Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Meine Hauptaufgabe liegt in der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von Verkehrsanlagen vorwiegend im Straßenbau. Gemäß der Firmenphilosophie „Bei uns planen und/oder überwachen alle Alles“ werden von mir auch Bahnhofsanlagen, Eisenbahnstrecken sowie Park-and-Ride-Anlagen planerisch und als Bauüberwacher betreut. Projektmanagement und eine intensive Bauherrenbetreuung im Hinblick auf die Akquisition von neuen Aufträgen runden mein Tätigkeitsfeld ab.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Arbeitsbeginn dank Gleitzeit zwischen 7.30 Uhr und 8.00 Uhr, je nach Tagesform und Programm.
- Lesen, beantworten und ggf. Weiterleiten von E-Mails und internen Umläufen.
- Abarbeiten der sogenannten „To do“-Liste, die am Ende des vorangegangenen Arbeitstages von mir selbst erstellt worden ist. Die Liste gibt mir einen groben Überblick über die anstehenden Aufgaben und deren Dringlichkeit. Sie ermöglicht mir die Aufgabenverteilung für die Bauzeichner und Bauingenieure in meinem Team effektiv zu gestallten.
- Interne Besprechungen mit dem Teamleiter oder Ingenieurskollegen sowie externe Abstimmungstermine und Präsentationen bei Behörden, Leitungsträgern und beim Bauherrn.
- Ortsbegehungen und Baustellentermine.
- Mit dem Erstellen der „To do“-Liste für den nächsten Tag endet der Arbeitstag im Schnitt so gegen 18.00 Uhr.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Das mit Abstand spannendste und interessanteste Projekt meiner bisherigen Karriere ist die Entwurfsplanung eines zweiröhrigen Eisenbahntunnels mit Haltepunkt und angrenzender Infrastruktur (Busbahnhof, Park-and-Ride-Anlage).
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Realisierung eines Eisenbahntunnels in Neuseeland, der die Nord- mit der Südinsel verbindet.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 15 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 60 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Bisher leider noch nicht. Für das Studium von Fachliteratur und Fachartikeln ist es von Zeit zu Zeit hilfreich der englischen und französischen Sprache mächtig zu sein.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Ingenieur ist und wird auch in Zukunft im Ausland für seine Leistung und Qualität angesehen bleiben. Der wesentliche Vorteil des deutschen Ingenieurs ist seine Mentalität, im laufenden Entwicklungsprozess eines Projektes gleichbleibend qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten und termintreu zu sein. Daher denke ich, das das Gütesiegel „Made in Germany“ am globalen Weltmarkt weiterhin eine bedeutende Rolle spielen wird.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 0 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 50 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 30 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
FH Karlsruhe – Hochschule für Technik
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Geographie, Geschichte und Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Durch einen Eignungstest einer Informationsveranstaltung im Arbeitsamt wurde mein Interesse in Richtung Wasserbauingenieur gelenkt. Zufällig war ein Freund von mir gerade frischgebackener Bauingenieur und das, was er mir aus seinem Berufsalltag erzählte, fand ich sehr interessant.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium definitiv die höhere Mathematik. Auch das Tempo, dass beim Studium vorgelegt wird, war zuerst gewöhnungsbedürftig.
Beim Berufseinstieg hatte ich allerdings keine wesentlichen Schwierigkeiten, da ich durch meine beiden Praxissemester und einer studentischen Nebentätigkeit in einem Ingenieurbüro die täglichen Abläufe und Aufgaben schon recht gut kannte.
Was sind Ihre Hobbys?
Snowboarden, Skifahren, Tauchen, Crossgolf, Thai Chi
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zuerst ein gut sichtbares großes SOS-Zeichen herstellen, dann ausreichend Trinkwasser und Nahrung organisieren, eine gemütliche Unterkunft bauen, in der Nacht für ein Signalfeuer sorgen und erst mal die Ruhe und Schönheit des tropischen Inselparadieses genießen. Wenn es dann zu langweilig wird, rufe ich mit meinem Satellitentelefon die Küstenwache an, gebe über GPS meine Positionsdaten durch und lasse mich einfach abholen ...
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Apollo 11 Mission: Die Mondlandung
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Auch wenn die Jobaussichten beim Beginn eines jeweiligen Ingenieursstudiums nicht sehr rosig aussehen, kann das am Ende des Studiums wieder ganz anders aussehen. Wer sich für eine Ingenieurkarriere entschieden hat und fest daran glaubt, wird sein Ziel auch erreichen. Während des Studiums kann es sicherlich zu Schwierigkeiten und Rückschlägen kommen, aber die Erfahrung, all diese Probleme letztendlich zu meistern, ist eine wesentliche Eigenschaft eines guten Ingenieurs.
Meine Hauptaufgabe liegt in der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von Verkehrsanlagen vorwiegend im Straßenbau. Gemäß der Firmenphilosophie „Bei uns planen und/oder überwachen alle Alles“ werden von mir auch Bahnhofsanlagen, Eisenbahnstrecken sowie Park-and-Ride-Anlagen planerisch und als Bauüberwacher betreut. Projektmanagement und eine intensive Bauherrenbetreuung im Hinblick auf die Akquisition von neuen Aufträgen runden mein Tätigkeitsfeld ab.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Arbeitsbeginn dank Gleitzeit zwischen 7.30 Uhr und 8.00 Uhr, je nach Tagesform und Programm.
- Lesen, beantworten und ggf. Weiterleiten von E-Mails und internen Umläufen.
- Abarbeiten der sogenannten „To do“-Liste, die am Ende des vorangegangenen Arbeitstages von mir selbst erstellt worden ist. Die Liste gibt mir einen groben Überblick über die anstehenden Aufgaben und deren Dringlichkeit. Sie ermöglicht mir die Aufgabenverteilung für die Bauzeichner und Bauingenieure in meinem Team effektiv zu gestallten.
- Interne Besprechungen mit dem Teamleiter oder Ingenieurskollegen sowie externe Abstimmungstermine und Präsentationen bei Behörden, Leitungsträgern und beim Bauherrn.
- Ortsbegehungen und Baustellentermine.
- Mit dem Erstellen der „To do“-Liste für den nächsten Tag endet der Arbeitstag im Schnitt so gegen 18.00 Uhr.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Das mit Abstand spannendste und interessanteste Projekt meiner bisherigen Karriere ist die Entwurfsplanung eines zweiröhrigen Eisenbahntunnels mit Haltepunkt und angrenzender Infrastruktur (Busbahnhof, Park-and-Ride-Anlage).
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Realisierung eines Eisenbahntunnels in Neuseeland, der die Nord- mit der Südinsel verbindet.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 15 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 60 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Bisher leider noch nicht. Für das Studium von Fachliteratur und Fachartikeln ist es von Zeit zu Zeit hilfreich der englischen und französischen Sprache mächtig zu sein.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Ingenieur ist und wird auch in Zukunft im Ausland für seine Leistung und Qualität angesehen bleiben. Der wesentliche Vorteil des deutschen Ingenieurs ist seine Mentalität, im laufenden Entwicklungsprozess eines Projektes gleichbleibend qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten und termintreu zu sein. Daher denke ich, das das Gütesiegel „Made in Germany“ am globalen Weltmarkt weiterhin eine bedeutende Rolle spielen wird.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 0 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 50 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 30 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
FH Karlsruhe – Hochschule für Technik
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Geographie, Geschichte und Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Durch einen Eignungstest einer Informationsveranstaltung im Arbeitsamt wurde mein Interesse in Richtung Wasserbauingenieur gelenkt. Zufällig war ein Freund von mir gerade frischgebackener Bauingenieur und das, was er mir aus seinem Berufsalltag erzählte, fand ich sehr interessant.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium definitiv die höhere Mathematik. Auch das Tempo, dass beim Studium vorgelegt wird, war zuerst gewöhnungsbedürftig.
Beim Berufseinstieg hatte ich allerdings keine wesentlichen Schwierigkeiten, da ich durch meine beiden Praxissemester und einer studentischen Nebentätigkeit in einem Ingenieurbüro die täglichen Abläufe und Aufgaben schon recht gut kannte.
Was sind Ihre Hobbys?
Snowboarden, Skifahren, Tauchen, Crossgolf, Thai Chi
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zuerst ein gut sichtbares großes SOS-Zeichen herstellen, dann ausreichend Trinkwasser und Nahrung organisieren, eine gemütliche Unterkunft bauen, in der Nacht für ein Signalfeuer sorgen und erst mal die Ruhe und Schönheit des tropischen Inselparadieses genießen. Wenn es dann zu langweilig wird, rufe ich mit meinem Satellitentelefon die Küstenwache an, gebe über GPS meine Positionsdaten durch und lasse mich einfach abholen ...
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Apollo 11 Mission: Die Mondlandung
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Auch wenn die Jobaussichten beim Beginn eines jeweiligen Ingenieursstudiums nicht sehr rosig aussehen, kann das am Ende des Studiums wieder ganz anders aussehen. Wer sich für eine Ingenieurkarriere entschieden hat und fest daran glaubt, wird sein Ziel auch erreichen. Während des Studiums kann es sicherlich zu Schwierigkeiten und Rückschlägen kommen, aber die Erfahrung, all diese Probleme letztendlich zu meistern, ist eine wesentliche Eigenschaft eines guten Ingenieurs.
