in die Materie der Studienfächer einarbeiten musste.

Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Durch meine Vorkenntnisse, die ich vor allem durch die Berufsausbildung und meine Berufserfahrung aufbauen konnte.

Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Für die technologisch/methodische Vertiefung.

Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Wir hatten eine gute Community, die durch ein eigenes Forum organisiert wurde. Der Großteil der Kommilitonen war stets hilfsbereit.

Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Fremdsprachenkenntnisse wurden durch Kurse aufgefrischt beziehungsweise vertieft. Ein Praxissemester ist Pflicht, dieses kann auch im Ausland durchgeführt werden.

Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Selbstständig projektbezogen im Webbereich zu arbeiten, in Netzwerken aktiv zu sein, Innovationen mit zu gestalten, eventuell auch eigene Geschäftsideen zu realisieren, gerne auch im Mobile Commerce Segment.

Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Das, was ich will.

Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Mit einem guten Zeitmanagement beziehungsweise, wenn man weiß, worauf es wann ankommt und einschätzen kann, wie lange man für einen Lernkomplex braucht, hat man durchaus mehr Freizeit als jemand mit einer 40-Stunden-Woche. Bei mir wurde das letztlich auch dadurch möglich, weil ich elternunabhängiges Bafög beziehen kann. Entscheidend ist aber die flexible Zeiteinteilung. Dadurch kann man andere Aktivitäten machen, als jemand, der feste Arbeitszeiten hat.

Was machst du in den Semesterferien?
Freizeit, für Klausuren lernen, freiberuflich arbeiten.

Was sind deine Hobbys?
Menschen, Musik, Maschinen

Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Sonnenhut, Hängematte, Kühlschrank.

Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Das ist nicht schwer. Das Internet!

Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Eine nachhaltige Energieversorgung aus der Kraft der Naturgewalten für alle Menschen auf diesem Planeten.

Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Da ich ungemein von meinen Vorkenntnissen profitiert habe, kann ich jedem den zweiten Bildungsweg absolut empfehlen! Am besten in Kombination mit Berufsausbildung und anschließender Berufserfahrung. Wenn man nämlich schon die ein oder andere große Herausforderung im Berufsleben bewältigt hat, weiß man, wie das Ganze auch an der Hochschule zu meistern ist.

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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