// think ING. // Das Ingenieurstudium // Studiprofile // Maschinenbau // Maschinenbau / Produktentwicklung und Konstruktion - Thomas Nicoleit
Studentenfragebogen:
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Studienfach(richtung):
Universität / FH / Berufsakademie:
Aktuelles Semester:
Geplanter Studienabschluss:
Name:
Alter:
Universität / FH / Berufsakademie:
Aktuelles Semester:
Geplanter Studienabschluss:
Name:
Alter:
Maschinenbau
KIT (Karlsruher Institut für Technologie – Zusammenschluss der Uni Karlsruhe und des Forschungszentrums)
10
Diplom (2011)
Thomas Nicoleit
25
KIT (Karlsruher Institut für Technologie – Zusammenschluss der Uni Karlsruhe und des Forschungszentrums)
10
Diplom (2011)
Thomas Nicoleit
25
Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Maschinenbau, 10. Semester, Studienbeginn war im Oktober 2006.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Mein Abitur (Notendurchschnitt: 1,3) habe ich am Fritz-Erler-Wirtschaftsgymnasium in Pforzheim absolviert, danach habe ich das Grundpraktikum und Teile des Industriepraktikums für das Maschinenbaustudium (Sommer 2006) angeschlossen.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar/Ereignis/Projekt an deiner Hochschule?
Die erfolgreiche Teilnahme am Existenzgründerwettbewerb "Herausforderung Unternehmertum" mit der Gründung eines studentischen Ingenieurbüros.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
25 km
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Karlsruhe hat für den Maschinenbau einen exzellenten Ruf. Außerdem ließ mir die Nähe zu meiner Heimatstadt eigentlich keine andere Wahl.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, da Karlsruhe eine richtig schöne und vor allem sonnige Stadt ist. Der zentrale Campus ohne verstreute Institute schafft hier ein richtig tolles Studentenklima.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
In Karlsruhe wird viel studentisches Engagement gezeigt, aber die Räumlichkeiten dafür sind bereits ausgelastet. Ich würde mich über ein Gebäude freuen, das nur für Hochschulgruppen, studentische Ausgründungen und auch Lernräume vorgesehen ist.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
1,5
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Mathematik
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Am Anfang der 13. Klasse.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Vor dem Studium war lediglich klar: Es muss technisch und praxisnah sein! Da bot sich der Maschinenbau an, da ich in diesem Studiengang beliebige Schwerpunkte setzen konnte. Je nach Vertiefungsrichtung kann man sich beispielsweise auf Fahrzeugbau, Werkstofftechnik, Mechatronik und vieles mehr fokussieren. Der entscheidende Grund für das Maschinenbaustudium war für mich aber die unglaublich große Nähe zur Praxis, die meiner Ansicht nach so nur in wenigen anderen Studienfächern denkbar ist. Nach diesen Kriterien hätte ich zwar Wirtschaftsingenieurwesen studieren müssen, weil dies auch später mein Berufsfeld werden soll, aber ich habe mir vor dem Studium gesagt: "Lieber eines richtig – als zwei halbe Sachen studieren". Denn: der BWL-Teil und das Wirtschaftswissen kommt ohnehin über die Praxis – bei mir kam er dann schon vor Studiumsende mit meiner Gründung des studentischen Ingenieurbüros studentec.
Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 20
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 30
c) mit Studentenjobs: 30
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 20
Beschreibe, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 75
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 10
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 15
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung (in Prozent)?
a) Uni-Bibliothek: 35
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 50
c) E-Mail und Internet: 5
d) Fachzeitschriften: 5
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Die Umstellung zur absoluten Selbstständigkeit ist recht groß. Man muss sich um alles selber kümmern. Fragen wie diese lauern an jeder Ecke: "Wo gibt es Übungsblätter?", "Wo muss ich die abgeben?", "Wie melde ich mich zur Klausur an"“, "Wann sind Tutorien und wo?" und so weiter ...
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Einfach Leute fragen oder die Fachschaft besuchen. Es gibt genug andere, die genau die gleichen Probleme haben. Aus diesen ersten Kontakten ergeben sich dann meist sogar tolle Freundschaften.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Produktentwicklung und Konstruktion
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Klare Antwort: Beides! Jeder lernt prinzipiell schon für sich, aber es gibt fast immer Lerngruppen, in denen dann das Selbstgelernte durchgesprochen oder die Altklausuren gemeinsam durchgerechnet werden. Das schafft Verbindungen – vor allem, wenn abends noch ein Fußballmatch im Schlosspark oder ein anschließendes Grillen folgt ...
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Sehr wichtig, aber sehr schwierig unterzubringen, denn der Studienplan ist recht straff. Mit etwas Selbstdisziplin ist aber auch das kein Problem. Ich habe 4 Englischkurse besucht und abschließend das internationale Unicert-Zertifikat gemacht.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Entwicklungsingenieur oder Projektingenieur im Bereich Biokraftstoffe, genauer gesagt "Biomass to Liquid", einem Verfahren zum verlustfreien Umwandeln von Biomasse aller Art in Benzin, in Synthesegas für Gasturbinen oder in Polymere für die Kunststoffindustrie.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich bin Projektmanager in einer leitenden Funktion oder habe mich selbstständig gemacht.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Es gibt sehr unterschiedliche Lerntypen. Auf manche trifft das Klischee des Langschläfers zu - diese Studenten lernen dann eher abends und bis tief in die Nacht. Ich persönlich lerne sehr gern morgens - man kann unglaublich viel arbeiten wenn man um 06.00 Uhr aufsteht und sofort anfängt zu lernen. Und vor allem: um 15.00 Uhr ist das Lernsoll erfüllt und es geht an den Baggersee.
Was machst du in den Semesterferien?
Lernen. Die Klausuren sind bei uns in den Semesterferien. Dadurch ist es in den "Ferien" eigentlich viel stressiger als während des Semesters.
Was sind deine Hobbys?
Tischtennis, Singen, Rennrad fahren.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Sonnenbrille, Sonnencreme und einen Privatjet.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Auf meinen Lieblingswerkstoff: STAAAHL!!!
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Das Öl ist verbraucht, doch die Menschheit hat einen Biokraftstoff entwickelt, der sowohl zur Polymer-Herstellung als auch als Kraftstoff für Autos geeignet ist.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Maschinenbau, 10. Semester, Studienbeginn war im Oktober 2006.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Mein Abitur (Notendurchschnitt: 1,3) habe ich am Fritz-Erler-Wirtschaftsgymnasium in Pforzheim absolviert, danach habe ich das Grundpraktikum und Teile des Industriepraktikums für das Maschinenbaustudium (Sommer 2006) angeschlossen.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar/Ereignis/Projekt an deiner Hochschule?
Die erfolgreiche Teilnahme am Existenzgründerwettbewerb "Herausforderung Unternehmertum" mit der Gründung eines studentischen Ingenieurbüros.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
25 km
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Karlsruhe hat für den Maschinenbau einen exzellenten Ruf. Außerdem ließ mir die Nähe zu meiner Heimatstadt eigentlich keine andere Wahl.
Warum bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, da Karlsruhe eine richtig schöne und vor allem sonnige Stadt ist. Der zentrale Campus ohne verstreute Institute schafft hier ein richtig tolles Studentenklima.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
In Karlsruhe wird viel studentisches Engagement gezeigt, aber die Räumlichkeiten dafür sind bereits ausgelastet. Ich würde mich über ein Gebäude freuen, das nur für Hochschulgruppen, studentische Ausgründungen und auch Lernräume vorgesehen ist.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
1,5
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Mathematik
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Am Anfang der 13. Klasse.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Vor dem Studium war lediglich klar: Es muss technisch und praxisnah sein! Da bot sich der Maschinenbau an, da ich in diesem Studiengang beliebige Schwerpunkte setzen konnte. Je nach Vertiefungsrichtung kann man sich beispielsweise auf Fahrzeugbau, Werkstofftechnik, Mechatronik und vieles mehr fokussieren. Der entscheidende Grund für das Maschinenbaustudium war für mich aber die unglaublich große Nähe zur Praxis, die meiner Ansicht nach so nur in wenigen anderen Studienfächern denkbar ist. Nach diesen Kriterien hätte ich zwar Wirtschaftsingenieurwesen studieren müssen, weil dies auch später mein Berufsfeld werden soll, aber ich habe mir vor dem Studium gesagt: "Lieber eines richtig – als zwei halbe Sachen studieren". Denn: der BWL-Teil und das Wirtschaftswissen kommt ohnehin über die Praxis – bei mir kam er dann schon vor Studiumsende mit meiner Gründung des studentischen Ingenieurbüros studentec.
Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 20
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 30
c) mit Studentenjobs: 30
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 20
Beschreibe, welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 75
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 10
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 15
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 0
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung (in Prozent)?
a) Uni-Bibliothek: 35
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 50
c) E-Mail und Internet: 5
d) Fachzeitschriften: 5
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Die Umstellung zur absoluten Selbstständigkeit ist recht groß. Man muss sich um alles selber kümmern. Fragen wie diese lauern an jeder Ecke: "Wo gibt es Übungsblätter?", "Wo muss ich die abgeben?", "Wie melde ich mich zur Klausur an"“, "Wann sind Tutorien und wo?" und so weiter ...
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Einfach Leute fragen oder die Fachschaft besuchen. Es gibt genug andere, die genau die gleichen Probleme haben. Aus diesen ersten Kontakten ergeben sich dann meist sogar tolle Freundschaften.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Produktentwicklung und Konstruktion
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Klare Antwort: Beides! Jeder lernt prinzipiell schon für sich, aber es gibt fast immer Lerngruppen, in denen dann das Selbstgelernte durchgesprochen oder die Altklausuren gemeinsam durchgerechnet werden. Das schafft Verbindungen – vor allem, wenn abends noch ein Fußballmatch im Schlosspark oder ein anschließendes Grillen folgt ...
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Sehr wichtig, aber sehr schwierig unterzubringen, denn der Studienplan ist recht straff. Mit etwas Selbstdisziplin ist aber auch das kein Problem. Ich habe 4 Englischkurse besucht und abschließend das internationale Unicert-Zertifikat gemacht.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Entwicklungsingenieur oder Projektingenieur im Bereich Biokraftstoffe, genauer gesagt "Biomass to Liquid", einem Verfahren zum verlustfreien Umwandeln von Biomasse aller Art in Benzin, in Synthesegas für Gasturbinen oder in Polymere für die Kunststoffindustrie.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Ich bin Projektmanager in einer leitenden Funktion oder habe mich selbstständig gemacht.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Es gibt sehr unterschiedliche Lerntypen. Auf manche trifft das Klischee des Langschläfers zu - diese Studenten lernen dann eher abends und bis tief in die Nacht. Ich persönlich lerne sehr gern morgens - man kann unglaublich viel arbeiten wenn man um 06.00 Uhr aufsteht und sofort anfängt zu lernen. Und vor allem: um 15.00 Uhr ist das Lernsoll erfüllt und es geht an den Baggersee.
Was machst du in den Semesterferien?
Lernen. Die Klausuren sind bei uns in den Semesterferien. Dadurch ist es in den "Ferien" eigentlich viel stressiger als während des Semesters.
Was sind deine Hobbys?
Tischtennis, Singen, Rennrad fahren.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Sonnenbrille, Sonnencreme und einen Privatjet.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Auf meinen Lieblingswerkstoff: STAAAHL!!!
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Das Öl ist verbraucht, doch die Menschheit hat einen Biokraftstoff entwickelt, der sowohl zur Polymer-Herstellung als auch als Kraftstoff für Autos geeignet ist.
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
- Macht euer Grundpraktikum auf jeden Fall vor dem Studium. Denn wenn euch das schon richtig Spaß macht, ist die Freude aufs Studium umso größer. Wenn euch das Praktikum nicht gefällt, habt ihr immer noch die Chance etwas anderes zu studieren.
- Haltet durch! Das erste Semester ist meistens erst mal ziemlich doof und schwer, aber wenn ihr auf die ersten Industrie-Messen kommt, wird’s richtig richtig richtig cool!

