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Ingenieurfragebogen:
Dipl.-Ing. Jonathan Brix (27) - Wissenschaftler
Jonathan Brix arbeitet beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er forscht etwa an Energiesystemen, vernetzten Systemen in der Medizintechnik oder an Projekten der eMobility.
Komplettes Interview
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Energie(management)systeme, Schaltungsentwürfe, Messungen im Bereich vernetzter Systeme z.B. Medizintechnik oder e-Mobility
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Start in den Tag mit Kaffee und Tagesplanung sowie Beantwortung von Mails, erstes Meeting um 10:00 Uhr als Kick-Off eines neuen Projektes, 12:00 Uhr Mittagspause, 12:45 Uhr Beantwortung dringender Mails, Rundgang durch die Labore und Betreuung von Abschlussarbeitern, HiWis oder Praktikanten, 15:00 Uhr Aufbau eines Mess-Setups im Labor und anschließende Messung, 17:00 Uhr Sichern der Ergebnisse, danach an einem Abschlussbericht weiterarbeiten, 18:30 Uhr Feierabend!
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die Mitarbeit in einem interessanten europäisches Forschungsprojekt
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Wireless-Energieversorgung
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 40
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 20
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Oft arbeiten wir mit ausländischen Firmen zusammen; sowohl im europäischen Raum als auch international (USA, Australien, Israel, Frankreich). Fremdsprachenkenntnisse sind unverzichtbar, Englisch (mit ein paar Fachvokabeln) ist fast immer ausreichend, besser natürlich man kann ein paar Worte Französisch oder Spanisch!
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
"Made in Germany" hat gerade auf globalisierten Markt noch einen hohen Stellenwert, der vor allem mit guten Ideen erhalten werden muss!
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 20
b) Fax: 0
c) E-Mail: 20
d) Internet: 35
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 10
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 30
b) privat angeeignetes Wissen: 40
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 20
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 10
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Universität Stuttgart
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Physik, Bildende Kunst
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Angedacht in der Mittelstufe, festgelegt in der Oberstufe
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Am Anfang des Studiums, wenn alles neu und nahezu unschaffbar erscheint, braucht man Biss und einen langen Atem.
Was sind Ihre Hobbys?
Jugendarbeit, Amateurfunk, Sport
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nach der Erkundung und dem Bau einer Behausung sicherlich einen Plan zurechtlegen wie ich hier a.) wieder wegkomme oder b.) auf mich aufmerksam machen kann, sodass mich jemand abholt - nach so 3-4 Wochen Urlaub!
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Da gibt es viele, aber Newcomen (nicht Watt) mit der ersten Dampfmaschine gehört mit Sicherheit dazu!
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, wenn man alles andere als Sinnvolles versucht zu lernen und viel Praxis einbauen. Nicht nur in den Praktika sondern auch neben dem Studium, so dass man den Spaß am Tüfteln nie verliert!
Energie(management)systeme, Schaltungsentwürfe, Messungen im Bereich vernetzter Systeme z.B. Medizintechnik oder e-Mobility
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Start in den Tag mit Kaffee und Tagesplanung sowie Beantwortung von Mails, erstes Meeting um 10:00 Uhr als Kick-Off eines neuen Projektes, 12:00 Uhr Mittagspause, 12:45 Uhr Beantwortung dringender Mails, Rundgang durch die Labore und Betreuung von Abschlussarbeitern, HiWis oder Praktikanten, 15:00 Uhr Aufbau eines Mess-Setups im Labor und anschließende Messung, 17:00 Uhr Sichern der Ergebnisse, danach an einem Abschlussbericht weiterarbeiten, 18:30 Uhr Feierabend!
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die Mitarbeit in einem interessanten europäisches Forschungsprojekt
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Wireless-Energieversorgung
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 40
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 20
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Oft arbeiten wir mit ausländischen Firmen zusammen; sowohl im europäischen Raum als auch international (USA, Australien, Israel, Frankreich). Fremdsprachenkenntnisse sind unverzichtbar, Englisch (mit ein paar Fachvokabeln) ist fast immer ausreichend, besser natürlich man kann ein paar Worte Französisch oder Spanisch!
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
"Made in Germany" hat gerade auf globalisierten Markt noch einen hohen Stellenwert, der vor allem mit guten Ideen erhalten werden muss!
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 20
b) Fax: 0
c) E-Mail: 20
d) Internet: 35
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 10
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 30
b) privat angeeignetes Wissen: 40
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 20
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 10
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Universität Stuttgart
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Physik, Bildende Kunst
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Angedacht in der Mittelstufe, festgelegt in der Oberstufe
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Am Anfang des Studiums, wenn alles neu und nahezu unschaffbar erscheint, braucht man Biss und einen langen Atem.
Was sind Ihre Hobbys?
Jugendarbeit, Amateurfunk, Sport
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nach der Erkundung und dem Bau einer Behausung sicherlich einen Plan zurechtlegen wie ich hier a.) wieder wegkomme oder b.) auf mich aufmerksam machen kann, sodass mich jemand abholt - nach so 3-4 Wochen Urlaub!
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Da gibt es viele, aber Newcomen (nicht Watt) mit der ersten Dampfmaschine gehört mit Sicherheit dazu!
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, wenn man alles andere als Sinnvolles versucht zu lernen und viel Praxis einbauen. Nicht nur in den Praktika sondern auch neben dem Studium, so dass man den Spaß am Tüfteln nie verliert!

