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Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Als Bauingenieur begann ich vor zehn Jahren als Mitarbeiter in der technischen Projektentwicklung eines Wohnungsunternehmens. Neben der Leitung verschiedener Neubauvorhaben konnte ich zusätzliche wohnungswirtschaftliche Qualifikationen erwerben, zuletzt mit der Anerkennung zum MRICS (Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors), dem internationalen Verband von Immobilienfachleuten. Außerdem promovierte ich berufsbegleitend.
Heute leite ich als Selbständiger das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „SmarterWohnenNRW“ und arbeite im Auftrag der Fraunhofer Gesellschaft mit dem Ziel ein Spin Off im Bereich „Smart Living“ zu platzieren. Außerdem berate ich das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Bereich „Ambient Assisted Living“.
Weiterhin bin ich als Dozent an verschiedenen Stellen tätig und bin Mitglied in Fachbeiräten und Arbeitsgruppen. So z.B. im Richtlinienausschuss „Home Automation“ des VDI.
Zusammenfassend lässt sich der Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Berater und Integrator von Zukunftsthemen in das wohnungswirtschaftliche Umfeld beschreiben – zugegeben für einen Bauingenieur eher untypisch.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tag kenne ich nicht. Es ist meist sehr unterschiedlich. Neben notwendiger Bürotätigkeit bin ich viel unterwegs. Meist zu Besprechungen und Meetings mit Auftraggebern und Partnern. Oft sind dabei auch ganze Tage verplant, da die Aktivitäten deutschlandweit gestreut sind. Zum Glück ist das nicht all zu oft mit Übernachtungen in fremden Städten verbunden.
Wichtig ist dabei die Kommunikation, d.h. mein Handy und ein permanenter Zugang zu E-Mails ist für mich sehr wichtig.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Das Projekt Smarter Wohnen ist hier sicher zu nennen. Es ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit zukunftsweisender Technik und ungewissem Ausgang.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Da habe ich ja noch ein wenig Zeit. Aber trotzdem: Eine systematische Paketlösung im Bereich der Haustechnik für den Mietwohnungsbau gekoppelt mit haushaltsnahen Dienstleistungen zu entwickeln und diese der deutschen Wohnungswirtschaft erfolgreich anzubieten.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 55 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10%
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0%
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Nein. Dennoch bin ich sicher, dass fließendes Englisch immer mehr vorausgesetzt wird und insbesondere bei der Bewerbung in Konzernen ein Muss ist.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Die Tradition der Ingenieure in Deutschland ist ebenso hervorragend wie der Ruf und das Ansehen. Gerade in der Konstruktion ist „Made in Germany“ immer noch ein Garant für Qualität und akribische Arbeit. Wir sollten gemeinsam zusehen, dass es auch so bleibt.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy 15 %
b) Fax 0 %
c) E-Mail 30 %
d) Internet 35 %
e) Intranet 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge 15 %
g) Fachbücher 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium 5 %
b) privat angeeignetes Wissen 15 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen 40 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen 40 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Ruhr Universität Bochum
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Sport, Erdkunde
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung ist kurz vor dem Abi entstanden, bei der Suche nach dem Studiengang der zu meinen Interessen passt.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Der Einstieg von der Theorie in die Praxis mitten in den Ernst des Lebens ist schon gewöhnungsbedürftig. Im Beruf ist dann das Einhalten von Terminen und Kosten der sicherste Weg Schwierigkeiten zu vermeiden.
Was sind Ihre Hobbys?
Sport, Reisen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Erst mal erholen …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Als Bauingenieur favorisiere ich da besondere Bauwerke mit einzigartigen Tragwerkskonstruktionen.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
1) Vorher checken ob mir das liegen wird und nicht einfach starten nur um irgendwas zu machen
2) Frühzeitig den Praxisbezug suchen und sehen, was ich nach dem theoretischen Studium eigentlich noch „drauf“ haben muss
3) Unbedingt von Anfang an Netzwerke bilden, das ist meiner Erfahrung nach das Wichtigste um im Beruf weiter zu kommen
Als Bauingenieur begann ich vor zehn Jahren als Mitarbeiter in der technischen Projektentwicklung eines Wohnungsunternehmens. Neben der Leitung verschiedener Neubauvorhaben konnte ich zusätzliche wohnungswirtschaftliche Qualifikationen erwerben, zuletzt mit der Anerkennung zum MRICS (Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors), dem internationalen Verband von Immobilienfachleuten. Außerdem promovierte ich berufsbegleitend.
Heute leite ich als Selbständiger das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „SmarterWohnenNRW“ und arbeite im Auftrag der Fraunhofer Gesellschaft mit dem Ziel ein Spin Off im Bereich „Smart Living“ zu platzieren. Außerdem berate ich das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Bereich „Ambient Assisted Living“.
Weiterhin bin ich als Dozent an verschiedenen Stellen tätig und bin Mitglied in Fachbeiräten und Arbeitsgruppen. So z.B. im Richtlinienausschuss „Home Automation“ des VDI.
Zusammenfassend lässt sich der Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Berater und Integrator von Zukunftsthemen in das wohnungswirtschaftliche Umfeld beschreiben – zugegeben für einen Bauingenieur eher untypisch.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tag kenne ich nicht. Es ist meist sehr unterschiedlich. Neben notwendiger Bürotätigkeit bin ich viel unterwegs. Meist zu Besprechungen und Meetings mit Auftraggebern und Partnern. Oft sind dabei auch ganze Tage verplant, da die Aktivitäten deutschlandweit gestreut sind. Zum Glück ist das nicht all zu oft mit Übernachtungen in fremden Städten verbunden.
Wichtig ist dabei die Kommunikation, d.h. mein Handy und ein permanenter Zugang zu E-Mails ist für mich sehr wichtig.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Das Projekt Smarter Wohnen ist hier sicher zu nennen. Es ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit zukunftsweisender Technik und ungewissem Ausgang.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Da habe ich ja noch ein wenig Zeit. Aber trotzdem: Eine systematische Paketlösung im Bereich der Haustechnik für den Mietwohnungsbau gekoppelt mit haushaltsnahen Dienstleistungen zu entwickeln und diese der deutschen Wohnungswirtschaft erfolgreich anzubieten.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 55 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10%
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0%
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Nein. Dennoch bin ich sicher, dass fließendes Englisch immer mehr vorausgesetzt wird und insbesondere bei der Bewerbung in Konzernen ein Muss ist.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Die Tradition der Ingenieure in Deutschland ist ebenso hervorragend wie der Ruf und das Ansehen. Gerade in der Konstruktion ist „Made in Germany“ immer noch ein Garant für Qualität und akribische Arbeit. Wir sollten gemeinsam zusehen, dass es auch so bleibt.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy 15 %
b) Fax 0 %
c) E-Mail 30 %
d) Internet 35 %
e) Intranet 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge 15 %
g) Fachbücher 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium 5 %
b) privat angeeignetes Wissen 15 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen 40 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen 40 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Ruhr Universität Bochum
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Sport, Erdkunde
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung ist kurz vor dem Abi entstanden, bei der Suche nach dem Studiengang der zu meinen Interessen passt.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Der Einstieg von der Theorie in die Praxis mitten in den Ernst des Lebens ist schon gewöhnungsbedürftig. Im Beruf ist dann das Einhalten von Terminen und Kosten der sicherste Weg Schwierigkeiten zu vermeiden.
Was sind Ihre Hobbys?
Sport, Reisen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Erst mal erholen …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Als Bauingenieur favorisiere ich da besondere Bauwerke mit einzigartigen Tragwerkskonstruktionen.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
1) Vorher checken ob mir das liegen wird und nicht einfach starten nur um irgendwas zu machen
2) Frühzeitig den Praxisbezug suchen und sehen, was ich nach dem theoretischen Studium eigentlich noch „drauf“ haben muss
3) Unbedingt von Anfang an Netzwerke bilden, das ist meiner Erfahrung nach das Wichtigste um im Beruf weiter zu kommen
