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Ingenieurfragebogen:
Dipl.-Ing. Elektrotechnik - Peter Hentsch (32)
Peter Hentsch ist Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und arbeitet bei der XENON Automatisierungstechnik GmbH in Dresden als stellvertretender Leiter in der Steuerungsentwicklung. Zuvor studierte er Elektrotechnik an der TU Dresden. Im Video-Porträt stellt er sich kurz persönlich vor.
Komplettes Interview
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Entwicklung von produktspezifischen Prüf- und Montageanlagen, insbesondere Lösungskonzepterstellung, Komponentenauswahl, Verdrahtungsplanerstellung, Steuerungsprogrammierung, Inbetriebnahme und Test, Kundenbetreuung
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- 30 Minuten Prüfung diverser Informationsquellen (E-Mail, etc.)
- Frühstückspause
- 1 Stunde Vertriebszuarbeit für die Angebotserstellung (Analyse Lastenheft, Kostenabschätzung)
- 2 Stunden Beratung Diplomand über weiteres Vorgehen
- Mittagspause
- 30 Minuten Beantwortung von E-Mails, Anrufe zur Informationsbeschaffung
- 1 Stunde Übergabe eines neuen Entwicklungsprojektes an Mitarbeiter
- 1 Stunde Krisenmanagement: Beratung mit dem Projektteam über weitere die Vorgehensweise bei unerwarteten technischen Problemen und drohendem Terminverzug
- 2 Stunden Analyse und Vergleich mehrerer realisierter Montageanlagen zur Identifikation von Standardisierungspotenzial
- 1 Stunde Dokumentation eines neu entwickelten Konzeptes zum VPN-basierten Fernzugriff auf Produktionsanlagen
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln für ein umfangreiches Forschungsprojekt
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Wieder beginnen, Klavier und Saxophon zu spielen
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 35
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Dabei kann es sich um Kunden, Lieferanten oder Projektpartner handeln. Unerlässlich ist dabei Englisch. Andere Sprachen sind weniger wichtig.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Sie verhindert Stillstand und erzwingt trotz der bereits hohen Güte eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Ingenieurfähigkeiten, sowohl wissenschaftlich-technisch, als auch methodisch-organisatorisch und kommunikativ.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 15
b) Fax: 0
c) E-Mail: 20
d) Internet: 30
e) Intranet: 15
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 10
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10
b) privat angeeignetes Wissen: 10
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 40
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
TU Dresden
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Technik und insbesondere PCs waren in meiner Schulzeit eine von vielen meiner Interessen, ich habe dort aber z.B. gegenüber einem Geschichtsstudium konkretere Berufschancen gesehen. Informatik wollte ich nicht studieren, um einen reinen Programmierjob zu vermeiden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Zumindest im Studium fehlte mir lange Zeit der Praxisbezug, da Elektrotechnik zuvor privat nicht zu meinen Hobbys zählte.
Was sind Ihre Hobbys?
Momentan leider keine. Meine Freizeit verbringe ich mit Familie und Freunden, etwas Sport und gelegentlich einem Buch.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
1. Für Essen und Trinken sorgen.
2. Kalender anlegen.
3. Möglichkeiten zum Verlassen der Insel erkunden (Rauchzeichen, Boot oder Floß bauen). Ich könnte mir nicht vorstellen, für längere Zeit völlig allein zu sein.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Es grundsätzlich zu ermöglichen, dass man sich heute um Grundbedürfnisse wie Nahrung und Schutz vor Witterung keine Gedanken machen muss und Zeit für Kunst, Kultur, Philosophie, Forschung und Genuss hat.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Tut es!
Entwicklung von produktspezifischen Prüf- und Montageanlagen, insbesondere Lösungskonzepterstellung, Komponentenauswahl, Verdrahtungsplanerstellung, Steuerungsprogrammierung, Inbetriebnahme und Test, Kundenbetreuung
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- 30 Minuten Prüfung diverser Informationsquellen (E-Mail, etc.)
- Frühstückspause
- 1 Stunde Vertriebszuarbeit für die Angebotserstellung (Analyse Lastenheft, Kostenabschätzung)
- 2 Stunden Beratung Diplomand über weiteres Vorgehen
- Mittagspause
- 30 Minuten Beantwortung von E-Mails, Anrufe zur Informationsbeschaffung
- 1 Stunde Übergabe eines neuen Entwicklungsprojektes an Mitarbeiter
- 1 Stunde Krisenmanagement: Beratung mit dem Projektteam über weitere die Vorgehensweise bei unerwarteten technischen Problemen und drohendem Terminverzug
- 2 Stunden Analyse und Vergleich mehrerer realisierter Montageanlagen zur Identifikation von Standardisierungspotenzial
- 1 Stunde Dokumentation eines neu entwickelten Konzeptes zum VPN-basierten Fernzugriff auf Produktionsanlagen
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln für ein umfangreiches Forschungsprojekt
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Wieder beginnen, Klavier und Saxophon zu spielen
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 35
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Dabei kann es sich um Kunden, Lieferanten oder Projektpartner handeln. Unerlässlich ist dabei Englisch. Andere Sprachen sind weniger wichtig.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Sie verhindert Stillstand und erzwingt trotz der bereits hohen Güte eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Ingenieurfähigkeiten, sowohl wissenschaftlich-technisch, als auch methodisch-organisatorisch und kommunikativ.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 15
b) Fax: 0
c) E-Mail: 20
d) Internet: 30
e) Intranet: 15
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 10
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10
b) privat angeeignetes Wissen: 10
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 40
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
TU Dresden
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Technik und insbesondere PCs waren in meiner Schulzeit eine von vielen meiner Interessen, ich habe dort aber z.B. gegenüber einem Geschichtsstudium konkretere Berufschancen gesehen. Informatik wollte ich nicht studieren, um einen reinen Programmierjob zu vermeiden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Zumindest im Studium fehlte mir lange Zeit der Praxisbezug, da Elektrotechnik zuvor privat nicht zu meinen Hobbys zählte.
Was sind Ihre Hobbys?
Momentan leider keine. Meine Freizeit verbringe ich mit Familie und Freunden, etwas Sport und gelegentlich einem Buch.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
1. Für Essen und Trinken sorgen.
2. Kalender anlegen.
3. Möglichkeiten zum Verlassen der Insel erkunden (Rauchzeichen, Boot oder Floß bauen). Ich könnte mir nicht vorstellen, für längere Zeit völlig allein zu sein.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Es grundsätzlich zu ermöglichen, dass man sich heute um Grundbedürfnisse wie Nahrung und Schutz vor Witterung keine Gedanken machen muss und Zeit für Kunst, Kultur, Philosophie, Forschung und Genuss hat.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Tut es!

