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Studentenfragebogen:
Student Wirtschaftsingenieurwesen für Technische Chemie - Daniel Castillo
Daniel Castillo (29) studiert Wirtschaftsingenieurwesen für Technische Chemie an der TU Berlin. Er befindet sich im 13. Semester und gehört noch zu der Generation, die ihren Abschluss als Dipl.-Ing. macht. Danach plant er in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie einzusteigen.
Komplettes Interview
Welches Studienfach studierst du und in welchem Semester befindest du dich?
Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Technische Chemie im Hauptstudium und gehöre noch zur Generation "Dipl. Ing.".
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Allgemeine Hochschulreife einer deutschen Auslandsschule.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar/Ereignis/Projekt an deiner Hochschule?
Ereignis: diverse kleine und mittlere Erfolge. Das ganz große Ereignis kommt ja am Ende.
Projekte:
1. Prozess- und Anlagentechnik für einen neuen Standort einer Methanolanlage
2. Produktdesign und Szenarioanalyse für externen Auftraggeber mit Abschlusspräsentation in Stuttgart
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Mein Studienort ist 11.111 km von meinem Geburtsort und 500 km von meiner zweiten Heimat, dem Rheinland, entfernt. Aber jeder Kilometer hat sich gelohnt: Ich studiere in Berlin!
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Die Wirtschaftsingenieure der TUB haben einen ausgezeichneten Ruf, selbst wenn die Uni insgesamt bei Rankings meist im Mittelfeld abschneidet. Die TUB ist unter den wenigen Unis, die als ingenieurtechnische Ausrichtung Chemie anbieten. Zudem hat sie einen stark verfahrenstechnischen Fokus, was sehr vorteilhaft für die industrielle Praxis ist.
Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Absolut zufrieden
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Aus akademischer Sicht ist die TUB gut. Sicherlich gibt es immer negative Kritikpunkte, aber die sind eher ein Problem des Bildungssystems als solches. Typischerweise könnte ich über Verwaltung, überfüllte Vorlesungen, schlechtes Essen in der Mensa und manch anderes jammern. Aber wenn man von wenigen "Massenveranstaltungen" absieht, sind die Vorlesungen selten überfüllt. Und dass nun mal alle werdenden Ingenieure mathematische Vorlesungen besuchen müssen, ist halt so.
Die Administration, insbesondere das System zur Prüfungsverwaltung, ist sicherlich nicht up to date im Zeitalter von Internet, Datenbanken und Smartphones. Aber man muss es wohl mit Humor sehen, dass gerade eine technische Universität an der Zettelwirtschaft festhält.
Der häufige Vorwurf, das Studium sei „praxisfern“, finde ich unpassend. Das Studium soll uns das Wissen für unseren Beruf vermitteln, nicht diesen ersetzen. Die nötige Praxiserfahrung für den Berufseinstieg gilt es neben dem Vorlesungsalltag zu gewinnen.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Hochschule 2.3. Punktabzug für hässliche Gebäude während des Grundstudiums (sind jetzt teilweise renoviert), fehlende Schließfächer und miefigen Geruch im Foyer des Mathematikgebäudes zur Winterzeit. OK, auch hier ist Humor angebracht.
Dozenten 1.7. Punktabzug für langsames Korrigieren (vereinzelte Lehrstühle) und für die hin und wieder auftauchenden mittelmäßigen Dozenten.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Meine Leistungskurse waren Mathematik und Deutsch
Das stand für mich schon als Kind fest, nur wusste ich nicht, dass das Studium so heißt. Doch der Berufswunsch hat verhältnismäßig früh erste Facetten angenommen.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Mein Berufswunsch natürlich bzw. die Absicht in die chemische oder pharmazeutische Industrie einzusteigen.
Wie viel Prozent (Summe = 100 %) deiner Zeit verbringst du …
Das war zwischen Grundstudium und Hauptstudium sehr unterschiedlich und variierte auch semesterweise deutlich.
100 % = durchschnittlich wache Zeit pro Woche während des Semesters
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 40
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 0
c) mit Studentenjobs: 15
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 45
Beschreibe in Prozent (Summe = 100 %), welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
In Bezug auf Wissen & Vorkenntnisse am ersten Tag des Studiums:
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 85
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 5
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 5
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 5
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
Es hängt vom Zeitpunkt im Laufe der Recherche ab, beginnend mit Internet und abschließend mit Fachliteratur.
a) Uni-Bibliothek: 15
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 60
c) E-Mail und Internet: 15
d) Fachzeitschriften: 5
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Man muss sich vom schulischen System sehr schnell lösen. Vielen gelingt das erst im 2. oder 3. Semester. Das ist bei den neuen Abschlüssen, insbesondere dem Bachelor, besonders kritisch.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Wenn das Ergebnis nicht stimmt, muss man halt etwas am Vorgehen ändern.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
An der TUB steht bereits ab dem ersten Semester fest, welche technische Richtung die werdenden Wirtschaftsingenieure verfolgen. Insbesondere bei der Fachrichtung Technische Chemie ist das 1. technische Fach sinnvollerweise Technische Chemie (Verfahrenstechnik) und auch das 2. technische Fach ergibt sich meist logisch daraus. Für eine solide technische Ausbildung bei den Wirtschaftsingenieuren halte ich eine frühzeitige Entscheidung für wichtig, damit man überhaupt genug Zeit hat, die sehr umfangreiche Materie ausreichend tief zu erlernen.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Das ist sicherlich typabhängig. Jeder muss auch viele Stunden hart "büffeln", aber im Alleingang schafft man das Studium nur sehr schwer. Wohlgesinnte Kommilitonen und Freunde tragen entscheidend zum Studienerfolg bei.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Sehr sehr sehr sehr sehr wichtig. Wobei Auslandsaufenthalte und Praktika insbesondere für die erste Bewerbung mit entscheidend sind, Fremdsprachenkenntnisse für das ganze Leben.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Da gibt es mehrere Träume. Und einen werde ich verwirklichen. Welchen weiß ich noch nicht.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Das ist ein Klischee von gestern und von heute. Faktisch verbringen Studenten ingenieurstechnischer Fachrichtungen mehr Zeit in/mit Uni als der durchschnittliche Arbeitnehmer im Büro. Der große Unterschied ist, dass man seine Zeit sehr flexibel einteilen kann, was den Anschein erweckt, man hätte "immer" Freizeit. Natürlich weiß jeder Absolvent, dass dem nicht so ist.
Sicherlich stimmt es auch, dass Studenten mehr feiern als Berufstätige, wobei dies auf der Hand liegt, da man ja meist als junger Mensch studiert und im Anschluss daran in den Beruf einsteigt. Üblicherweise gehört ja auch das vermehrte Feiern eher in den Lebensabschnitt der Jugend.
Was machst du in den Semesterferien?
Reisen, arbeiten und lernen für den 2. Prüfungsblock
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Dinge hättest du gerne dabei?
In der echten Welt: GPS-Gerät und Satellitentelefon, falls nötig noch ausreichend Trinkwasser.
Als Träumer: Keine Dinge notwendig, lediglich die Frau, die ich liebe.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Realistisch kaum beantworten. Moderne Medizintechnik? Moderne Kommunikationstechnik? Energieversorgung? Transportmittel?
Ich möchte insgesamt nicht auf die Errungenschaften der modernen Technik verzichten und mehrheitlich stehen diese der breiten Masse nur durch herausragende Leistungen unzähliger Ingenieure zur Verfügung.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Hoffentlich: Teleportation. "Beam me up, Scotty."
Wahrscheinlich/erstrebenswert: praktikable und weltweit faire Lösung des Energieproblems
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Wählt euren Studiengang entsprechend eures Berufswunsches, nicht weil das Fach in der Schule so viel Spaß gemacht hat. Ebenso, lasst euch nicht von schwachen Leistungen in der Schulzeit gänzlich von einer Naturwissenschaft abschrecken. Bei Studienbeginn werden die Karten nochmal neu gemischt und jeder hält sein Schicksal selbst in der Hand.
Last but not least: "Nehmt’s mit Humor", was auch immer kommen mag.
Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Technische Chemie im Hauptstudium und gehöre noch zur Generation "Dipl. Ing.".
Welchen Schulabschluss hast du bzw. welche beruflichen Vorkenntnisse?
Allgemeine Hochschulreife einer deutschen Auslandsschule.
Welches war für dich bisher das herausragende Seminar/Ereignis/Projekt an deiner Hochschule?
Ereignis: diverse kleine und mittlere Erfolge. Das ganz große Ereignis kommt ja am Ende.
Projekte:
1. Prozess- und Anlagentechnik für einen neuen Standort einer Methanolanlage
2. Produktdesign und Szenarioanalyse für externen Auftraggeber mit Abschlusspräsentation in Stuttgart
Wie weit ist dein Studienort von deinem Heimatort entfernt?
Mein Studienort ist 11.111 km von meinem Geburtsort und 500 km von meiner zweiten Heimat, dem Rheinland, entfernt. Aber jeder Kilometer hat sich gelohnt: Ich studiere in Berlin!
Was war der Grund, die Hochschule auszuwählen, an der du heute studierst?
Die Wirtschaftsingenieure der TUB haben einen ausgezeichneten Ruf, selbst wenn die Uni insgesamt bei Rankings meist im Mittelfeld abschneidet. Die TUB ist unter den wenigen Unis, die als ingenieurtechnische Ausrichtung Chemie anbieten. Zudem hat sie einen stark verfahrenstechnischen Fokus, was sehr vorteilhaft für die industrielle Praxis ist.
Bist du mit der Entscheidung für deine Hochschule zufrieden/unzufrieden?
Absolut zufrieden
Was könnte sich an deiner Hochschule noch zum Vorteil verändern? Was müssten die Dozenten deiner Ansicht nach noch besser machen?
Aus akademischer Sicht ist die TUB gut. Sicherlich gibt es immer negative Kritikpunkte, aber die sind eher ein Problem des Bildungssystems als solches. Typischerweise könnte ich über Verwaltung, überfüllte Vorlesungen, schlechtes Essen in der Mensa und manch anderes jammern. Aber wenn man von wenigen "Massenveranstaltungen" absieht, sind die Vorlesungen selten überfüllt. Und dass nun mal alle werdenden Ingenieure mathematische Vorlesungen besuchen müssen, ist halt so.
Die Administration, insbesondere das System zur Prüfungsverwaltung, ist sicherlich nicht up to date im Zeitalter von Internet, Datenbanken und Smartphones. Aber man muss es wohl mit Humor sehen, dass gerade eine technische Universität an der Zettelwirtschaft festhält.
Der häufige Vorwurf, das Studium sei „praxisfern“, finde ich unpassend. Das Studium soll uns das Wissen für unseren Beruf vermitteln, nicht diesen ersetzen. Die nötige Praxiserfahrung für den Berufseinstieg gilt es neben dem Vorlesungsalltag zu gewinnen.
Welche Note gibst du deiner Hochschule und deinen Dozenten insgesamt?
Hochschule 2.3. Punktabzug für hässliche Gebäude während des Grundstudiums (sind jetzt teilweise renoviert), fehlende Schließfächer und miefigen Geruch im Foyer des Mathematikgebäudes zur Winterzeit. OK, auch hier ist Humor angebracht.
Dozenten 1.7. Punktabzug für langsames Korrigieren (vereinzelte Lehrstühle) und für die hin und wieder auftauchenden mittelmäßigen Dozenten.
Welche Unterrichtsfächer haben dir in der Schule besonders viel Spaß gemacht bzw. – falls du Abitur hast – welche Leistungskurse hattest du seinerzeit?
Wann stand für dich fest, dass du Ingenieur/in werden willst?
Meine Leistungskurse waren Mathematik und Deutsch
Das stand für mich schon als Kind fest, nur wusste ich nicht, dass das Studium so heißt. Doch der Berufswunsch hat verhältnismäßig früh erste Facetten angenommen.
Was war ausschlaggebend, dass du dich für ein Ingenieurstudium dieser speziellen Fachrichtung entschieden hast?
Mein Berufswunsch natürlich bzw. die Absicht in die chemische oder pharmazeutische Industrie einzusteigen.
Wie viel Prozent (Summe = 100 %) deiner Zeit verbringst du …
Das war zwischen Grundstudium und Hauptstudium sehr unterschiedlich und variierte auch semesterweise deutlich.
100 % = durchschnittlich wache Zeit pro Woche während des Semesters
a) an der Hochschule (Vorlesungen, Seminare, Bibliothek): 40
b) mit dem eigenständigen Lernen zuhause: 0
c) mit Studentenjobs: 15
d) mit Freizeitaktivitäten, außerhalb von Ingenieurwissenschaft und Uni: 45
Beschreibe in Prozent (Summe = 100 %), welche Art von Wissen und Vorkenntnissen deiner persönlichen Meinung nach besonders wichtig für dein Studium sind oder waren …
In Bezug auf Wissen & Vorkenntnisse am ersten Tag des Studiums:
a) in der schulischen Laufbahn erworbenes Wissen: 85
b) durch Fachliteratur / Internet im Selbststudium erworbenes Wissen: 5
c) durch Hobbys / Freizeitaktivitäten und spezielle Interessen erworbenes Wissen: 5
d) in bestimmten Vorkursen an der Uni oder FH erworbenes Wissen: 5
Welches Medium nutzt du überwiegend für deine Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
Es hängt vom Zeitpunkt im Laufe der Recherche ab, beginnend mit Internet und abschließend mit Fachliteratur.
a) Uni-Bibliothek: 15
b) Seminar-Literatur und kopierte Hand Outs: 60
c) E-Mail und Internet: 15
d) Fachzeitschriften: 5
e) selbst gekaufte Fachbücher: 5
Wo lagen/liegen die größten Schwierigkeiten zu Beginn deines Studiums?
Man muss sich vom schulischen System sehr schnell lösen. Vielen gelingt das erst im 2. oder 3. Semester. Das ist bei den neuen Abschlüssen, insbesondere dem Bachelor, besonders kritisch.
Wie und wodurch hast du diese Probleme gemeistert?
Wenn das Ergebnis nicht stimmt, muss man halt etwas am Vorgehen ändern.
Für welche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungsrichtung wirst/hast du dich in den weiterführenden Semestern entscheiden/entschieden?
An der TUB steht bereits ab dem ersten Semester fest, welche technische Richtung die werdenden Wirtschaftsingenieure verfolgen. Insbesondere bei der Fachrichtung Technische Chemie ist das 1. technische Fach sinnvollerweise Technische Chemie (Verfahrenstechnik) und auch das 2. technische Fach ergibt sich meist logisch daraus. Für eine solide technische Ausbildung bei den Wirtschaftsingenieuren halte ich eine frühzeitige Entscheidung für wichtig, damit man überhaupt genug Zeit hat, die sehr umfangreiche Materie ausreichend tief zu erlernen.
Studiert man eher gemeinsam mit anderen Kommilitonen oder kocht letztlich doch jeder sein eigenes Süppchen?
Das ist sicherlich typabhängig. Jeder muss auch viele Stunden hart "büffeln", aber im Alleingang schafft man das Studium nur sehr schwer. Wohlgesinnte Kommilitonen und Freunde tragen entscheidend zum Studienerfolg bei.
Wie wichtig sind in deinem Studienfach Fremdsprachenkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Praktika?
Sehr sehr sehr sehr sehr wichtig. Wobei Auslandsaufenthalte und Praktika insbesondere für die erste Bewerbung mit entscheidend sind, Fremdsprachenkenntnisse für das ganze Leben.
Was wäre dein absoluter Traumjob nach dem Studium?
Da gibt es mehrere Träume. Und einen werde ich verwirklichen. Welchen weiß ich noch nicht.
Wie sieht das Studentenleben heute aus? „Lange schlafen“, Party-Programm und Freiheit zu jeder Zeit? Oder ist das ein Klischee von gestern?
Das ist ein Klischee von gestern und von heute. Faktisch verbringen Studenten ingenieurstechnischer Fachrichtungen mehr Zeit in/mit Uni als der durchschnittliche Arbeitnehmer im Büro. Der große Unterschied ist, dass man seine Zeit sehr flexibel einteilen kann, was den Anschein erweckt, man hätte "immer" Freizeit. Natürlich weiß jeder Absolvent, dass dem nicht so ist.
Sicherlich stimmt es auch, dass Studenten mehr feiern als Berufstätige, wobei dies auf der Hand liegt, da man ja meist als junger Mensch studiert und im Anschluss daran in den Beruf einsteigt. Üblicherweise gehört ja auch das vermehrte Feiern eher in den Lebensabschnitt der Jugend.
Was machst du in den Semesterferien?
Reisen, arbeiten und lernen für den 2. Prüfungsblock
Du strandest auf einer einsamen Insel. Welche drei Dinge hättest du gerne dabei?
In der echten Welt: GPS-Gerät und Satellitentelefon, falls nötig noch ausreichend Trinkwasser.
Als Träumer: Keine Dinge notwendig, lediglich die Frau, die ich liebe.
Auf welche Ingenieurleistung der modernen Technik möchtest du keinesfalls verzichten?
Realistisch kaum beantworten. Moderne Medizintechnik? Moderne Kommunikationstechnik? Energieversorgung? Transportmittel?
Ich möchte insgesamt nicht auf die Errungenschaften der modernen Technik verzichten und mehrheitlich stehen diese der breiten Masse nur durch herausragende Leistungen unzähliger Ingenieure zur Verfügung.
Denke mal ganz fiktional! Welche nicht für möglich gehaltene Technik- oder Ingenieurleistung wird uns die Zukunft wohl noch bringen?
Hoffentlich: Teleportation. "Beam me up, Scotty."
Wahrscheinlich/erstrebenswert: praktikable und weltweit faire Lösung des Energieproblems
Zum Abschluss: Welchen Rat gibst du anderen Schulabsolventen, die ein Ingenieurstudium aufnehmen wollen?
Wählt euren Studiengang entsprechend eures Berufswunsches, nicht weil das Fach in der Schule so viel Spaß gemacht hat. Ebenso, lasst euch nicht von schwachen Leistungen in der Schulzeit gänzlich von einer Naturwissenschaft abschrecken. Bei Studienbeginn werden die Karten nochmal neu gemischt und jeder hält sein Schicksal selbst in der Hand.
Last but not least: "Nehmt’s mit Humor", was auch immer kommen mag.

