» M+E

Das Herz der Wirtschaft

Wofür steht eigentlich M+E? Die Metall- und Elektroindustrie bildet den Kern der deutschen Wirtschaft. Ein Überblick.

» THINK ING. Shop

Technikmuseen-Buch

Technikmuseen-Buch

Exklusiv im THINK ING. Shop: Wo Technik Spaß macht! Science Center und Technikmuseen in Deutschland 2012

» THINK ING. kompakt

Jeden Monat neue Infos

Jeden Monat neue Infos

kompakt informiert über Ingenieur- studium und -beruf. Stöbern Sie in der neuen Ausgabe oder im Archiv ...

» Materialbestellung

Informationsbroschüren

Informationsbroschüren

Ingenieur- Studiengänge eröffnen viele Perspektiven. Wie? THINK ING. Info-Material zeigt den Weg ...

» THINK ING. Shop

Werk über Felix Wankel

Werk über Felix Wankel

Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

Zum Think-Ing. Forum

RSS-Feed abonnieren

Diese Seite drucken

Studentenfragebogen:

Studienfach(richtung):

Universität / FH / Berufsakademie:

Aktuelles Semester:

Geplanter Studienabschluss:

Name:

Alter:
Chemische Technik

Hochschule Mannheim

8

Dipl. Ing. (FH)

Sebastian Binder

24 Jahre

Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere Chemische Technik (Dipl.-Ing. FH) mit Schwerpunkt Umwelttechnik und befinde mich derzeit im 8. Semester

Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe nach der mittleren Reife eine Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten absolviert. In dieser Zeit habe ich viel über Chemie und Analytik gelernt. Wegen meines technischen und chemischen Interesses habe ich mich für ein Studium an einer Fachhochschule entschieden.

Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Seminare zum Projektmanagement haben mir immer sehr viel Spaß gemacht, da Kenntnisse in diesem Bereich für die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unerlässlich sind.

Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Entfernung ungefähr 120 km.

Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Ausschlaggebend waren persönliche Gründe und die gute Reputation der Hochschule.

Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin mit der Entscheidung für meine Hochschule sehr zufrieden. Man hat sehr gut ausgestattete Labore, es wird meist in kleinen Gruppen zu circa 20 bis 30 Leuten unterrichtet und außerdem hat man sehr entgegenkommende Professoren und Angestellte, welche für alle Fragen offen sind. Zudem stimmt das Klima zwischen Studierenden und der Fakultät.

Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Man könnte mehr Projekte/Seminare in die Lehre einbeziehen oder eine Hausarbeit pro Semester ausgeben. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass mit diesen Lehrmethoden effektiv mehr zu erreichen ist.

Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Der Hochschule insgesamt gebe ich die Note „2“. Das Umfeld stimmt, es wird ständig viel getan und die Versorgung/Betreuung ist gut. Ich habe ständig das Gefühl, die Hochschule befindet sich im Wandel.
Den Dozenten meiner Fakultät gebe ich insgesamt die Note „1-2“. Bis auf wenige Ausnahmen halten sie einen sehr motivierten und modernen Unterricht.

Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …
Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?

Die Hochschule Mannheim ist zwar nur ungefähr 120 km von meinem Heimatort entfernt, doch durch mangelnde Verkehrsanbindung stand auch für mich ein Umzug an. Dies jedoch war nichts Neues für mich, da ich bereits öfter selbstständig meinen Wohnsitz gewechselt habe. Da es sich um eine mittelgroße Stadt handelt ist genügend Unterhaltung geboten. Erste Kontakte kommen natürlich durch die Hochschule selbst und die Kommilitonen. Zudem gibt es in Kooperation mit der Universität Mannheim ein sehr großes Sportprogramm über das man ebenfalls neue Freunde finden kann.

Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Während der Schulzeit – man kann es erraten – hatte ich besonders viel Spaß an Physik und Chemie.

Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Die Entscheidung Ingenieur zu werden formte sich während meiner Berufsausbildung. Meine Schule pflegte einen engen Kontakt zur Industrie. So konnte ich mir auch ein gutes Bild über das spätere Berufsleben machen und stellte fest, dass ich eine größere Herausforderung benötige. Das Feld der Chemie wollte ich nicht verlassen, Chemie jedoch an einer Universität zu studieren schloss ich aus. Ich bin jemand, der eine Anwendung sehen muss indem was er tut. Da war ein Ingenieur-Studium genau richtig: Chemische Grundlagen sind gefragt und herumbasteln und herumschrauben darf man auch.

Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Ausschlaggebend für mich waren auf jeden Fall meine persönlichen Interessen. Ich beschäftige mich sehr gerne mit Naturwissenschaften und dieses Vorwissen bestärkte mich darin ein Studium dieser Fachrichtung zu beginnen.
Zudem birgt ein Studium im chemischen Umfeld ein sehr weit gefächertes Spektrum in sich. Chemie ist überall und mit dieser Ausbildung kann man in (fast) jedem Industriezweig eine Anstellung finden.

Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 50 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 15 %
c) mit Studentenjobs: 20 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 15 %

Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 50 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 25 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 20 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 5 %

Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 10 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 50 %
c) E-Mail und Internet: 20 %
d) Fachzeitschriften:10 %
e) selbst gekaufte Fachbücher:10 %

Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Selbständiges Arbeiten und die Unterrichtsweise der Hochschule waren mir durch meine Berufsausbildung bereits bekannt. Schwierigkeiten zu Beginn hatte ich nur mit den mathematischen Grundlagen. Das Niveau der Fachhochschulreife war weit unter dem gefordertem Niveau der Hochschule.

Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Da half nur Pauken ;-)

Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich habe mich für den Schwerpunkt Umwelttechnik entschieden, da mir der Erhalt der Natur und die Lösung zukünftiger Energieprobleme sehr wichtig sind.

Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Das Studium beginnt in der Regel mit ungefähr 60 Studenten im Semester. Nach dem Vordiplom sind es vielleicht noch 20 bis 40. Da jeder Student sieht wie viele Studenten wegfallen (die Fachrichtung, Hochschule etc. wechseln) wird das Semester zusammen geschweißt. Natürlich gibt es Einzelgänger. Doch der Gruppenzusammenhalt im Semester ist sehr hoch.

Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Vor Beginn des Studiums muss ein „Schnupper-Praktikum“ nachgewiesen werden. Besitzt man eine einschlägige Berufsausbildung wird dieses erlassen. Neben den Pflicht-Praktika und den Praxissemestern sind weitere Praktika nicht nötig.
Zum besseren Verständnis von Fachbegriffen im Engineering wird empfohlen einen Englisch-Kurs zu besuchen. Da Englisch für viele Studenten jedoch keine große Schwierigkeit darstellt, ist dies nicht Voraussetzung. Sprachen werden viele angeboten, über Spanisch, Portugiesisch und Russisch bis hin zu Japanisch.
Diese Sprachkurse sind wiederum wichtig für einen eventuellen Auslandsaufenthalt. Ein mindestens einsemestriger Auslandsaufenthalt wird den Studenten ans Herz gelegt. Dazu gibt es viele Kooperationen weltweit: in Nord- Mittel- und Südamerika, Australien und Ozeanien, China und und und … Auslandsaufenthalte sind als Praktikum meist selbst finanzierbar und verbessern das Aussehen des Lebenslaufs enorm.

Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
In einem Unternehmen zu arbeiten, welches sich mit erneuerbaren Energien auseinandersetzt und eine Stelle, die viele Geschäftsreisen beinhaltet.

Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Viel Geld verdienen ;-)

Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Da ich mich am Ende meines Studiums bewege, habe ich sehr viel meiner Freizeit für die Hochschule zu opfern. Am Anfang des Studiums sah es natürlich anders aus.

Was machst du in den Semesterferien?
Meist arbeite ich in Unternehmen um Geld zu verdienen und Erfahrungen zu sammeln.

Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Viele Ravioli aus der Dose, Dosenöffner und ein Satelliten-Telefon mit integriertem Akkuladegerät (solar).

Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Ich denke auf die heutige Mobilität könnte ich nicht mehr verzichten.

Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Überlicht-Reisen und die Besiedelung fremder Planeten.

Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Technisches und mathematisches Verständnis und viel Freude am Experimentieren und Ausprobieren neuer Dinge mitbringen!

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

THINK ING. auf Facebook
»THINK ING.-Shop

Gewinner des Deutschen Computerspielpreises: ExperiMINTe

Video
» Internes

Datenschutz

Datenschutz

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise zur Benutzung dieser Webseite

» Grafik des Monats

Hoher Ingenieurbedarf

Hoher Ingenieurbedarf

Der Gesamtbedarf an Ingenieuren steigt in den nächsten Jahren weiter an. Für immer mehr Positionen ist technisches Know-how erforderlich.