// think ING. // Das Ingenieurstudium // Studiprofile // Maschinenbau // Luft- und Raumfahrttechnik - Andrea Münzing - Diplom
Studentenfragebogen:
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Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere im 8. Fachsemester Luft- und Raumfahrttechnik.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe direkt nach dem Abitur mit dem Studium begonnen.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Bisher war das Studium leider sehr trocken und theoretisch. Ich freue mich aber auf das Fluglabor im kommenden Semester, bei dem man selber in einem kleinen Flugzeug des Instituts mitfliegt und während des Fluges Versuche macht.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Circa 80 km.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Ich kannte die Universität Stuttgart bereits vor meinem Schulabschluss durch technische Projekte und Schnupperkurse, die für Schüler angeboten wurden. Dies hat meine Wahl deutlich beeinflusst.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit der Wahl zufrieden, da mir mein Studium sehr viel Spaß macht. Das Grundstudium war zwar sehr trocken und die meisten Vorlesungen waren Mathe und Physik, aber das Hauptstudium soll besser werden. Der Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni Stuttgart hat auch einen sehr guten Ruf in der Branche und die Jobaussichten sind ebenfalls sehr gut. Das freut mich immer wieder zu hören.
Die Stadt Stuttgart ist leider keine typische Studentenstadt, dafür bietet sie kulturell sehr viel.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Ich wünsche mir von der Uni Stuttgart kürzere Reaktionszeiten der Verwaltung und mehr Unterstützung von der Universität für all die Studenten, die sich noch neben dem Studium engagieren. Es gibt sehr viele gemeinnützige Studentenvereine, die besonders unter dem Bologna-Prozess leiden und deren Mitgliederzahlen schrumpfen aufgrund der erhöhten Belastung der Studenten. Universitäten sollten diese Studentenvereine unterstützen soweit sie können; ansonsten geht ein bedeutender Teil der Bildung, die parallel neben dem Studium verläuft und die Studenten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung erheblich fördert, verloren.
Im Allgemeinen gilt noch für die Dozenten, dass Vorlesungen mit mehr Motivation gehalten werden sollten.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
2,3
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
In der Schule absolvierte ich das neue Abitur in Baden Württemberg. Ich hatte als Schwerpunkte - neben den Pflichtfächern Mathematik und Deutsch - Englisch, Französisch und Physik. Am meisten Spaß hatte ich schon immer an Mathe, Physik und Musik; aber auch Sprachen haben mich sehr interessiert.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Ich schwankte zwischen einer Naturwissenschaft oder einer Ingenieurwissenschaft. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Gespräche mit meinen Mathe- und Physiklehrern halfen mir sehr bei der Entscheidung. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich für einen Ingenieurstudiengang entschieden habe.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Die Luft- und Raumfahrtbranche bietet jungen Ingenieuren sehr gute Chancen für die Zukunft. Sie arbeitet mit neuen Technologien und ist damit ebenfalls zukunftsweisend für andere Branchen, wie beispielsweise die Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrttechniker aufgrund ihrer Fachkenntnisse in Leichtbau und Aerodynamik gern genommen werden. Der Gedanke, dass mehrere Tonnen Metall fliegen können, fasziniert mich immer wieder aufs Neue und lässt mich mit Begeisterung studieren.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): circa 45 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 10 %
c) mit Studentenjobs: 20 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 25 % (davon die meiste Zeit Vereinsarbeit)
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 60 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 40 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 0%
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0%
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Summe = 100%)
a) Uni-Bibliothek: 10 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 75 %
c) E-Mail und Internet: 5 %
d) Fachzeitschriften: 0 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 10 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Die ersten Jahre im Studium sind bekanntlich immer sehr hart. Der Arbeitsaufwand ist erheblich höher als in der Schule, man kann sehr leicht den Anschluss verpassen und man muss die Motivation behalten, bis tatsächlich die Fächer und Vertiefungsrichtungen kommen, für die man sich interessiert.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Ich habe das Glück, dass ich sehr motiviert und ehrgeizig bin. Es fiel mir nicht schwer, den Vorlesungsstoff vor den Prüfungen nachzuarbeiten und gemeinsam mit Kommilitonen meistert man auch die schwierigsten Übungsaufgaben.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich interessiere mich sehr für Leichtbau/Flugzeugentwurf, Thermodynamik und Aerodynamik. Nächstes Jahr werde ich mich für zwei der Fächer entscheiden müssen.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Das kommt auf den Lerntyp an. Ich selbst lerne meistens gern allein und treffe mich ab und zu mit Kommilitonen, um über gewisse Themen zu reden. Gemeinsam denkt man meistens an Dinge, an die man alleine nicht gedacht hätte.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Luft- und Raumfahrttechnik ist ein äußerst international geprägter Studiengang. Englisch ist daher sehr wichtig. In unserem Studienplan ist ein Praxissemester vorgesehen, das sehr viele im Ausland absolvieren. Natürlich wird ein Auslandsaufenthalt von Firmen gerne gesehen. Ich selbst habe mich im Rahmen eines Austauschprogramms Frankreich entschieden, da ich in Toulouse bereits mein Fachpraktikum bei Airbus absolviert habe und mir die Stadt und das Leben in Südfrankreich sehr gut gefallen. Ein weiterer Vorteil des Programms ist, dass es schon seit vielen Jahren besteht und gut organisiert ist. Außerdem kann ich mir sicher sein, dass alle Kurse, die ich
hier belege, mir auch in Stuttgart angerechnet werden, wodurch sich mein
Studium nicht verlängert. Zu guter letzt möchte ich natürlich meine Sprachkenntnisse verbessern. Heutzutage spricht jeder Ingenieur englisch; fließend. Französisch sprechen zu können ist allerdings eine Zusatzqualifikation, die nicht jeder hat.
Wie geht´s nach dem Studium weiter?
Nach meinem Studium werde ich entweder an der Uni Stuttgart promovieren oder zunächst einmal in die Industrie gehen. Ich kann mir auch vorstellen, später einmal zurück an die Uni zu gehen. Zunächst möchte ich jedoch etwas Industrieerfahrung sammeln.
Hattest du bereits während des Studiums Kontakt zu potentiellen späteren Arbeitgebern z. B. im Rahmen von Praktika, oder engagieren sich bestimmte Firmen im Rahmen von Kooperationen an eurer Universität?)
Ich habe sehr viele Kontakte zur Industrie. Zum einen habe ich ein 6-monatiges Praktikum bei Airbus Deutschland in Toulouse absolviert. Das Fachpraktikum ist Pflicht im Studium und wird auch bei der Umstellung zum Bachelor/Master erhalten bleiben. Zum anderen habe ich durch meine Vereinsarbeit in der EUROAVIA sehr viele Kontakte knüpfen können. Die EUROAVIA ist eine europäische Studenteninitiative von Luft- und Raumfahrtstudenten, deren Ziele es sind, den Kontakt zwischen Studenten und Industrie zu verbessern, Studenten auf Messen und Veranstaltungen zu repräsentieren und den europäischen und interkulturellen Austausch zwischen Studenten zu verstärken. Wir haben etliche Exkursionen zu potenziellen Arbeitgebern organisiert, mehrtägige Workshops mit Industriekooperationen realisiert, waren auf den Luftfahrtmessen ILA (Berlin), MAKS (Moskau) und Le Bourget (Paris) und haben internationale Fly-Ins veranstaltet. Neben den Kontakten, die ich persönlich geknüpft habe, hat unsere Fakultät viele Forschungskooperationen mit Industriepartnern und teilweise werden auch Vorlesungen von Vertretern aus der Industrie gehalten. Man findet also genügend Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich würde gerne ins Projektmanagement, aber trotzdem noch mit der Luftfahrttechnik verbunden bleiben.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Ein Feuerstein, ein Messer und eine Gitarre
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Elektrizität.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Dauerhaftes Leben auf fremden Planeten.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Besucht eine Vorlesung des Studienfachs, das euch interessiert. Unterhaltet euch mit Studenten, die dieses Fach studieren.
Außerdem empfand ich persönlich das Gespräch mit meinen Lehrern sehr hilfreich.
Ich studiere im 8. Fachsemester Luft- und Raumfahrttechnik.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe direkt nach dem Abitur mit dem Studium begonnen.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Bisher war das Studium leider sehr trocken und theoretisch. Ich freue mich aber auf das Fluglabor im kommenden Semester, bei dem man selber in einem kleinen Flugzeug des Instituts mitfliegt und während des Fluges Versuche macht.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Circa 80 km.
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Ich kannte die Universität Stuttgart bereits vor meinem Schulabschluss durch technische Projekte und Schnupperkurse, die für Schüler angeboten wurden. Dies hat meine Wahl deutlich beeinflusst.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit der Wahl zufrieden, da mir mein Studium sehr viel Spaß macht. Das Grundstudium war zwar sehr trocken und die meisten Vorlesungen waren Mathe und Physik, aber das Hauptstudium soll besser werden. Der Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni Stuttgart hat auch einen sehr guten Ruf in der Branche und die Jobaussichten sind ebenfalls sehr gut. Das freut mich immer wieder zu hören.
Die Stadt Stuttgart ist leider keine typische Studentenstadt, dafür bietet sie kulturell sehr viel.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Ich wünsche mir von der Uni Stuttgart kürzere Reaktionszeiten der Verwaltung und mehr Unterstützung von der Universität für all die Studenten, die sich noch neben dem Studium engagieren. Es gibt sehr viele gemeinnützige Studentenvereine, die besonders unter dem Bologna-Prozess leiden und deren Mitgliederzahlen schrumpfen aufgrund der erhöhten Belastung der Studenten. Universitäten sollten diese Studentenvereine unterstützen soweit sie können; ansonsten geht ein bedeutender Teil der Bildung, die parallel neben dem Studium verläuft und die Studenten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung erheblich fördert, verloren.
Im Allgemeinen gilt noch für die Dozenten, dass Vorlesungen mit mehr Motivation gehalten werden sollten.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
2,3
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
In der Schule absolvierte ich das neue Abitur in Baden Württemberg. Ich hatte als Schwerpunkte - neben den Pflichtfächern Mathematik und Deutsch - Englisch, Französisch und Physik. Am meisten Spaß hatte ich schon immer an Mathe, Physik und Musik; aber auch Sprachen haben mich sehr interessiert.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Ich schwankte zwischen einer Naturwissenschaft oder einer Ingenieurwissenschaft. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Gespräche mit meinen Mathe- und Physiklehrern halfen mir sehr bei der Entscheidung. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich für einen Ingenieurstudiengang entschieden habe.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Die Luft- und Raumfahrtbranche bietet jungen Ingenieuren sehr gute Chancen für die Zukunft. Sie arbeitet mit neuen Technologien und ist damit ebenfalls zukunftsweisend für andere Branchen, wie beispielsweise die Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrttechniker aufgrund ihrer Fachkenntnisse in Leichtbau und Aerodynamik gern genommen werden. Der Gedanke, dass mehrere Tonnen Metall fliegen können, fasziniert mich immer wieder aufs Neue und lässt mich mit Begeisterung studieren.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): circa 45 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 10 %
c) mit Studentenjobs: 20 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 25 % (davon die meiste Zeit Vereinsarbeit)
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 60 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 40 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 0%
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0%
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Summe = 100%)
a) Uni-Bibliothek: 10 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 75 %
c) E-Mail und Internet: 5 %
d) Fachzeitschriften: 0 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 10 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Die ersten Jahre im Studium sind bekanntlich immer sehr hart. Der Arbeitsaufwand ist erheblich höher als in der Schule, man kann sehr leicht den Anschluss verpassen und man muss die Motivation behalten, bis tatsächlich die Fächer und Vertiefungsrichtungen kommen, für die man sich interessiert.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Ich habe das Glück, dass ich sehr motiviert und ehrgeizig bin. Es fiel mir nicht schwer, den Vorlesungsstoff vor den Prüfungen nachzuarbeiten und gemeinsam mit Kommilitonen meistert man auch die schwierigsten Übungsaufgaben.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich interessiere mich sehr für Leichtbau/Flugzeugentwurf, Thermodynamik und Aerodynamik. Nächstes Jahr werde ich mich für zwei der Fächer entscheiden müssen.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Das kommt auf den Lerntyp an. Ich selbst lerne meistens gern allein und treffe mich ab und zu mit Kommilitonen, um über gewisse Themen zu reden. Gemeinsam denkt man meistens an Dinge, an die man alleine nicht gedacht hätte.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Luft- und Raumfahrttechnik ist ein äußerst international geprägter Studiengang. Englisch ist daher sehr wichtig. In unserem Studienplan ist ein Praxissemester vorgesehen, das sehr viele im Ausland absolvieren. Natürlich wird ein Auslandsaufenthalt von Firmen gerne gesehen. Ich selbst habe mich im Rahmen eines Austauschprogramms Frankreich entschieden, da ich in Toulouse bereits mein Fachpraktikum bei Airbus absolviert habe und mir die Stadt und das Leben in Südfrankreich sehr gut gefallen. Ein weiterer Vorteil des Programms ist, dass es schon seit vielen Jahren besteht und gut organisiert ist. Außerdem kann ich mir sicher sein, dass alle Kurse, die ich
hier belege, mir auch in Stuttgart angerechnet werden, wodurch sich mein
Studium nicht verlängert. Zu guter letzt möchte ich natürlich meine Sprachkenntnisse verbessern. Heutzutage spricht jeder Ingenieur englisch; fließend. Französisch sprechen zu können ist allerdings eine Zusatzqualifikation, die nicht jeder hat.
Wie geht´s nach dem Studium weiter?
Nach meinem Studium werde ich entweder an der Uni Stuttgart promovieren oder zunächst einmal in die Industrie gehen. Ich kann mir auch vorstellen, später einmal zurück an die Uni zu gehen. Zunächst möchte ich jedoch etwas Industrieerfahrung sammeln.
Hattest du bereits während des Studiums Kontakt zu potentiellen späteren Arbeitgebern z. B. im Rahmen von Praktika, oder engagieren sich bestimmte Firmen im Rahmen von Kooperationen an eurer Universität?)
Ich habe sehr viele Kontakte zur Industrie. Zum einen habe ich ein 6-monatiges Praktikum bei Airbus Deutschland in Toulouse absolviert. Das Fachpraktikum ist Pflicht im Studium und wird auch bei der Umstellung zum Bachelor/Master erhalten bleiben. Zum anderen habe ich durch meine Vereinsarbeit in der EUROAVIA sehr viele Kontakte knüpfen können. Die EUROAVIA ist eine europäische Studenteninitiative von Luft- und Raumfahrtstudenten, deren Ziele es sind, den Kontakt zwischen Studenten und Industrie zu verbessern, Studenten auf Messen und Veranstaltungen zu repräsentieren und den europäischen und interkulturellen Austausch zwischen Studenten zu verstärken. Wir haben etliche Exkursionen zu potenziellen Arbeitgebern organisiert, mehrtägige Workshops mit Industriekooperationen realisiert, waren auf den Luftfahrtmessen ILA (Berlin), MAKS (Moskau) und Le Bourget (Paris) und haben internationale Fly-Ins veranstaltet. Neben den Kontakten, die ich persönlich geknüpft habe, hat unsere Fakultät viele Forschungskooperationen mit Industriepartnern und teilweise werden auch Vorlesungen von Vertretern aus der Industrie gehalten. Man findet also genügend Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich würde gerne ins Projektmanagement, aber trotzdem noch mit der Luftfahrttechnik verbunden bleiben.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Ein Feuerstein, ein Messer und eine Gitarre
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Elektrizität.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Dauerhaftes Leben auf fremden Planeten.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Besucht eine Vorlesung des Studienfachs, das euch interessiert. Unterhaltet euch mit Studenten, die dieses Fach studieren.
Außerdem empfand ich persönlich das Gespräch mit meinen Lehrern sehr hilfreich.

