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Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

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Ingenieurfragebogen:

Berufsbezeichnung:

Position:

Name:
Alter:

Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:

Entwicklungsingenieur (R&D)

Angestellter

Jan Unglaube
27

Daimler AG
Automobilbranche
>250.000
Stuttgart

In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Oft höre ich „Du machst doch nur heiße Luft!“, doch mein Tätigkeitsbereich in der Vorentwicklung von Aufladesystemen für Verbrennungsmotoren umfasst vieles mehr.

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Durch einen wirklich sehr abwechslungsreichen Job ist eigentlich kaum ein Tag wie der andere. Die Projekte, an denen ich arbeite, verteilen sich über mehrere Wochen oder Monate. Dabei arbeite ich an den verschiedensten Themen im Bereich der Turboaufladung, darunter:
  • Konzeptionierung neuer Aufladesysteme

  • Konstruktion und Bauteil-Hardwarebeschaffung

  • Gespräche mit Lieferanten

  • Versuche am Vollmotorenprüfstand oder Fahrzeug

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Ende 2007 stieg ich über das Trainee-Programm „CAReer“ von Anfang an mit einem festen Arbeitsvertrag bei Daimler ein. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten im Truck-Bereich und der Verbrennungsapplikation als Konstrukteur in der PKW-Entwicklung zu arbeiten. Während des Programmdurchlaufs konnte ich durch den Produktions- und Niederlassungseinsatz zusätzliche interessante Eindrücke gewinnen. Die erworbenen Kenntnisse in der Motorenapplikation haben mein heutiges Arbeitsgebiet optimal ergänzt und das fasziniert mich jeden Tag aufs Neue: Für den aktuellen 4-Zylinder-Dieselmotor OM651 arbeite ich an der Konzeptionierung und Weiterentwicklung der Aufladeeinheit, mit dem Ziel, das Gesamtpaket Motor-Turbolader hinsichtlich Verbrauch und Emission zu optimieren.

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Als begeisterter Motorsportfan würde ich gern einmal an einem Thema im Rennsportbereich mitarbeiten.

Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 15
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 60
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Schon allein durch meinen Berufseinstieg über das konzernweite Traineeprogramm CAReer ist Englisch Teil des Daily Business. Da Daimler global agiert, haben wir viele internationale Kunden und Lieferanten. Diese Kontakte halte ich meist per Mail, aber in zunehmendem Maße auch über persönliche Gespräche und Telefonkonferenzen.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
„Made in Germany“ wird auch in Zukunft ein Garant für hohe Qualität sein. Und dazu gehören nicht nur die Produkte, sondern auch der Beruf des Ingenieurs.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung (Angaben in Prozent)?
a) Telefon / Handy: 30
b) Fax: 0
c) E-Mail: 30
d) Internet: 5
e) Intranet:10
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 15

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 20
b) privat angeeignetes Wissen: 20
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 25
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 35

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Hochschule Anhalt (FH), Köthen

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Englisch, Psychologie

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur/in zu werden?
Das Interesse für Autos war schon immer da, doch die Entscheidung kam 2002 bei der Bundeswehr. Ich war in meiner Wehrzeit im Transportbataillon eingesetzt und war für die Instandsetzung der Fahrzeuge mitverantwortlich. Daraus entstand der Wunsch, Fahrzeugtechnik zu studieren.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Das Studium ist nicht immer leicht. Man lernt viel, von dem unklar ist, ob man es jemals benötigt. Mittlerweile nutze ich immer mehr Informationen aus dem Studium (auch von den ungeliebten Fächern) und habe viel Spaß dabei, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Was sind Ihre Hobbys?
Hobby und Beruf liegen bei mir nah beieinander. Zurzeit restauriere ich einen älteren Kleinwagen, wo ich mein Wissen einfließen lasse. Für den körperlichen Ausgleich nach der Arbeit treibe ich viel Sport und genieße ansonsten die Freizeit mit meinen Freunden hier in Stuttgart.

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich fälle ein paar Bäume, um mir daraus einen fahrbaren Untersatz zu bauen. Danach setze ich meinen Erfindergeist ein und entwickle aus den vorhandenen Rohstoffen ein Antriebssystem, so dass ich die Insel erkunden kann.

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die größte Ingenieursleistung ist für mich natürlich die Erfindung des Automobils von Gottlieb Daimler und Carl Benz 1886.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Bisher habe ich noch keinen Tag als Ingenieur bereut. Jeder sollte die Möglichkeit nutzen, sein Hobby zum Beruf zu machen und mit voller Leidenschaft jeden morgen zur Arbeit zu gehen.
Ich kann nur jedem, der sich für Technik interessiert und seinen Erfindergeist in der Praxis beweisen möchte, empfehlen, diesen Weg einzuschlagen.

18.05.2013 | 15:10:57

Maschinenbauingenieur/in • Maschinenbau

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Text: Hallo zusammen, Zuerst ein paar Fakten: Wir (4 Maschinenbaustudenten) müssen im Rahmen einer konstruktiven Projektarbeit eine Vorrichtung bauen, bei...

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