// THINK ING. // Das Ingenieurstudium // Studiprofile // Verfahrenstechnik // Umweltverfahrenstechnik - Ines Neumann - Diplom
Studentenfragebogen:
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Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere Umweltverfahrenstechnik im 7. Semester.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe Abitur und anschließend eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert, bevor ich mein Studium begonnen habe.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Ein sehr ereignisreiches und spannendes Erlebnis ist mein Auslandssemester an der University of Limerick, das ich derzeit absolviere. Das interessanteste Projekt, an dem ich teilgenommen habe, war ein Management-Seminar – genannt: „Reisende Hochschule Serbien“. Dabei ging es darum innerhalb von 10 Tagen vor Ort ein Bild über die Region Rasina in Serbien zusammenzustellen und ein Stoffstrom-Managementkonzept zu erarbeiten.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
740 km
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Die FH bietet ein Schnupperstudium an, bei dem ich eine Woche in der FH wohnen und alle Vorlesungen besuchen konnte wie ein ganz normaler Student. Nach Gesprächen mit Studenten und Professoren konnte ich mich davon überzeugen, dass Verfahrenstechnik der richtige Studiengang und der Umwelt Campus der richtige Ort für mich ist.
Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin sehr zufrieden mich doch noch für ein Studium entschieden zu haben und ebenfalls froh über die Wahl der FH.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Mir hat es während meiner Studienzeit sehr gut am Campus gefallen. Wir waren nur circa 15 Studenten, so dass immer ein guter Kontakt zu den Professoren bestand und es nie Probleme mit Laborplätzen oder beispielsweise dem Buchbestand in der Bibliothek gab. Der Umwelt Campus ist eine sehr kleine und junge FH, in der sich jeder kennt – was einer der Gründe war, warum ich mich dafür entschieden habe. Im Moment sind die Studierendenzahlen jedoch steigend. Was sicherlich nicht schlecht ist für die FH, aber ich fürchte, dass die Qualität der Ausbildung darunter eventuell leiden könnte. Der nächste Jahrgang Verfahrenstechnik (bereits Bachelor), der nach mir angefangen hat, umfasst bereits 50 Studenten. Gerade bei Laborplätzen wird zumindest die Organisation schwieriger, wenn die Anzahl der Studierenden so ansteigt. Ich fand die FH, so wie ich sie erleben durfte super und ich hoffe, dass sie zu ihrem Vorteil und zum Vorteil der Studenten eine kleine, feine FH bleibt.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
FH: 2.0; Professoren/ Dozenten: 1 bis 5, wobei die „guten“ Dozenten definitiv in der Überzahl sind.
Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …
Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?
Die FH ist in einer sehr ländlichen Gegend, aber da ich ebenfalls auf dem Dorf groß geworden bin und für meine Ausbildung schon von zu Hause ausgezogen bin, war es leicht sich einzugewöhnen und Anschluss zu finden.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Ich hatte Mathe und Englisch als Leistungskurse. Musik, Mathe und die Naturwissenschaften (außer Bio) haben mir am besten gefallen.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Ich hatte ein Angebot in der Firma zu bleiben, in der ich meine Ausbildung absolviert habe. Diese zukünftige Stelle habe ich circa einen Monat „ausprobiert“, eigentlich mit der festen Absicht für die nächste Zeit in der Firma zu arbeiten. Dann bin ich allerdings immer unglücklicher geworden und habe mich dazu entschieden noch studieren zu gehen. Mehr oder weniger nach dem Ausschlussprinzip bin ich dann auf Verfahrenstechnik gestoßen und – wie gesagt – sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Ich möchte unbedingt einen Beruf ausüben, bei dem ich etwas für die Umwelt tun kann. Durch die Spezialisierung auf Umweltverfahrenstechnik habe ich viel über regenerative Energien gelernt und möchte später in diesem Bereich mit dem Schwerpunkt Energieeinsparkonzepte arbeiten.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 35 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 15 %
c) mit Studentenjobs: 5 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 45 %
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 15 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 55 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 15 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen? 15 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 5 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 20 %
c) E-Mail und Internet: 40 %
d) Fachzeitschriften: 30 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Ich glaube, die größte Schwierigkeit lag daran, sich erstmal in alles reinzufinden. Ich hatte neue Fächer und neue Professoren und am Ende galt es eine Klausur zu schreiben ohne zu wissen wie diese aussehen könnte. Wobei ich das nicht unbedingt als Schwierigkeit bezeichnen möchte, das gehört halt dazu, wenn man irgendwo „neu“ anfängt. Man muss sich erstmal umschauen und sehen wie alles funktioniert.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Durch Nachfragen bei höheren Semestern und der Fachschaft, die auch frühere Klausuren verwalten und zu Übungszwecken weitergeben.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich habe mich für Umweltverfahrenstechnik entschieden, das Grundstudium war allgemein auf Verfahrenstechnik ausgerichtet.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Kommt drauf an ... Je nachdem welche Projekte oder Fächer man belegt, legen die Professoren Wert auf Gruppenarbeit oder nicht. Manchmal wird man dazu gezwungen, manchmal bietet es sich einfach an und manchmal halt auch gar nicht. Während meiner Studienzeit hat es sich ungefähr ausgeglichen, eine Hälfte Gruppenarbeit oder auch Lerngruppen, die andere Hälfte alleine arbeiten.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Ich denke, es ist nicht unbedingt notwendig einen Praktikum oder Semester im Ausland zu verbringen, aber allein für die persönlichen Erfahrungen ist es empfehlenswert. Fremdsprachenkenntnisse werden heutzutage allgemein immer wichtiger. Praktika sind zum einen vorgeschrieben durch mein Curriculum und zum anderen - denke ich – auch absolut sinnvoll. Ich kann mir nicht vorstellen, vier Jahre zu studieren ohne zu wissen, was mich nachher erwartet und wie die Praxis zu der ganzen Theorie aussehen könnte.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Hm. Da sollte ich mir mal langsam Gedanken drüber machen! ... Ich möchte gerne im Bereich regenerative Energien und/oder Energieeffizienz arbeiten, gerne auch an wechselnden Projekten. Aber wie das genau aussieht, weiß ich noch nicht.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Keine Ahnung.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Das ist von jedem selber abhängig. Ich hatte eine gute Mischung aus Freiheit, Feiern und Studieren – selbst gewählt. Je nachdem was man studiert, ist der Druck die geforderten Leistungen zu bringen so groß, dass kaum Zeit für Partys und Freizeit bleibt, wenn man sein Studium erfolgreich abschließen möchte. Es gibt jedoch auch einige Studiengänge, die man sehr entspannt angehen kann. Das Ingenieurstudium liegt meiner Meinung nach in der Mitte. Es ist nicht „geschenkt“ - man muss schon dafür arbeiten und lernen, aber es ist auch nicht notwendig auf alle Partys zu verzichten oder sein Privatleben aufzugeben.
Was machst du in den Semesterferien?
Meine Freunde besuchen, meinen Hobbys nachgehen. Ausruhen. Manchmal mit kleinen Jobs (Inventuren und so) das BafÖG aufbessern.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Campingkocher mit Gaskartusche, viele gute Bücher, Hängematte.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Die vielen kleinen und großen Programme, die komplexe Vorgänge in wenigen Sekunden berechnen können, für die der Mensch Tage bräuchte und vermutlich Fehler machen würde. Telefon. Internet. Da gibt es ne ganze Menge ...
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Jeder sollte das studieren, was ihm Spaß macht und was ihn interessiert – ansonsten quält man sich nur durch das Studium und freut sich auch nicht auf das Arbeitsleben danach (im schlimmsten Fall). Wenn dich Technik interessiert, du dich nicht vor ein bisschen Mathe scheust und lieber über praxisnahe Themen nachdenkst als über Theorien auf egal welchem Gebiet: UNBEDINGT MACHEN!
Ich studiere Umweltverfahrenstechnik im 7. Semester.
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Ich habe Abitur und anschließend eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert, bevor ich mein Studium begonnen habe.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar / Ereignis / Projekt an deiner Hochschule?
Ein sehr ereignisreiches und spannendes Erlebnis ist mein Auslandssemester an der University of Limerick, das ich derzeit absolviere. Das interessanteste Projekt, an dem ich teilgenommen habe, war ein Management-Seminar – genannt: „Reisende Hochschule Serbien“. Dabei ging es darum innerhalb von 10 Tagen vor Ort ein Bild über die Region Rasina in Serbien zusammenzustellen und ein Stoffstrom-Managementkonzept zu erarbeiten.
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
740 km
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen an der du heute studierst?
Die FH bietet ein Schnupperstudium an, bei dem ich eine Woche in der FH wohnen und alle Vorlesungen besuchen konnte wie ein ganz normaler Student. Nach Gesprächen mit Studenten und Professoren konnte ich mich davon überzeugen, dass Verfahrenstechnik der richtige Studiengang und der Umwelt Campus der richtige Ort für mich ist.
Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Ich bin sehr zufrieden mich doch noch für ein Studium entschieden zu haben und ebenfalls froh über die Wahl der FH.
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Mir hat es während meiner Studienzeit sehr gut am Campus gefallen. Wir waren nur circa 15 Studenten, so dass immer ein guter Kontakt zu den Professoren bestand und es nie Probleme mit Laborplätzen oder beispielsweise dem Buchbestand in der Bibliothek gab. Der Umwelt Campus ist eine sehr kleine und junge FH, in der sich jeder kennt – was einer der Gründe war, warum ich mich dafür entschieden habe. Im Moment sind die Studierendenzahlen jedoch steigend. Was sicherlich nicht schlecht ist für die FH, aber ich fürchte, dass die Qualität der Ausbildung darunter eventuell leiden könnte. Der nächste Jahrgang Verfahrenstechnik (bereits Bachelor), der nach mir angefangen hat, umfasst bereits 50 Studenten. Gerade bei Laborplätzen wird zumindest die Organisation schwieriger, wenn die Anzahl der Studierenden so ansteigt. Ich fand die FH, so wie ich sie erleben durfte super und ich hoffe, dass sie zu ihrem Vorteil und zum Vorteil der Studenten eine kleine, feine FH bleibt.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
FH: 2.0; Professoren/ Dozenten: 1 bis 5, wobei die „guten“ Dozenten definitiv in der Überzahl sind.
Falls du für dein Studium in eine Stadt fern der Heimat umziehen musstest …
Wie waren deine Erfahrungen mit der Eingewöhnung ins neue Umfeld?
Die FH ist in einer sehr ländlichen Gegend, aber da ich ebenfalls auf dem Dorf groß geworden bin und für meine Ausbildung schon von zu Hause ausgezogen bin, war es leicht sich einzugewöhnen und Anschluss zu finden.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Ich hatte Mathe und Englisch als Leistungskurse. Musik, Mathe und die Naturwissenschaften (außer Bio) haben mir am besten gefallen.
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Ich hatte ein Angebot in der Firma zu bleiben, in der ich meine Ausbildung absolviert habe. Diese zukünftige Stelle habe ich circa einen Monat „ausprobiert“, eigentlich mit der festen Absicht für die nächste Zeit in der Firma zu arbeiten. Dann bin ich allerdings immer unglücklicher geworden und habe mich dazu entschieden noch studieren zu gehen. Mehr oder weniger nach dem Ausschlussprinzip bin ich dann auf Verfahrenstechnik gestoßen und – wie gesagt – sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Ich möchte unbedingt einen Beruf ausüben, bei dem ich etwas für die Umwelt tun kann. Durch die Spezialisierung auf Umweltverfahrenstechnik habe ich viel über regenerative Energien gelernt und möchte später in diesem Bereich mit dem Schwerpunkt Energieeinsparkonzepte arbeiten.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) deiner Zeit verbringst du …
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 35 %
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 15 %
c) mit Studentenjobs: 5 %
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 45 %
Beschreibe in Prozent (Summe = 100%) welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 15 %
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 55 %
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 15 %
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen? 15 %
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Uni-Bibliothek: 5 %
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 20 %
c) E-Mail und Internet: 40 %
d) Fachzeitschriften: 30 %
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5 %
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Ich glaube, die größte Schwierigkeit lag daran, sich erstmal in alles reinzufinden. Ich hatte neue Fächer und neue Professoren und am Ende galt es eine Klausur zu schreiben ohne zu wissen wie diese aussehen könnte. Wobei ich das nicht unbedingt als Schwierigkeit bezeichnen möchte, das gehört halt dazu, wenn man irgendwo „neu“ anfängt. Man muss sich erstmal umschauen und sehen wie alles funktioniert.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Durch Nachfragen bei höheren Semestern und der Fachschaft, die auch frühere Klausuren verwalten und zu Übungszwecken weitergeben.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
Ich habe mich für Umweltverfahrenstechnik entschieden, das Grundstudium war allgemein auf Verfahrenstechnik ausgerichtet.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Kommt drauf an ... Je nachdem welche Projekte oder Fächer man belegt, legen die Professoren Wert auf Gruppenarbeit oder nicht. Manchmal wird man dazu gezwungen, manchmal bietet es sich einfach an und manchmal halt auch gar nicht. Während meiner Studienzeit hat es sich ungefähr ausgeglichen, eine Hälfte Gruppenarbeit oder auch Lerngruppen, die andere Hälfte alleine arbeiten.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Ich denke, es ist nicht unbedingt notwendig einen Praktikum oder Semester im Ausland zu verbringen, aber allein für die persönlichen Erfahrungen ist es empfehlenswert. Fremdsprachenkenntnisse werden heutzutage allgemein immer wichtiger. Praktika sind zum einen vorgeschrieben durch mein Curriculum und zum anderen - denke ich – auch absolut sinnvoll. Ich kann mir nicht vorstellen, vier Jahre zu studieren ohne zu wissen, was mich nachher erwartet und wie die Praxis zu der ganzen Theorie aussehen könnte.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Hm. Da sollte ich mir mal langsam Gedanken drüber machen! ... Ich möchte gerne im Bereich regenerative Energien und/oder Energieeffizienz arbeiten, gerne auch an wechselnden Projekten. Aber wie das genau aussieht, weiß ich noch nicht.
Und was glaubst du, machst du in 20 Jahren?
Keine Ahnung.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Das ist von jedem selber abhängig. Ich hatte eine gute Mischung aus Freiheit, Feiern und Studieren – selbst gewählt. Je nachdem was man studiert, ist der Druck die geforderten Leistungen zu bringen so groß, dass kaum Zeit für Partys und Freizeit bleibt, wenn man sein Studium erfolgreich abschließen möchte. Es gibt jedoch auch einige Studiengänge, die man sehr entspannt angehen kann. Das Ingenieurstudium liegt meiner Meinung nach in der Mitte. Es ist nicht „geschenkt“ - man muss schon dafür arbeiten und lernen, aber es ist auch nicht notwendig auf alle Partys zu verzichten oder sein Privatleben aufzugeben.
Was machst du in den Semesterferien?
Meine Freunde besuchen, meinen Hobbys nachgehen. Ausruhen. Manchmal mit kleinen Jobs (Inventuren und so) das BafÖG aufbessern.
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Gegenstände hättest du gerne dabei?
Campingkocher mit Gaskartusche, viele gute Bücher, Hängematte.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Die vielen kleinen und großen Programme, die komplexe Vorgänge in wenigen Sekunden berechnen können, für die der Mensch Tage bräuchte und vermutlich Fehler machen würde. Telefon. Internet. Da gibt es ne ganze Menge ...
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Jeder sollte das studieren, was ihm Spaß macht und was ihn interessiert – ansonsten quält man sich nur durch das Studium und freut sich auch nicht auf das Arbeitsleben danach (im schlimmsten Fall). Wenn dich Technik interessiert, du dich nicht vor ein bisschen Mathe scheust und lieber über praxisnahe Themen nachdenkst als über Theorien auf egal welchem Gebiet: UNBEDINGT MACHEN!
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