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Ingenieurfragebogen:
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Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
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Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Dipl.-Ing. Elektrotechnik
Gruppenleiter Automatisierungstechnik
Andreas Jungk
29 Jahre
Institut für Transport- und
Automatisierungstechnik
Forschung
21
Hannover
Gruppenleiter Automatisierungstechnik
Andreas Jungk
29 Jahre
Institut für Transport- und
Automatisierungstechnik
Forschung
21
Hannover
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Vor allem muss ich viel reden! Neben der klassischen Tätigkeit als Doktorand, also forschen, messen, auswerten, Vorträge halten und Veröffentlichungen machen, muss ich in meinen eigenen Forschungsprojekten Abstimmungen durchführen, Ziele und Terminpläne vereinbaren und verschiedene Partner koordinieren. In meiner Gruppe am Institut achte ich darauf, dass mögliche Synergien genutzt werden und trete häufig als Informationsvermittler auf. Zudem muss ich neue Projekte und Aufträge akquirieren, Angebote erstellen und die Abarbeitung sicherstellen. Eigentlich passiert jeden Tag etwas Neues ...
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tagesablauf gibt es bei mir nicht. Häufig bin ich auch auf Reisen und beginne meinen Tag in einem Hotel. Wenn ich im Institut bin, lese ich morgens Post und E-Mails, dann haben wir eine Frühbesprechung. Dann mache ich schriftliche Arbeiten, bespreche aktuelle Themen mit Kollegen und betreue Studenten, die eine Arbeit bei mir schreiben. Meistens wird das ganze von Telefonaten unterbrochen. Einmal in der Woche muss ich meinem Chef berichten.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Mein spannendstes Projekt handelt von der Ausrüstung von Gabelstaplern mit RFID-Technik. Ein großes Forschungsprojekt mit tollen, hochmotivierten Partnern. Tipp: www.identprolog.de
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich stelle es mir spannend vor, einmal ein eigenes U-Bahn-Netz in einer Stadt zu realisieren - von der ersten Netzplanung bis zum Betriebsbeginn.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Im Moment arbeiten wir weniger mit ausländischen Unternehmen zusammen. Wir haben jedoch internationale Studierende, bei denen die Kommunikation schon mal auf Englisch erfolgt. Für den Besuch von Konferenzen oder Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften sind gute Fremdsprachenkenntnisse natürlich unabdingbar.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Es wäre schön, wenn sich mehr Menschen auf diese Tradition besinnen würden und die großen Ingenieursleistungen auch in den Schulen vermittelt würden. Das Produkt „Diplom-Ingenieur“ kann sich, so denke ich, durchaus im globalisierten Wettbewerb behaupten
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 25 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 50 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 10 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 50 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Erst Fachhochschule Hannover, dann Leibniz Universität Hannover
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Schon Mathe und Naturwissenschaften, aber auch Kunst. Musik gab es bei uns leider nicht, was ich sehr bedauert habe.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Eigentlich schon in der Schule, da ich aber kein Abitur hatte, habe ich zunächst eine Berufsausbildung absolviert und dann im zweiten Bildungsweg studiert. Ich habe schon immer gern gebastelt, entweder mit Sachen vom Sperrmüll oder mit meinem Vater am Auto. Und dabei kam immer der Wunsch auf, zu verstehen wie die Dinge funktionieren. Das klappt mittlerweile ganz gut.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium war es neu für mich, den Großteil der benötigten Informationen selbst zu beschaffen, anstatt diese wie in der Schule vorgelegt zu bekommen.
Was sind Ihre Hobbys?
Wandern gehe ich gern, ob fast vor der Haustür oder quer über die peruanischen Anden. Ansonsten fotografiere ich gern und mache Musik oder treffe mich mit Freunden.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Tja, wahrscheinlich würde ich tatsächlich versuchen, Werkzeuge zu finden und mir dann eine Infrastruktur aufbauen, die zunächst das Überleben sichert und in der zweiten Stufe die Chance erhöht, gefunden zu werden. Vielleicht wird ja auf diese Art eine selbstständige Rettung möglich.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Da fällt mir vieles ein. Zum Beispiel die Möglichkeit, Informationen schnell auf weite Entfernungen zu übertragen. Das hat die Menschheit sicherlich ein wenig enger zusammenrücken lassen.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Zähne zusammenbeißen und durch. Es lohnt sich!
Vor allem muss ich viel reden! Neben der klassischen Tätigkeit als Doktorand, also forschen, messen, auswerten, Vorträge halten und Veröffentlichungen machen, muss ich in meinen eigenen Forschungsprojekten Abstimmungen durchführen, Ziele und Terminpläne vereinbaren und verschiedene Partner koordinieren. In meiner Gruppe am Institut achte ich darauf, dass mögliche Synergien genutzt werden und trete häufig als Informationsvermittler auf. Zudem muss ich neue Projekte und Aufträge akquirieren, Angebote erstellen und die Abarbeitung sicherstellen. Eigentlich passiert jeden Tag etwas Neues ...
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tagesablauf gibt es bei mir nicht. Häufig bin ich auch auf Reisen und beginne meinen Tag in einem Hotel. Wenn ich im Institut bin, lese ich morgens Post und E-Mails, dann haben wir eine Frühbesprechung. Dann mache ich schriftliche Arbeiten, bespreche aktuelle Themen mit Kollegen und betreue Studenten, die eine Arbeit bei mir schreiben. Meistens wird das ganze von Telefonaten unterbrochen. Einmal in der Woche muss ich meinem Chef berichten.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Mein spannendstes Projekt handelt von der Ausrüstung von Gabelstaplern mit RFID-Technik. Ein großes Forschungsprojekt mit tollen, hochmotivierten Partnern. Tipp: www.identprolog.de
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich stelle es mir spannend vor, einmal ein eigenes U-Bahn-Netz in einer Stadt zu realisieren - von der ersten Netzplanung bis zum Betriebsbeginn.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Im Moment arbeiten wir weniger mit ausländischen Unternehmen zusammen. Wir haben jedoch internationale Studierende, bei denen die Kommunikation schon mal auf Englisch erfolgt. Für den Besuch von Konferenzen oder Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften sind gute Fremdsprachenkenntnisse natürlich unabdingbar.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Es wäre schön, wenn sich mehr Menschen auf diese Tradition besinnen würden und die großen Ingenieursleistungen auch in den Schulen vermittelt würden. Das Produkt „Diplom-Ingenieur“ kann sich, so denke ich, durchaus im globalisierten Wettbewerb behaupten
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 25 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 50 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 10 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 50 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Erst Fachhochschule Hannover, dann Leibniz Universität Hannover
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Schon Mathe und Naturwissenschaften, aber auch Kunst. Musik gab es bei uns leider nicht, was ich sehr bedauert habe.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Eigentlich schon in der Schule, da ich aber kein Abitur hatte, habe ich zunächst eine Berufsausbildung absolviert und dann im zweiten Bildungsweg studiert. Ich habe schon immer gern gebastelt, entweder mit Sachen vom Sperrmüll oder mit meinem Vater am Auto. Und dabei kam immer der Wunsch auf, zu verstehen wie die Dinge funktionieren. Das klappt mittlerweile ganz gut.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium war es neu für mich, den Großteil der benötigten Informationen selbst zu beschaffen, anstatt diese wie in der Schule vorgelegt zu bekommen.
Was sind Ihre Hobbys?
Wandern gehe ich gern, ob fast vor der Haustür oder quer über die peruanischen Anden. Ansonsten fotografiere ich gern und mache Musik oder treffe mich mit Freunden.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Tja, wahrscheinlich würde ich tatsächlich versuchen, Werkzeuge zu finden und mir dann eine Infrastruktur aufbauen, die zunächst das Überleben sichert und in der zweiten Stufe die Chance erhöht, gefunden zu werden. Vielleicht wird ja auf diese Art eine selbstständige Rettung möglich.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Da fällt mir vieles ein. Zum Beispiel die Möglichkeit, Informationen schnell auf weite Entfernungen zu übertragen. Das hat die Menschheit sicherlich ein wenig enger zusammenrücken lassen.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Zähne zusammenbeißen und durch. Es lohnt sich!
