Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Ich bin im Bereich der Fertigungsplanung tätig. Dort werden alle Fertigungsanlagen für die Automobilproduktion in Ingolstadt geplant. Der Aufgabenbereich umfasst dabei alle steuerungstechnischen Bereiche, die über die verschiedenen Gewerke wie Karosseriebau, Lackiererei oder Montagebereich anfallen.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Beantworten und Schreiben von E-Mails, Telefonate und Besprechungen intern sowie mit externen Zulieferern und Auftragnehmern, Lastenhefterstellung, Angebotsvergleich, Erstellen von Vergabevorschlägen.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Inbetriebnahme der Fertigungsanlagen des neuen A4-Modells.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Kfz mit 300 PS und Kraftstoffversorgung aus regenerativen Energiequellen
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 40 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 30 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
In der Automobilindustrie arbeitet man zwangsläufig mit ausländischen Firmen aus der ganzen Welt zusammen. Die Zusammenarbeit läuft dabei meistens über E-Mail- und Telefonkommunikation ab, allerdings sind natürlich auch gelegentlich Meetings vor Ort notwendig. Fremdsprachenkenntnisse sind unerlässlich, wobei sich die Kommunikation im technischen Bereich nahezu nur auf Englisch beschränkt.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Deutschland muss sich auf seine traditionellen Stärken konzentrieren und versuchen, den globalen Wettbewerb durch immer fortwährende Innovationen auf Distanz zu halten. In 20 Jahren kann und wird Deutschland kein „Produktionsstandort“ mehr sein, obwohl ich trotzdem große Betätigungsfelder für Ingenieure sehe, da die geistige Arbeit auch in 20 Jahren noch ihren guten Ruf (Made in Germany) innehaben wird.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 20 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 50 %
d) Internet: 10 %
e) Intranet: 10 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 10 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 60 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 10 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
FH Regensburg
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Eine gewisse Zuneigung zur Mathematik und den Naturwissenschaften kann ich nicht leugnen, während Deutsch und Wirtschaftslehre nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehörten.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung in Richtung Elektrotechnik-Ingenieur fiel mit 17 Jahren. Ich entschied mich damals für den „zweiten Bildungsweg“, also zunächst eine Ausbildung, danach die Berufsoberschule und zum Abschluss das Studium.
Der Grund für die Entscheidung resultiert aus meiner damals sehr ausgeprägten „Bastel-Leidenschaft“ mit diversen elektronischen Gegenständen.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Während des Studiums musste ich mich zunächst an eine andere, selbständige Arbeitsweise gewöhnen, die den Beginn des Studiums durchaus erschwerte. Im Berufsleben liegen die Schwierigkeiten eher darin, mit vielen unterschiedlichen Menschentypen umgehen zu müssen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit dürfen persönliche Zu- oder Abneigungen keine Rolle spielen.
Was sind Ihre Hobbys?
Ich bin Fußballschiedsrichter, fahre gern Ski und spiele Badminton.
Dazu kommen dann noch Reisen und Kochen als nichtsportliche Hobbys.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Suche nach Essen und Trinkwasser, Bau eines Floßes.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Der Bau gigantischer Bauwerke wie Hoover-Damm oder Eifelturm.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Eine Portion Ehrgeiz und Begeisterung für das jeweilige Fach gehören schon dazu, wenn man das Studium schaffen möchte, gerade dann, wenn man einen guten Abschluss erzielen will.
Als guten Rat kann ich jedem nur mitgeben, sich nicht durch komplizierten Stoff und schwierige Prüfungen entmutigen zu lassen. Hat man alles erst einmal geschafft, wartet danach ein unheimlich großes, interessantes und herausforderndes Aufgabengebiet. Wie pflegte ein Lehrer von mir immer zu sagen: „Prüfung schreiben ist wie Schnee fräsen, da muss man einfach durch."
Ich bin im Bereich der Fertigungsplanung tätig. Dort werden alle Fertigungsanlagen für die Automobilproduktion in Ingolstadt geplant. Der Aufgabenbereich umfasst dabei alle steuerungstechnischen Bereiche, die über die verschiedenen Gewerke wie Karosseriebau, Lackiererei oder Montagebereich anfallen.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Beantworten und Schreiben von E-Mails, Telefonate und Besprechungen intern sowie mit externen Zulieferern und Auftragnehmern, Lastenhefterstellung, Angebotsvergleich, Erstellen von Vergabevorschlägen.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Inbetriebnahme der Fertigungsanlagen des neuen A4-Modells.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Kfz mit 300 PS und Kraftstoffversorgung aus regenerativen Energiequellen
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 40 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 30 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
In der Automobilindustrie arbeitet man zwangsläufig mit ausländischen Firmen aus der ganzen Welt zusammen. Die Zusammenarbeit läuft dabei meistens über E-Mail- und Telefonkommunikation ab, allerdings sind natürlich auch gelegentlich Meetings vor Ort notwendig. Fremdsprachenkenntnisse sind unerlässlich, wobei sich die Kommunikation im technischen Bereich nahezu nur auf Englisch beschränkt.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Deutschland muss sich auf seine traditionellen Stärken konzentrieren und versuchen, den globalen Wettbewerb durch immer fortwährende Innovationen auf Distanz zu halten. In 20 Jahren kann und wird Deutschland kein „Produktionsstandort“ mehr sein, obwohl ich trotzdem große Betätigungsfelder für Ingenieure sehe, da die geistige Arbeit auch in 20 Jahren noch ihren guten Ruf (Made in Germany) innehaben wird.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 20 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 50 %
d) Internet: 10 %
e) Intranet: 10 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 10 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 60 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 10 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
FH Regensburg
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Eine gewisse Zuneigung zur Mathematik und den Naturwissenschaften kann ich nicht leugnen, während Deutsch und Wirtschaftslehre nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehörten.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung in Richtung Elektrotechnik-Ingenieur fiel mit 17 Jahren. Ich entschied mich damals für den „zweiten Bildungsweg“, also zunächst eine Ausbildung, danach die Berufsoberschule und zum Abschluss das Studium.
Der Grund für die Entscheidung resultiert aus meiner damals sehr ausgeprägten „Bastel-Leidenschaft“ mit diversen elektronischen Gegenständen.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Während des Studiums musste ich mich zunächst an eine andere, selbständige Arbeitsweise gewöhnen, die den Beginn des Studiums durchaus erschwerte. Im Berufsleben liegen die Schwierigkeiten eher darin, mit vielen unterschiedlichen Menschentypen umgehen zu müssen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit dürfen persönliche Zu- oder Abneigungen keine Rolle spielen.
Was sind Ihre Hobbys?
Ich bin Fußballschiedsrichter, fahre gern Ski und spiele Badminton.
Dazu kommen dann noch Reisen und Kochen als nichtsportliche Hobbys.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Suche nach Essen und Trinkwasser, Bau eines Floßes.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Der Bau gigantischer Bauwerke wie Hoover-Damm oder Eifelturm.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Eine Portion Ehrgeiz und Begeisterung für das jeweilige Fach gehören schon dazu, wenn man das Studium schaffen möchte, gerade dann, wenn man einen guten Abschluss erzielen will.
Als guten Rat kann ich jedem nur mitgeben, sich nicht durch komplizierten Stoff und schwierige Prüfungen entmutigen zu lassen. Hat man alles erst einmal geschafft, wartet danach ein unheimlich großes, interessantes und herausforderndes Aufgabengebiet. Wie pflegte ein Lehrer von mir immer zu sagen: „Prüfung schreiben ist wie Schnee fräsen, da muss man einfach durch."

