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Ingenieurfragebogen:
Dipl.-Ing. Markus Brockmann (33)
Markus Brockmann ist einer von cirka 6.000 Mitarbeitern bei dem Dortmunder Unternehmen WILO SE, das sich auf Pumpentechnologie spezialisiert hat. Sein Schwerpunkt ist das Hardware-Projektmanagement. Er hat seinen Diplom-Ingenieur an der Fachhochschule Dortmund erworben.
Komplettes Interview
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Im hardwarenahen Projektmanagement
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Mein Tagesablauf ist abhängig vom jeweiligen Projekt bzw. der jeweiligen Projektphase. Momentan sind es im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:
- Fachübergreifende Kommunikation mit anderen Abteilungen / Lieferanten
- Planung und Koordination von Teammitgliedern und Arbeitsprozessen
- Klärung technischer Fragestellungen während der Entwicklung
- Abstimmung mit Produktion und Anlagenlieferanten
- Terminverfolgung zusammen mit der Gesamtprojektleitung
- Firefighting bei auftretenden Problemen
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
In meinem ersten Projekt nach dem Studium galt es, ein Vorentwicklungsprojekt (WILO GENIAX) bis zur Marktreife zu entwickeln.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Entwicklung einer Zeitmaschine.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 85
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die WILO SE ist ein international aufgestelltes Unternehmen, welches mit Partnern in der ganzen Welt zusammenarbeitet. Um schnell reagieren bzw. kommunizieren zu können, wird auf Techniken wie z.B. Videokonferenzen gesetzt. Hier sind Fremdsprachenkenntnisse unbedingt erforderlich. Die Unternehmenssprache ist in erster Linie Englisch. Weitere Sprachkenntnisse sind wünschenswert.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Nach meiner Einschätzung wird das Gütesiegel "Made in Germany" nach wie vor Bestand haben. Darüber hinaus steht der "Dipl.-Ing" made in Germany weiterhin für höchste Kompetenz, Erfindergeist und effizientes Arbeiten.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 20
b) Fax: 0
c) E-Mail: 35
d) Internet: 30
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 5
g) Fachbücher: 5
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 20
b) privat angeeignetes Wissen: 20
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
An der Fachhochschule Dortmund.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Physik, Sport, Erkunde.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Eine technische Affinität entwickelte sich schon bereits in der Schulzeit. Nach der Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker Fachrichtung Anlagentechnik war klar, dass ich mich in der Industrie weiter entwickeln möchte. Entschieden habe ich mich nach meinem Studium für eine Anstellung in der Forschung und Entwicklung, um neue Technologien in Serienprodukten zu etablieren.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Nach der praktischen Ausbildung wieder in den Lern- und Prüfungsmodus des Studiums zu kommen, benötigte einige Zeit. Der Einstieg in den Beruf war nicht weniger anspruchsvoll. Durch das sehr gute Arbeitsklima und die Vielzahl an spannenden neuen Aufgaben wurden sowohl der Einstieg als auch das weitere Berufsleben mehr als interessant gestaltet.
Was sind Ihre Hobbys?
Mountainbike, Snowboard, Modellbau, Fotografie
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Kurz alles Lebenswichtige für die erste Woche zusammensuchen und dann zwei Tage die Abgeschiedenheit genießen. Die verbleibenden fünf Tage müssen ausreichen, um gerettet zu werden.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Entwicklung neuer Kommunikationswege, um möglichst effizient arbeiten zu können.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Man kann und sollte seinen Werdegang möglichst genau planen. Die Kunst ist es aber, nicht aus der Bahn geworfen zu werden, wenn es dann (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) anders kommt. Es wird zu vielen Situationen im Studium und im Berufsleben kommen, an denen es gilt, sich durchzubeißen. Der Lohn dafür sind Erfahrungen, die es einem ermöglichen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus ist es immer eine gute Idee, Fremdsprachen zu erlernen und die praktische Arbeit nicht aus dem Auge zu verlieren.
Im hardwarenahen Projektmanagement
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Mein Tagesablauf ist abhängig vom jeweiligen Projekt bzw. der jeweiligen Projektphase. Momentan sind es im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:
- Fachübergreifende Kommunikation mit anderen Abteilungen / Lieferanten
- Planung und Koordination von Teammitgliedern und Arbeitsprozessen
- Klärung technischer Fragestellungen während der Entwicklung
- Abstimmung mit Produktion und Anlagenlieferanten
- Terminverfolgung zusammen mit der Gesamtprojektleitung
- Firefighting bei auftretenden Problemen
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
In meinem ersten Projekt nach dem Studium galt es, ein Vorentwicklungsprojekt (WILO GENIAX) bis zur Marktreife zu entwickeln.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Entwicklung einer Zeitmaschine.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 85
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die WILO SE ist ein international aufgestelltes Unternehmen, welches mit Partnern in der ganzen Welt zusammenarbeitet. Um schnell reagieren bzw. kommunizieren zu können, wird auf Techniken wie z.B. Videokonferenzen gesetzt. Hier sind Fremdsprachenkenntnisse unbedingt erforderlich. Die Unternehmenssprache ist in erster Linie Englisch. Weitere Sprachkenntnisse sind wünschenswert.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Nach meiner Einschätzung wird das Gütesiegel "Made in Germany" nach wie vor Bestand haben. Darüber hinaus steht der "Dipl.-Ing" made in Germany weiterhin für höchste Kompetenz, Erfindergeist und effizientes Arbeiten.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 20
b) Fax: 0
c) E-Mail: 35
d) Internet: 30
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 5
g) Fachbücher: 5
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 20
b) privat angeeignetes Wissen: 20
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
An der Fachhochschule Dortmund.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Physik, Sport, Erkunde.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Eine technische Affinität entwickelte sich schon bereits in der Schulzeit. Nach der Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker Fachrichtung Anlagentechnik war klar, dass ich mich in der Industrie weiter entwickeln möchte. Entschieden habe ich mich nach meinem Studium für eine Anstellung in der Forschung und Entwicklung, um neue Technologien in Serienprodukten zu etablieren.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Nach der praktischen Ausbildung wieder in den Lern- und Prüfungsmodus des Studiums zu kommen, benötigte einige Zeit. Der Einstieg in den Beruf war nicht weniger anspruchsvoll. Durch das sehr gute Arbeitsklima und die Vielzahl an spannenden neuen Aufgaben wurden sowohl der Einstieg als auch das weitere Berufsleben mehr als interessant gestaltet.
Was sind Ihre Hobbys?
Mountainbike, Snowboard, Modellbau, Fotografie
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Kurz alles Lebenswichtige für die erste Woche zusammensuchen und dann zwei Tage die Abgeschiedenheit genießen. Die verbleibenden fünf Tage müssen ausreichen, um gerettet zu werden.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Entwicklung neuer Kommunikationswege, um möglichst effizient arbeiten zu können.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Man kann und sollte seinen Werdegang möglichst genau planen. Die Kunst ist es aber, nicht aus der Bahn geworfen zu werden, wenn es dann (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) anders kommt. Es wird zu vielen Situationen im Studium und im Berufsleben kommen, an denen es gilt, sich durchzubeißen. Der Lohn dafür sind Erfahrungen, die es einem ermöglichen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus ist es immer eine gute Idee, Fremdsprachen zu erlernen und die praktische Arbeit nicht aus dem Auge zu verlieren.

