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Studentenfragebogen:
Student Maschinenbau - Claudius Knierbein (23)
Claudius Knierbein (23) studiert Maschinenbau im 6. Semester an der DHWB Stuttgart. Sein Schwerpunkt "Konstruktion und Entwicklung" stand bei seinem Dualen Studium, dessen Praxisteil er bei dem Landmaschinenhersteller CLAAS absolviert, von vornherein fest.
Komplettes Interview
Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere Maschinenbau mit der Fachrichtung Konstruktion und Entwicklung. Ich habe das 6. Semester bereits abgeschlossen und schreibe zurzeit meine Bachelorarbeit.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Abitur
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar/Ereignis/Projekt an deiner Hochschule?
Während meines Studiums gab es viele interessante Vorlesungen/Seminare. Am besten haben mir aber die Praxisphasen in der Firma gefallen.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Die Entfernung zwischen Studien- und Heimatort beträgt etwa 500 Kilometer.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Da ich mich für ein Duales Studium bei der Firma CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH beworben habe, stand die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) als Kooperationspartner fest.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit der DHBW sehr zufrieden. Vor allem durch die kleinen Kurse mit 20 bis 30 Studenten können die Vorlesungen individuell und sehr effizient gestaltet werden.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Sowohl bei der Hochschule als auch bei den Dozenten sehe ich keinerlei Verbesserungsbedarf. Die Hochschule ist sehr gut ausgestattet (Labore, EDV-Räume, Bibliothek, Kantine, Kursräume, etc.). Mir hat es während meiner Studienzeit an nichts gefehlt. Die Dozenten stammen größtenteils aus der Industrie, sodass die Lerninhalte sehr praxisorientiert und anschaulich vermittelt werden konnten.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
1,2
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Während meiner Schulzeit haben mir die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächer sehr viel Spaß gemacht. Daher habe ich im Abitur die Leistungskurse Mathematik und Chemie gewählt.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Die Orientierung für den Ingenieurberuf habe ich in der Oberstufe gefunden. In der 13. Klasse fiel dann die endgültige Entscheidung.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Sowohl mein technisches Interesse als auch Erfahrungsberichte von Bekannten haben mich dazu bewegt Maschinenbau zu studieren. Über die Fachrichtung habe ich mir zunächst keine Gedanken gemacht. Bei der Bewerbung wurde ich dann gefragt, welche Fachrichtung am besten zu mir passen würde. Da habe ich mich schließlich für Konstruktion und Entwicklung entschieden.
Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): Hochschule: 30, Firma 30
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 30
c) mit Studentenjobs: 0
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 10
Beschreibe, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 30
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 20
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 10
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0
e) durch Praxisphasen erworbenes Wissen: 40
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung (in Prozent)?
a) Uni-Bibliothek: 25
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 45
c) E-Mail und Internet: 25
d) Fachzeitschriften: 0%
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Zu Beginn des Studiums war ich von der großen Stoffdichte und den Prüfungen, die alle in einer Woche geschrieben wurden, sehr "beeindruckt". Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Im Vergleich zur Schule war dies zunächst ungewohnt.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Dadurch, dass wir mit mehreren Studenten von CLAAS in Stuttgart studierten, konnten wir uns bei der Nachbereitung der Vorlesungen und der Vorbereitung auf die Prüfungen immer gut ergänzen. Bei Fragen oder Schwierigkeiten haben wir uns in einer Lerngruppe zusammengesetzt und diese geklärt.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Eine Vertiefungsrichtung während des Studiums gab es bei uns nicht. Die Vertiefung Konstruktion und Entwicklung stand zu Anfang des Studiums fest.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eher gemeinsam studiert. In einer Lerngruppe ist es einfacher und es macht auch mehr Spaß zu studieren. Fragen oder Probleme können direkt diskutiert werden.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Praktika sind sehr wichtig, damit man eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis hat.
Fremdsprachenkenntnisse sind für das spätere Berufsleben sehr nützlich.
Auslandsaufenthalte halte ich für interessant, aber nicht unbedingt für erforderlich.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Einen konkreten Traumjob kann ich nicht nennen. Wichtig ist, dass man nach dem Studium interessante und vor allem abwechslungsreiche Aufgaben erhält, in denen man eigenständig und eigenverantwortlich tätig sein kann. Außerdem sollte einem die Firma Perspektiven und Möglichkeiten bieten, sich weiterentwickeln zu können.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich feiere mein 20-jähriges Betriebsjubiläum.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Nach den Erfahrungen, die ich durch mein Duales Studium gemacht habe, ist das eher ein Klischee. Die Theoriephasen sind recht kurz und die Studieninhalte sehr straff. Die Vorlesungen gehen von morgens bis nachmittags. An den Wochenenden oder auch unter der Woche lässt sich dennoch Zeit finden für Partys und andere Freizeitaktivitäten.
Was machst du in den Semesterferien?
Semesterferien gibt es nicht bei einem Dualen Studium. Während der Praxisphasen ist man bei der betreuenden Firma eingesetzt. Man hat wie in jedem Arbeitsverhältnis Anspruch auf 30 Urlaubstage.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Badehose, Motorboot, Handy.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Das wichtigste ist, dass man Spaß und Interesse an der Sache hat. Mit der richtigen Motivation und Einstellung ist dann alles zu schaffen. Mathematische und naturwissenschaftliche Veranlagungen sind von Vorteil.
Ich studiere Maschinenbau mit der Fachrichtung Konstruktion und Entwicklung. Ich habe das 6. Semester bereits abgeschlossen und schreibe zurzeit meine Bachelorarbeit.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Abitur
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar/Ereignis/Projekt an deiner Hochschule?
Während meines Studiums gab es viele interessante Vorlesungen/Seminare. Am besten haben mir aber die Praxisphasen in der Firma gefallen.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Die Entfernung zwischen Studien- und Heimatort beträgt etwa 500 Kilometer.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Da ich mich für ein Duales Studium bei der Firma CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH beworben habe, stand die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) als Kooperationspartner fest.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit der DHBW sehr zufrieden. Vor allem durch die kleinen Kurse mit 20 bis 30 Studenten können die Vorlesungen individuell und sehr effizient gestaltet werden.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Sowohl bei der Hochschule als auch bei den Dozenten sehe ich keinerlei Verbesserungsbedarf. Die Hochschule ist sehr gut ausgestattet (Labore, EDV-Räume, Bibliothek, Kantine, Kursräume, etc.). Mir hat es während meiner Studienzeit an nichts gefehlt. Die Dozenten stammen größtenteils aus der Industrie, sodass die Lerninhalte sehr praxisorientiert und anschaulich vermittelt werden konnten.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
1,2
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Während meiner Schulzeit haben mir die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächer sehr viel Spaß gemacht. Daher habe ich im Abitur die Leistungskurse Mathematik und Chemie gewählt.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Die Orientierung für den Ingenieurberuf habe ich in der Oberstufe gefunden. In der 13. Klasse fiel dann die endgültige Entscheidung.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Sowohl mein technisches Interesse als auch Erfahrungsberichte von Bekannten haben mich dazu bewegt Maschinenbau zu studieren. Über die Fachrichtung habe ich mir zunächst keine Gedanken gemacht. Bei der Bewerbung wurde ich dann gefragt, welche Fachrichtung am besten zu mir passen würde. Da habe ich mich schließlich für Konstruktion und Entwicklung entschieden.
Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): Hochschule: 30, Firma 30
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 30
c) mit Studentenjobs: 0
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 10
Beschreibe, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 30
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 20
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 10
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0
e) durch Praxisphasen erworbenes Wissen: 40
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung (in Prozent)?
a) Uni-Bibliothek: 25
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 45
c) E-Mail und Internet: 25
d) Fachzeitschriften: 0%
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Zu Beginn des Studiums war ich von der großen Stoffdichte und den Prüfungen, die alle in einer Woche geschrieben wurden, sehr "beeindruckt". Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Im Vergleich zur Schule war dies zunächst ungewohnt.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Dadurch, dass wir mit mehreren Studenten von CLAAS in Stuttgart studierten, konnten wir uns bei der Nachbereitung der Vorlesungen und der Vorbereitung auf die Prüfungen immer gut ergänzen. Bei Fragen oder Schwierigkeiten haben wir uns in einer Lerngruppe zusammengesetzt und diese geklärt.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Eine Vertiefungsrichtung während des Studiums gab es bei uns nicht. Die Vertiefung Konstruktion und Entwicklung stand zu Anfang des Studiums fest.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eher gemeinsam studiert. In einer Lerngruppe ist es einfacher und es macht auch mehr Spaß zu studieren. Fragen oder Probleme können direkt diskutiert werden.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Praktika sind sehr wichtig, damit man eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis hat.
Fremdsprachenkenntnisse sind für das spätere Berufsleben sehr nützlich.
Auslandsaufenthalte halte ich für interessant, aber nicht unbedingt für erforderlich.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Einen konkreten Traumjob kann ich nicht nennen. Wichtig ist, dass man nach dem Studium interessante und vor allem abwechslungsreiche Aufgaben erhält, in denen man eigenständig und eigenverantwortlich tätig sein kann. Außerdem sollte einem die Firma Perspektiven und Möglichkeiten bieten, sich weiterentwickeln zu können.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich feiere mein 20-jähriges Betriebsjubiläum.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Nach den Erfahrungen, die ich durch mein Duales Studium gemacht habe, ist das eher ein Klischee. Die Theoriephasen sind recht kurz und die Studieninhalte sehr straff. Die Vorlesungen gehen von morgens bis nachmittags. An den Wochenenden oder auch unter der Woche lässt sich dennoch Zeit finden für Partys und andere Freizeitaktivitäten.
Was machst du in den Semesterferien?
Semesterferien gibt es nicht bei einem Dualen Studium. Während der Praxisphasen ist man bei der betreuenden Firma eingesetzt. Man hat wie in jedem Arbeitsverhältnis Anspruch auf 30 Urlaubstage.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Badehose, Motorboot, Handy.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Das wichtigste ist, dass man Spaß und Interesse an der Sache hat. Mit der richtigen Motivation und Einstellung ist dann alles zu schaffen. Mathematische und naturwissenschaftliche Veranlagungen sind von Vorteil.

