Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Statische Prüfung, Prüfung der Tragfähigkeit der Brücken für Schwerlasttransporte, Beratung und Weiterbildung der Mitarbeiter in den Niederlassungen in statischer und konstruktiver Hinsicht.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Die Arbeitszeit ist variabel, ich beginne meinen Arbeitstag in der Regel um 9.00 Uhr. E-Mails & Posteingang checken, je nachdem was ansteht: Schwerlasttransportanträge bearbeiten, Schal- und Bewehrungspläne von Brücken, Lärmschutzwänden, Stützwänden, etc. in statischer Hinsicht prüfen, d.h. auch nachrechnen. Hilfestellung bei Anrufen zu Problemen und Fragen von Mitarbeitern der Niederlassungen, ab und an Fahrten zu Fortbildungen, jeden Mittwoch ist Jour fixe, d.h. es besteht die Gelegenheit alles Wichtige/Neue mit Kollegen der Abteilung zu besprechen und abzustimmen. Ab und an gibt es auch noch Termine auf Baustellen.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Bau und Realisierung meiner ersten selbst geplanten Brücke.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Entwurf, Planung und Baubegleitung einer großen Flussbrücke.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 70 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service:10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Nein, für mich sind Fremdsprachenkenntnisse höchstens für die Lektüre von Fachliteratur hilfreich.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
„Geiz ist geil“ gilt vor allem in der Baubranche. Es werden Statiken aus Indien oder Südamerika gekauft, über das weltweite Netzwerk verschickt und bearbeitet, Bauarbeiter kommen aus den osteuropäischen Ländern, der Preisdruck steigt bei den Baufirmen immens. Aber im Ausland werden oft nur die „Standartprodukte“ eingekauft, d.h. für das Spezialwissen in den einzelnen Bereichen gibt es eine überschaubare „Community“ in Deutschland, die auch weiter gefragt sein wird. Dieses Know how wird in Deutschland erhalten bleiben und das Gütesiegel „Made in germany“ bleibt bestehen.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 20 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 40 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 30 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 35 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Ruhr Universität Bochum
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Kunst
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Nach dem Pflicht-Praktikum in der 10. Klasse beim Architekten wurde mir klar, dass ich das mathematisch/technische Pendant zum Architekten werden muss - Bauingenieurin. Die Arbeit des Architekten fand ich super, es war mir aber etwas zu „kreativ“.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium dachte ich, den ganzen theoretischen Kram brauche ich später in der Praxis nicht mehr ... falsch gedacht …
Was sind Ihre Hobbys?
Reisen, mit Freunden ausgehen, Sport, Snowboarden, Tauchen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich baue eine Brücke zum Festland ...
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Erfindung der Flugzeuge, Wolkenkratzer wie zum Beispiel das Burj Dubai
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Es gibt immer Konjunkturschwankungen, mal geht´s rauf, mal geht´s runter. Egal was gerade für ein Beruf „empfohlen“ wird, weil großer Bedarf da ist: immer auf den eigenen, inneren Berufswunsch hören, weil es auch nach einer Talfahrt wieder eine Bergfahrt gibt! Und jeder motivierte Absolvent mit großem Willen bekommt auch eine Einstiegs-Chance.
Statische Prüfung, Prüfung der Tragfähigkeit der Brücken für Schwerlasttransporte, Beratung und Weiterbildung der Mitarbeiter in den Niederlassungen in statischer und konstruktiver Hinsicht.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Die Arbeitszeit ist variabel, ich beginne meinen Arbeitstag in der Regel um 9.00 Uhr. E-Mails & Posteingang checken, je nachdem was ansteht: Schwerlasttransportanträge bearbeiten, Schal- und Bewehrungspläne von Brücken, Lärmschutzwänden, Stützwänden, etc. in statischer Hinsicht prüfen, d.h. auch nachrechnen. Hilfestellung bei Anrufen zu Problemen und Fragen von Mitarbeitern der Niederlassungen, ab und an Fahrten zu Fortbildungen, jeden Mittwoch ist Jour fixe, d.h. es besteht die Gelegenheit alles Wichtige/Neue mit Kollegen der Abteilung zu besprechen und abzustimmen. Ab und an gibt es auch noch Termine auf Baustellen.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Bau und Realisierung meiner ersten selbst geplanten Brücke.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Entwurf, Planung und Baubegleitung einer großen Flussbrücke.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 70 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service:10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Nein, für mich sind Fremdsprachenkenntnisse höchstens für die Lektüre von Fachliteratur hilfreich.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
„Geiz ist geil“ gilt vor allem in der Baubranche. Es werden Statiken aus Indien oder Südamerika gekauft, über das weltweite Netzwerk verschickt und bearbeitet, Bauarbeiter kommen aus den osteuropäischen Ländern, der Preisdruck steigt bei den Baufirmen immens. Aber im Ausland werden oft nur die „Standartprodukte“ eingekauft, d.h. für das Spezialwissen in den einzelnen Bereichen gibt es eine überschaubare „Community“ in Deutschland, die auch weiter gefragt sein wird. Dieses Know how wird in Deutschland erhalten bleiben und das Gütesiegel „Made in germany“ bleibt bestehen.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 20 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 40 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 30 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 35 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Ruhr Universität Bochum
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Kunst
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Nach dem Pflicht-Praktikum in der 10. Klasse beim Architekten wurde mir klar, dass ich das mathematisch/technische Pendant zum Architekten werden muss - Bauingenieurin. Die Arbeit des Architekten fand ich super, es war mir aber etwas zu „kreativ“.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium dachte ich, den ganzen theoretischen Kram brauche ich später in der Praxis nicht mehr ... falsch gedacht …
Was sind Ihre Hobbys?
Reisen, mit Freunden ausgehen, Sport, Snowboarden, Tauchen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich baue eine Brücke zum Festland ...
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Erfindung der Flugzeuge, Wolkenkratzer wie zum Beispiel das Burj Dubai
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Es gibt immer Konjunkturschwankungen, mal geht´s rauf, mal geht´s runter. Egal was gerade für ein Beruf „empfohlen“ wird, weil großer Bedarf da ist: immer auf den eigenen, inneren Berufswunsch hören, weil es auch nach einer Talfahrt wieder eine Bergfahrt gibt! Und jeder motivierte Absolvent mit großem Willen bekommt auch eine Einstiegs-Chance.
