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Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Betreuung von Lehrveranstaltungen im Fach Geotechnik (4. bis 9. Semester); Studentenbetreuung, Forschung im Bereich „Tragfähigkeit von Mikropfählen unter zyklischer Belastung“.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, Sprechstunde für Studenten, Vorbereitung meines Forschungsprojekts (Literaturrecherche, Vorbereitung von Labor- und Feldversuchen), Mitarbeit bei Baugrundgutachten.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Sehr gute Evaluierung meiner Übung durch die Studierenden.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Eigentlich etwas ganz Bescheidenes, aber doch nicht so leicht zu erreichen: mein eigenes Haus, das zur Energieversorgung wirklich ausschließlich Erdwärme und Solarenergie benötigt und völlig unabhängig von fossilen Brennstoffen ist.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Bei der Betreuung von ausländischen Studenten, Doktoranden und Stipendiaten sind Fremdsprachen sehr nützlich, für mich vor allem Englisch und Spanisch. Auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen - zum Beispiel in den USA - ist natürlich Englisch erforderlich.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Bei großen Bauprojekten im Ausland sind deutsche Bauingenieure sehr gefragt und geschätzt und durch die Beteiligung an internationalen Großprojekten wird deren Wissen auch genutzt. Somit glaube ich, dass eine starke Internationalisierung die Wertschätzung des Siegels „Made in Germany“ noch stärkt.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 5 %
b) Fax: -
c) E-Mail: 5 %
d) Internet: 10 %
e) Intranet: -
f) Zeitschriften / Kataloge: 30 %
g) Fachbücher: 50 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 40 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Technische Universität München und Escuela Técnica Superior de Ingenieros de Caminos, Canales y Puertos de Granada, Spanien.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Latein, Biologie, Mathematik
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
In der 13. Klasse des Gymnasiums; ich war schon immer sehr beeindruckt von den antiken und mittelalterlichen Bauwerken und den Leistungen der damaligen Baumeister und habe deshalb zunächst an ein Architektur-Studium gedacht (da wusste ich noch gar nicht, dass es auch Bauingenieurwesen als Studiengang gibt). Bei einer Informationsveranstaltung zu Architektur an der TU München ist mir dann bewusst geworden, dass mein Interesse nicht so sehr im Entwurf und der Gestaltung von Bauwerken liegt, sondern eher im Bereich der Berechnung und technischen Realisierung. Mir wurde bei dieser Veranstaltung mitgeteilt, dass in diesem Fall der Studiengang Bauingenieurwesen für mich das Richtige sei und ich habe mich dann auch für dieses Studium entschieden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium: sich auch für Fächer zu motivieren, von denen man denkt, dass man sie für die angestrebte spätere Berufstätigkeit nicht mehr brauchen wird.
Im Beruf: bisher noch keine.
Was sind Ihre Hobbys?
Skifahren, Laufen, Lesen, Reisen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Schlafen, Essen sammeln, Moskitos erschlagen und hoffen, dass MacGyver bald vorbeikommt …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
… dass der Mensch mittlerweile „fliegen“ kann.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Man sollte Spaß haben am Bearbeiten von Fragestellungen, bei denen es kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt, sondern viele unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten. Und: man sollte die naturwissenschaftlichen Fächer nicht „hassen“. Trotzdem sind die Leistungskurse Mathe und Physik absolut keine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium …
Betreuung von Lehrveranstaltungen im Fach Geotechnik (4. bis 9. Semester); Studentenbetreuung, Forschung im Bereich „Tragfähigkeit von Mikropfählen unter zyklischer Belastung“.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, Sprechstunde für Studenten, Vorbereitung meines Forschungsprojekts (Literaturrecherche, Vorbereitung von Labor- und Feldversuchen), Mitarbeit bei Baugrundgutachten.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Sehr gute Evaluierung meiner Übung durch die Studierenden.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Eigentlich etwas ganz Bescheidenes, aber doch nicht so leicht zu erreichen: mein eigenes Haus, das zur Energieversorgung wirklich ausschließlich Erdwärme und Solarenergie benötigt und völlig unabhängig von fossilen Brennstoffen ist.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Bei der Betreuung von ausländischen Studenten, Doktoranden und Stipendiaten sind Fremdsprachen sehr nützlich, für mich vor allem Englisch und Spanisch. Auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen - zum Beispiel in den USA - ist natürlich Englisch erforderlich.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Bei großen Bauprojekten im Ausland sind deutsche Bauingenieure sehr gefragt und geschätzt und durch die Beteiligung an internationalen Großprojekten wird deren Wissen auch genutzt. Somit glaube ich, dass eine starke Internationalisierung die Wertschätzung des Siegels „Made in Germany“ noch stärkt.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 5 %
b) Fax: -
c) E-Mail: 5 %
d) Internet: 10 %
e) Intranet: -
f) Zeitschriften / Kataloge: 30 %
g) Fachbücher: 50 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 40 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Technische Universität München und Escuela Técnica Superior de Ingenieros de Caminos, Canales y Puertos de Granada, Spanien.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Latein, Biologie, Mathematik
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
In der 13. Klasse des Gymnasiums; ich war schon immer sehr beeindruckt von den antiken und mittelalterlichen Bauwerken und den Leistungen der damaligen Baumeister und habe deshalb zunächst an ein Architektur-Studium gedacht (da wusste ich noch gar nicht, dass es auch Bauingenieurwesen als Studiengang gibt). Bei einer Informationsveranstaltung zu Architektur an der TU München ist mir dann bewusst geworden, dass mein Interesse nicht so sehr im Entwurf und der Gestaltung von Bauwerken liegt, sondern eher im Bereich der Berechnung und technischen Realisierung. Mir wurde bei dieser Veranstaltung mitgeteilt, dass in diesem Fall der Studiengang Bauingenieurwesen für mich das Richtige sei und ich habe mich dann auch für dieses Studium entschieden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium: sich auch für Fächer zu motivieren, von denen man denkt, dass man sie für die angestrebte spätere Berufstätigkeit nicht mehr brauchen wird.
Im Beruf: bisher noch keine.
Was sind Ihre Hobbys?
Skifahren, Laufen, Lesen, Reisen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Schlafen, Essen sammeln, Moskitos erschlagen und hoffen, dass MacGyver bald vorbeikommt …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
… dass der Mensch mittlerweile „fliegen“ kann.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Man sollte Spaß haben am Bearbeiten von Fragestellungen, bei denen es kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt, sondern viele unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten. Und: man sollte die naturwissenschaftlichen Fächer nicht „hassen“. Trotzdem sind die Leistungskurse Mathe und Physik absolut keine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium …
