INGenius
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© Marcel Nakoinz - Fotolia.com
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Ingenieure machen ganz unterschiedliche Dinge - und ganz besondere. In der Rubrik INGenius stellen wir regelmäßig vorzugsweise einen neuen Ingenieur vor, der nach Meinung der Redaktion etwas Außergewöhnliches in seinem Beruf ausübt. Auch Studenten, die eine spannende Geschichte erzählen, können INGenius werden.
In einem ausführlichen Porträt schildern wir den beruflichen Alltag des Ingenieurs, dessen berufliche Entwicklung und blicken auch über den Tellerrand hinaus: So fragen wir ihn nach der gesellschaftlichen Relevanz seiner Ingenieuraufgabe oder suchen nach technischen Verknüpfungen in seinen Freizeitaktivitäten. Aufgefallen sind uns auch zwei Olympia-Teilnehmer, die zwei Lebensschwerpunkte, Sport und Beruf bzw. Studium, unter einen Hut kriegen.
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© Schmitz-Rode
Medizin und Technik in Kombination: Thomas Schmitz-Rode verbindet in seiner Karriere Ingenieurwissen mit medizinischen Kenntnissen. Das Gesundheits-Special zeigt seine Arbeit.
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© IFW Hannover
Sabrina Plümer entwickelte den Mechanismus für ein künstliches Kniegelenk. Sie ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFW in Hannover tätig. Das THINK ING. Gesundheits-Special stellt ihre abwechslungsreiche Arbeit vor.
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Abwasser, Bagasse, CO2-Zertifikate: Wirtschaftsingenieurin Ellen Goel ist 27 und hat bereits Projekte in Indien, China, Abu Dhabi und Nigeria geleitet. Vor einem Jahr begann ihre Laufbahn als "Green-House-Gas-Auditorin".
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© privat
Als Kind wollte er als Astronaut unbekannte Welten entdecken. Heute lebt Christian Will seinen Pioniergeist beim Unternehmen für Medizintechnik Otto Bock im Technologiemanagement aus. Mit einem interdisziplinären Team entwickelt er neue Ideen für Prothesen.
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Mit einer simplen Idee im Rahmen eines Forschungsprojektes fing alles an. Mittlerweile führt Dr. Ing. Michael Raß ein erfolgreiches Unternehmen, in dem Nachhaltigkeit und Innovationen groß geschrieben werden.
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© Judith Wagner
Der Brauingenieur hat gemeinsam mit seiner Familie dafür gesorgt, dass es Bionade gibt. Im kleinen Rhön-Dorf Ostheim produziert das Familienunternehmen das kultige Erfrischungsgetränk. Der 41-Jährige ist längst mehr als Marketingstratege denn als Ingenieur gefordert.
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Dipl-Ing. Udo Gurgel ist Spezialist für den Bau von Eiskanälen. Sein erstes Projekt war der Bau der Kunsteisbahn in Oberhof, sein jüngstes ist die olympische Bob- und Rodelbahn von Whistler. Und auch schon die Planungen der Olympiastrecke von Sotschi 2014 laufen an.
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© privat
Die Diplomingenieurin Diana Pfeff befasste sich zunächst mit Kläranlagen, arbeitete dann an der Entwicklung eines grabenlosen Verfahrens für die Verlegung von großen Stahlrohrleitungen und ist heute als Junior Produktmanagerin für ihren Arbeitgeber international unterwegs.
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Wer zum ersten Mal durch die kleine Stadt Jülich in der Nähe von Aachen streift, würde hier wohl kaum gleich mehrere der weltweit schnellsten Computer vermuten.
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Von der Idee zur Weiter- oder Neuentwicklung eines Produktes über die Betreuung der Entwicklung bis hin zur Markteinführung – Martina Ryssels ist als Produktmanagerin für den gesamten Lebenszyklus eines Fabrikats zuständig.
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© DLR
Der Luft- und Raumfahrtingenieur Thomas Reiter wollte schon als Kind Astronaut werden. Nach einer Karriere als Jetpilot bei der Bundeswehr wurde sein Traum wahr: Reiter nahm an zwei Weltraummissionen teil und verbrachte fast ein Jahr im All.
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© Rolls-Royce plc
Barbara Blume ist gelernte Ingenieurin der Fahrzeugtechnik und zeichnet heute als Chefkonstrukteurin für Planung und Bau eines Flugzeugtriebwerks verantwortlich. Dabei beweist sie, dass Kinder und Karriere kein Widerspruch sind – im Gegenteil.
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Wer Wind nutzt, kann Strom ernten. So wie Dipl.-Ing. Jochen Fuglsang-Petersen. Er ist Maschinenbauingenieur für den drittgrößten deutschen Windkraftanlagenhersteller, die REpower Systems AG. Doch eigentlich wollte er sein Hobby zum Beruf machen: das Fliegen.
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© Enercon GmbH
Sonja Kehmeier will hoch hinaus: Die Bauingenieurin koordiniert den Bau von Windenergieanlagen in aller Welt. Dabei kommt es nicht nur auf technisches Wissen an, sondern auch auf Organisationstalent und Verhandlungsgeschick.
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© Maryna Mashoshyna
Ingenieure müssen auch verkaufen können. So wie Maryna Mashoshyna, die schon als TÜV-Prüferin und Fahrlehrerin gearbeitet hat und jetzt Backplanes für Industriecomputer auf dem russischen Markt verkauft.
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© Hochschule Bochum
Er war lange in den USA und richtet jetzt seinen wissenschaftlichen Blick in die Tiefe: Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Energie-
gewinnung aus erneuerbaren Energien forscht Dipl.-Ing. Volker Wittig zusammen mit der Hochschule Bochum an neuen Bohrmethoden.
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© privat
Der Ingenieur Frank Spätgens schult im Feuerverzinkungswerk TAGAL im Bereich Qualitätssicherung chinesiche Mitarbeiter und gibt sein Wissen und seine Erfahrung als Ingenieur im Hüttenwesen weiter. Aber er hat in China selbst auch eine Menge dazu gelernt.
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© Hydrotec Ingenieurgesellschaft mbH
Wenn es so richtig in Strömen gießt, ist Dr. Oliver Buchholz in seinem Element. Denn als Experte für Hydrologie befasst er sich mit Starkregenereignissen, die zu Hochwässern führen. Seine Spezialgebiete sind deren Vorhersage und der Hochwasserschutz.
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© christoph blum
Markus Lingemann konstruiert hydraulische Komponenten für Kfz-Servolenkungen. Er ist Senior-Entwicklungsingenieur bei TRW Automotive, einem der weltweit größten Autozulieferer. Eine seiner größten Herausforderungen ist die Entwicklung einer Lenkung für einen DTM-Rennwagen.
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© privat
Bei ihm zündete schon so mancher Turbo: Prof. Dr. Roland Baar gewann als ehemalige Weltklasse-Ruderer zahlreiche Medaillen und ist heute Chefentwickler für Turbolader bei der Voith AG. Zuvor arbeitete er fast zehn Jahre bei VW. Dem Sport ist er in vielfacher Hinsicht noch sehr verbunden.
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© Pieper
Jens Pieper pendelt ständig zwischen zwei Welten: Sport und Arbeit. Als Bogenschütze nahm der 40-Jährige an den Olympischen Spielen in Peking teil, und bei VW ist der Ingenieur mit der Planung der Produktion von Stoßfängern beschäftigt. Da ist höchste Konzentration auf den Punkt gefragt.
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Michael Dietrich ist als Chefentwickler für die Konstruktion der weltgrößten Hydraulikbagger verantwortlich. Ihn fasziniert bei seiner Arbeit, dass er viele Inhalte seines Maschinenbaustudiums anwenden kann und es zu seinem Job gehört, die Welt zu bereisen.
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© Witte
Philip Witte gewann mit dem deutschen Hockey-Team Olympia-Gold in Peking. Neben dem Sport widmet sich der 26-Jährige dem Maschbaustudium an der TU Hamburg-Harburg.
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Dr.-Ing. Mekuria Beyene arbeitet als Wasserbauingenieur in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba für die Nilgebiet-Initiative (Nile Basin Initiative). Ziel ist es, die Verteilung und Nutzung des Nilwassers unter den Anrainerstaaten zu planen und zu koordinieren - und Konflikte zu vermeiden.
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Der Elektroingenieur Dr. Ingo Dahm blickt weit über sein Fachgebiet hinaus: Er entwickelte Fußball spielende Roboter und gewann einen Programmierwettbewerb. Heute ist er als Bildungsmanager bei seinem Arbeitgeber Microsoft tätig und betreut diverse Programme für Studierende.
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© Christian Nickel
Über einen Umweg landete der Wirtschaftsingenieur Christian Nickel in der Produktion von Solarzellen. Seine Aufgabe beim Solaranlagenhersteller Conergy ist es, die Fertigung hinsichtlich Qualität und Menge zu optimieren, wobei es auf viele einzelne Parameter ankommt.