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Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Mein Tätigkeitsbereich hat mehrere Schwerpunkte, er erstreckt sich von der klassischen Gutachtenerstellung, Aufstellung von erdstatischen Berechnungen, Tiefbauplanungen bis hin zum ständigen Austausch mit dem Kunden, den Fachplanern, den Behörden und den Bauunternehmen.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Es gibt keinen typischen Tagesablauf, mal beginnt der Tag direkt auf der Baustelle und setzt sich mit Projektarbeit im Büro fort, andere Tage sind geprägt durch Baubesprechungen, Behördengänge oder die Belange des Kunden.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Ich würde da ungern ein Projekt hervorheben, die Projektvielfalt ist für mich bedeutend. Besondere Freude hat es mir in den letzten Monaten bereitet, die Geothermie als weiteres „Standbein“ in unserem Unternehmen zu etablieren bzw. voranzutreiben.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ein Traum von mir wäre, meine Profession für Menschen in Not einzusetzen, d. h. zumindest einmal in einem Entwicklungsland am Bau von einer Schule, einer Klinik oder schlicht eines Brunnens mitzuwirken.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 30 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 15 %
c) mit Konstruktion, Planung und (Forschung): 55 % (Projektarbeit)
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Wir arbeiten mit ausländischen Kunden und Firmen zusammen, allerdings ist der Anteil vergleichsweise gering. Bislang waren nur selten Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, wenn ja, dann Englisch.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich sehe die Globalisierung als Herausforderung; die deutsche Ingenieurstradition hat nach wie vor Bestand, allerdings sollten wir uns nicht darauf verlassen, sondern selbst dazu beitragen, dass sie auch weiterhin ihren guten Ruf behält.
Da wir in unserem Unternehmen primär lokal agieren, können wir unseren Beitrag zum Gütesiegel „Made in Germany“ auch nur innerhalb dieser Grenzen leisten. Wichtig hierbei ist, denke ich, die Einhaltung von Qualitätsstandards, die Qualitätssicherung durch das so genannte „Vier-Augen-Prinzip“, ständige Weiterbildung, Einbeziehung von neuen Forschungserkenntnissen bzw. Bauverfahren und der Anpassung bzw. Erweiterung des Leistungsspektrums.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 30 %
b) Fax: 10 %
c) E-Mail: 30 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 40 %
b) privat angeeignetes Wissen: 15 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 25 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Technische Universität Darmstadt
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Vor allem die Fächer Mathematik und Kunst, aber auch Gesellschaftspolitisches und Soziales waren für mich immer von Interesse.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieurin zu werden?
Ab der gymnasialen Oberstufe stand für mich fest, Architektur zu studieren, der Wechsel zum Bauingenieurwesen kam erst, als wir in der 13. Klasse die Möglichkeit hatten „Schnuppervorlesungen“ an der Universität zu besuchen. Die „breit gefächerte“ Ausbildung des Bauingenieurwesens, Gespräche mit den Studenten als auch die Jobperspektiven führten zu der Entscheidung Bauingenieurin und nicht Architektin zu werden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Sich als Frau im Bauwesen durchzusetzen, war sowohl im Studium als auch im Beruf nicht immer einfach, es gibt leider noch viele Vorurteile … Im Beruf bezieht sich das vor allem auf das Baustellenumfeld, im Umgang mit den Kunden bzw. Bauherren hat sich jedoch gezeigt, dass man hier als Frau durchaus auch Vorteile haben kann …Häufig bekam ich zu hören „Schön - bei dieser Männerdomäne auch mal mit einer Frau zusammenzuarbeiten zu können!“
Was sind Ihre Hobbys?
Reisen und dabei neue Landschaften und Kulturen entdecken, Familie, Freunde treffen, Fotografieren, Kunst, Zeichnen, Fahrrad fahren, Joggen, Wandern, Lesen und vieles mehr …
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zunächst einmal ausspannen …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Der Bau der Pyramiden - unglaublich was die Menschen circa 2.500 Jahre vor Chr. auf Basis des damaligen Wissen- und Technikstandes geleistet haben.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Der Beruf des Bauingenieurs kann viel Freude bereiten, allerdings rate ich jedem, sich vorher gut zu informieren, ob es wirklich das ist, was man will. Hilfreich ist sicherlich, vorab Praktikums-Erfahrungen zu sammeln.
Mein Tätigkeitsbereich hat mehrere Schwerpunkte, er erstreckt sich von der klassischen Gutachtenerstellung, Aufstellung von erdstatischen Berechnungen, Tiefbauplanungen bis hin zum ständigen Austausch mit dem Kunden, den Fachplanern, den Behörden und den Bauunternehmen.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Es gibt keinen typischen Tagesablauf, mal beginnt der Tag direkt auf der Baustelle und setzt sich mit Projektarbeit im Büro fort, andere Tage sind geprägt durch Baubesprechungen, Behördengänge oder die Belange des Kunden.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Ich würde da ungern ein Projekt hervorheben, die Projektvielfalt ist für mich bedeutend. Besondere Freude hat es mir in den letzten Monaten bereitet, die Geothermie als weiteres „Standbein“ in unserem Unternehmen zu etablieren bzw. voranzutreiben.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ein Traum von mir wäre, meine Profession für Menschen in Not einzusetzen, d. h. zumindest einmal in einem Entwicklungsland am Bau von einer Schule, einer Klinik oder schlicht eines Brunnens mitzuwirken.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 30 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 15 %
c) mit Konstruktion, Planung und (Forschung): 55 % (Projektarbeit)
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Wir arbeiten mit ausländischen Kunden und Firmen zusammen, allerdings ist der Anteil vergleichsweise gering. Bislang waren nur selten Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, wenn ja, dann Englisch.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich sehe die Globalisierung als Herausforderung; die deutsche Ingenieurstradition hat nach wie vor Bestand, allerdings sollten wir uns nicht darauf verlassen, sondern selbst dazu beitragen, dass sie auch weiterhin ihren guten Ruf behält.
Da wir in unserem Unternehmen primär lokal agieren, können wir unseren Beitrag zum Gütesiegel „Made in Germany“ auch nur innerhalb dieser Grenzen leisten. Wichtig hierbei ist, denke ich, die Einhaltung von Qualitätsstandards, die Qualitätssicherung durch das so genannte „Vier-Augen-Prinzip“, ständige Weiterbildung, Einbeziehung von neuen Forschungserkenntnissen bzw. Bauverfahren und der Anpassung bzw. Erweiterung des Leistungsspektrums.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 30 %
b) Fax: 10 %
c) E-Mail: 30 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 40 %
b) privat angeeignetes Wissen: 15 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 25 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Technische Universität Darmstadt
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Vor allem die Fächer Mathematik und Kunst, aber auch Gesellschaftspolitisches und Soziales waren für mich immer von Interesse.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieurin zu werden?
Ab der gymnasialen Oberstufe stand für mich fest, Architektur zu studieren, der Wechsel zum Bauingenieurwesen kam erst, als wir in der 13. Klasse die Möglichkeit hatten „Schnuppervorlesungen“ an der Universität zu besuchen. Die „breit gefächerte“ Ausbildung des Bauingenieurwesens, Gespräche mit den Studenten als auch die Jobperspektiven führten zu der Entscheidung Bauingenieurin und nicht Architektin zu werden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Sich als Frau im Bauwesen durchzusetzen, war sowohl im Studium als auch im Beruf nicht immer einfach, es gibt leider noch viele Vorurteile … Im Beruf bezieht sich das vor allem auf das Baustellenumfeld, im Umgang mit den Kunden bzw. Bauherren hat sich jedoch gezeigt, dass man hier als Frau durchaus auch Vorteile haben kann …Häufig bekam ich zu hören „Schön - bei dieser Männerdomäne auch mal mit einer Frau zusammenzuarbeiten zu können!“
Was sind Ihre Hobbys?
Reisen und dabei neue Landschaften und Kulturen entdecken, Familie, Freunde treffen, Fotografieren, Kunst, Zeichnen, Fahrrad fahren, Joggen, Wandern, Lesen und vieles mehr …
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zunächst einmal ausspannen …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Der Bau der Pyramiden - unglaublich was die Menschen circa 2.500 Jahre vor Chr. auf Basis des damaligen Wissen- und Technikstandes geleistet haben.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Der Beruf des Bauingenieurs kann viel Freude bereiten, allerdings rate ich jedem, sich vorher gut zu informieren, ob es wirklich das ist, was man will. Hilfreich ist sicherlich, vorab Praktikums-Erfahrungen zu sammeln.
