Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Die Leitung des Vertriebs und die Projektierung von Parksystemen, Schrankenanlagen, Event-Kassensystemen. Einteilung der Techniker für Service und Neuinstallation und die Betreuung der Projekte bis zur Übergabe, aber auch die Betreuung von Bestandskunden.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Kurze Besprechung mit den Technikern bezüglich der Einsatzplanung. Angebotskalkulation und Erstellung von Projektunterlagen. Telefonate mit den Vertriebsmitarbeitern und Kunden. Termine vereinbaren (Telefonakquise), Kundenbesuche, Baubesprechungen. Angebote nacharbeiten (Nachhaken).
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
In diesem Jahr habe ich einen der strategisch wichtigsten Großkunden nach 15 Jahren wiedergewonnen und konnte dabei zwei Projekte gleichzeitig realisieren. Eines davon macht über 20 % meines Gesamtumsatzes in 2007 aus.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Alle schadstofferzeugenden Dinge umweltfreundlich machen. Das Gleichgewicht in der Natur wieder herstellen, sodass auch weitere Generationen auf diesem Planeten ohne große Einschränkungen leben können.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 40 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
In meiner jetzigen Tätigkeit arbeite ich ausschließlich in Deutschland. Aus meinen vorherigen Tätigkeiten als Vertriebsingenieur hatte ich als Zulieferer der produzierenden Industrie das Vertriebsgebiet Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und teilweise Spanien sowie Kroatien. Vertriebstechnisch sind die Europäer von ihren Ansprüchen und Leistungen ziemlich gleich. Ohne Englisch geht aber absolut gar nichts!!
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Leider haben wir Deutschen nicht immer die Möglichkeit alles selbst zu machen. Schon allein durch das Einbeziehen von fremden Ländern (Produktionsstandorte ins Ausland verlagern und Einstellen von ausländischen Spezialisten) geben wir unser Wissen gezwungenermaßen ab. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir Deutschen durch unsere hohe Praxisorientierung in der Ausbildung (teilweise schon vor dem Studium) einen Vorteil haben. Des Weiteren sind die Deutschen noch immer fleißig, ordentlich und ehrgeizig.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 5 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 70 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 10 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium. 15 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 50 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Hochschule Bremen
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Ich habe immer gerne Sport getrieben. Naturwissenschaftliche Fächer fand ich interessant, weil sie logisch sind und man die Ergebnisse fast immer mathematisch begründen kann.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Während meiner Ausbildung zum Elektroniker wusste ich, dass ich mein Wissen vertiefen muss, wenn ich irgendwann derjenige sein möchte, der wenigstens ein wenig die Strippen zieht. Verantwortung ist zwar manchmal hart, aber hat auch viele Vorteile.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Besonders schwierig war für mich, dass ich nur Freunde hatte, die nach der Ausbildung sofort gearbeitet haben und somit nach Feierabend Zeit und Geld hatten. Ich war der einzige, der fünf Jahre länger die Schulbank drückte und teilweise auf kostspieliges Vergnügen verzichten musste. Beim Berufsstart kam dann noch hinzu, dass ich nach dem Studium nach Hameln umziehen musste, um meine Kariere zu starten. Alles hat sich aber ausgezahlt und ich bin froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben.
Was sind Ihre Hobbys?
Rennrad, Mountainbike, Jogging, Lesen, jede Form von Elektromechanik und Multimedia.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich fange wahrscheinlich sofort an zu überlegen, wie ich wieder zurück in die Zivilisation gelangen kann - ohne mir vor Augen zu führen, dass es vielleicht ganz schön ist auf einer einsamen Insel zu sein. Genießen werde ich es auf jeden Fall nicht (zumindest nicht sofort …).
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Computer, Internet, mobile Kommunikation.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Nicht zu sehr spezialisieren, sondern nach links und rechts schauen. Nicht weltfremd irgendwelchen Visionen nacheifern, sondern kommunikationsstark und offen seine Ziele verfolgen. Ehrgeiz und Durchhaltevermögen sind wichtig.
Die Leitung des Vertriebs und die Projektierung von Parksystemen, Schrankenanlagen, Event-Kassensystemen. Einteilung der Techniker für Service und Neuinstallation und die Betreuung der Projekte bis zur Übergabe, aber auch die Betreuung von Bestandskunden.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Kurze Besprechung mit den Technikern bezüglich der Einsatzplanung. Angebotskalkulation und Erstellung von Projektunterlagen. Telefonate mit den Vertriebsmitarbeitern und Kunden. Termine vereinbaren (Telefonakquise), Kundenbesuche, Baubesprechungen. Angebote nacharbeiten (Nachhaken).
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
In diesem Jahr habe ich einen der strategisch wichtigsten Großkunden nach 15 Jahren wiedergewonnen und konnte dabei zwei Projekte gleichzeitig realisieren. Eines davon macht über 20 % meines Gesamtumsatzes in 2007 aus.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Alle schadstofferzeugenden Dinge umweltfreundlich machen. Das Gleichgewicht in der Natur wieder herstellen, sodass auch weitere Generationen auf diesem Planeten ohne große Einschränkungen leben können.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 40 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
In meiner jetzigen Tätigkeit arbeite ich ausschließlich in Deutschland. Aus meinen vorherigen Tätigkeiten als Vertriebsingenieur hatte ich als Zulieferer der produzierenden Industrie das Vertriebsgebiet Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und teilweise Spanien sowie Kroatien. Vertriebstechnisch sind die Europäer von ihren Ansprüchen und Leistungen ziemlich gleich. Ohne Englisch geht aber absolut gar nichts!!
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Leider haben wir Deutschen nicht immer die Möglichkeit alles selbst zu machen. Schon allein durch das Einbeziehen von fremden Ländern (Produktionsstandorte ins Ausland verlagern und Einstellen von ausländischen Spezialisten) geben wir unser Wissen gezwungenermaßen ab. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir Deutschen durch unsere hohe Praxisorientierung in der Ausbildung (teilweise schon vor dem Studium) einen Vorteil haben. Des Weiteren sind die Deutschen noch immer fleißig, ordentlich und ehrgeizig.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 5 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 70 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 10 %
g) Fachbücher: 5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium. 15 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 50 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Hochschule Bremen
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Ich habe immer gerne Sport getrieben. Naturwissenschaftliche Fächer fand ich interessant, weil sie logisch sind und man die Ergebnisse fast immer mathematisch begründen kann.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Während meiner Ausbildung zum Elektroniker wusste ich, dass ich mein Wissen vertiefen muss, wenn ich irgendwann derjenige sein möchte, der wenigstens ein wenig die Strippen zieht. Verantwortung ist zwar manchmal hart, aber hat auch viele Vorteile.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Besonders schwierig war für mich, dass ich nur Freunde hatte, die nach der Ausbildung sofort gearbeitet haben und somit nach Feierabend Zeit und Geld hatten. Ich war der einzige, der fünf Jahre länger die Schulbank drückte und teilweise auf kostspieliges Vergnügen verzichten musste. Beim Berufsstart kam dann noch hinzu, dass ich nach dem Studium nach Hameln umziehen musste, um meine Kariere zu starten. Alles hat sich aber ausgezahlt und ich bin froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben.
Was sind Ihre Hobbys?
Rennrad, Mountainbike, Jogging, Lesen, jede Form von Elektromechanik und Multimedia.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich fange wahrscheinlich sofort an zu überlegen, wie ich wieder zurück in die Zivilisation gelangen kann - ohne mir vor Augen zu führen, dass es vielleicht ganz schön ist auf einer einsamen Insel zu sein. Genießen werde ich es auf jeden Fall nicht (zumindest nicht sofort …).
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Computer, Internet, mobile Kommunikation.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Nicht zu sehr spezialisieren, sondern nach links und rechts schauen. Nicht weltfremd irgendwelchen Visionen nacheifern, sondern kommunikationsstark und offen seine Ziele verfolgen. Ehrgeiz und Durchhaltevermögen sind wichtig.

