Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Konstruktion und statische Berechnung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Wohnblöcken und vielen anderen Gebäuden.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- 08.00 Uhr Arbeitsbeginn und Gespräch mit dem leitenden Ingenieur
- Arbeit am eigenen Schreibtisch
- eventuell Baustellenbesuche
- 12.00 Uhr: eine halbe Stunde gemeinsames Mittagessen
- eventuell Besprechungen
- 16.00 Uhr Feierabend
Am Freitag gibt es immer ein gemeinsames Frühstück mit allen Angestellten der Filiale und mit dem Chef.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Das Projekt: Umbau von 15 Wohnblöcken in Brønderslev mit über 200 Wohnungen in dem Ort Brønderslev zu modernen und teilweise behindertengerechten Wohnungen. Wir haben zwar schon Erfahrung mit derartigen Projekten, doch dieses war von der Größe her noch mal eine ganz andere Dimension.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ein Haus auf dem Wasser, direkt an der Westküste zu erschwinglichen Preisen.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 10 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 70 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 15 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Wir haben Kunden in Grönland, aber auch Kontakt zu deutschen Firmen, da diese oft sehr spezielle Baumaterialien liefern. Die Kontakte zu Norwegen und Schweden sind aber ebenfalls sehr ausgeprägt. Es ist dabei wirklich von Vorteil, Deutsch und Dänisch fließend zu sprechen. Norwegisch und Schwedisch erschließt sich dann zumindest schriftlich wie von selbst.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Meine dänischen Kollegen lernen viel von meinem deutschen Know-how und ich lerne von ihnen. Anscheinend einleuchtende deutsche Konstruktionen sind hier oft ganz anders ausgeführt. Das gibt interessante Denkanreize. Problematisch ist jedoch, dass deutsche und dänische Bautraditionen nicht 100 Prozent kompatibel sind. „Made in Germany“ gilt hier als Gütesiegel, aber man will es lieber selbst machen, statt sich vom großen Nachbarn abhängig zu machen.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
Überwiegend nutzte ich das Telefon und im Besonderen mein Handy. Warum? Ganz klar, so bekommt man am schnellsten eine Antwort.
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 35 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 50 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 5 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Lübeck
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Physik, Informatik, Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Mein Vater war Polier und da er mich immer mit auf die Baustellen geschleppt hat und ich das auch sehr interessant fand, ergab sich das einfach.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Das Studium ist sehr theoretisch. Deshalb ist es gut, mit einer abgeschlossenen Handwerksausbildung in das Studium zu starten. Darum auch die Wahl der Fachhochschule, das Studium an der Universität wäre mir zu langwierig gewesen.
Was sind Ihre Hobbys?
Fotografie, Radfahren, Programmieren
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Bau einer Trinkwasserkondensationsanlage, Fallen stellen, Feuerstelle, Bau einer Behausung und ein bisschen Durchatmen.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Wasserleitungen, insbesondere Aquädukte der Römer und die Bewässerungsanlagen am Nil.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Immer Kontrollrechnungen machen - alle machen Fehler, auch du! Von deinen Berechnungen hängen unter Umständen Menschenleben ab.
Konstruktion und statische Berechnung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Wohnblöcken und vielen anderen Gebäuden.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- 08.00 Uhr Arbeitsbeginn und Gespräch mit dem leitenden Ingenieur
- Arbeit am eigenen Schreibtisch
- eventuell Baustellenbesuche
- 12.00 Uhr: eine halbe Stunde gemeinsames Mittagessen
- eventuell Besprechungen
- 16.00 Uhr Feierabend
Am Freitag gibt es immer ein gemeinsames Frühstück mit allen Angestellten der Filiale und mit dem Chef.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Das Projekt: Umbau von 15 Wohnblöcken in Brønderslev mit über 200 Wohnungen in dem Ort Brønderslev zu modernen und teilweise behindertengerechten Wohnungen. Wir haben zwar schon Erfahrung mit derartigen Projekten, doch dieses war von der Größe her noch mal eine ganz andere Dimension.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ein Haus auf dem Wasser, direkt an der Westküste zu erschwinglichen Preisen.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 10 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 70 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 15 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Wir haben Kunden in Grönland, aber auch Kontakt zu deutschen Firmen, da diese oft sehr spezielle Baumaterialien liefern. Die Kontakte zu Norwegen und Schweden sind aber ebenfalls sehr ausgeprägt. Es ist dabei wirklich von Vorteil, Deutsch und Dänisch fließend zu sprechen. Norwegisch und Schwedisch erschließt sich dann zumindest schriftlich wie von selbst.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Meine dänischen Kollegen lernen viel von meinem deutschen Know-how und ich lerne von ihnen. Anscheinend einleuchtende deutsche Konstruktionen sind hier oft ganz anders ausgeführt. Das gibt interessante Denkanreize. Problematisch ist jedoch, dass deutsche und dänische Bautraditionen nicht 100 Prozent kompatibel sind. „Made in Germany“ gilt hier als Gütesiegel, aber man will es lieber selbst machen, statt sich vom großen Nachbarn abhängig zu machen.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
Überwiegend nutzte ich das Telefon und im Besonderen mein Handy. Warum? Ganz klar, so bekommt man am schnellsten eine Antwort.
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 35 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 50 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 5 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Lübeck
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Physik, Informatik, Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Mein Vater war Polier und da er mich immer mit auf die Baustellen geschleppt hat und ich das auch sehr interessant fand, ergab sich das einfach.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Das Studium ist sehr theoretisch. Deshalb ist es gut, mit einer abgeschlossenen Handwerksausbildung in das Studium zu starten. Darum auch die Wahl der Fachhochschule, das Studium an der Universität wäre mir zu langwierig gewesen.
Was sind Ihre Hobbys?
Fotografie, Radfahren, Programmieren
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Bau einer Trinkwasserkondensationsanlage, Fallen stellen, Feuerstelle, Bau einer Behausung und ein bisschen Durchatmen.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Wasserleitungen, insbesondere Aquädukte der Römer und die Bewässerungsanlagen am Nil.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Immer Kontrollrechnungen machen - alle machen Fehler, auch du! Von deinen Berechnungen hängen unter Umständen Menschenleben ab.

