// think ING. // Der Ingenieurberuf // Jobprofile // Maschinenbau // Entwicklungsingenieur im Maschinenbau
Ingenieurfragebogen:
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Berufsbezeichnung:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Entwicklungsingenieur
Christopher Veeh
26
WITTENSTEIN cyber motor GmbH
Maschinenbau
40
Igersheim/Harthausen
Christopher Veeh
26
WITTENSTEIN cyber motor GmbH
Maschinenbau
40
Igersheim/Harthausen
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Im weitesten Sinne in der Entwicklung mechatronischer Systeme, konkret in der Auslegung und Berechnung elektrischer Maschinen
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Berechnung: Im engen Kundenkontakt werden dessen Wünsche in ein Antriebssystem umgesetzt
Labor: Messung der relevanten Daten und Vergleich mit der Berechnung
Begleitung der Montage: Bereits entwickelte Produkte werden zur Serienreife gebracht
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die Entwicklung eines Antriebs, der erstmals in der Firmengeschichte die Drehzahl von 100.000 rpm überschritten hat. Die Bestätigung der berechneten Charakteristik im Labor auf einem Gebiet, das für uns Neuland war, und die Anerkennung der Kollegen waren eine außergewöhnliche Erfahrung für mich in meiner noch jungen beruflichen Karriere.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Vor meinem Renteneintritt wird noch einiges passieren. Wer sagt, dass Dinge, die heute fiktional erscheinen, nicht in wenigen Jahren umsetzbar sind?
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 15 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 10 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 45 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 30 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die Bearbeitung von Kundenprojekten muss mit der gleichen Selbstverständlichkeit in Englisch wie in Deutsch erfolgen. Weitere Fremdsprachen sind immer ein Plus. Meine französischen Kunden freuen sich über jede E-Mail in ihrer Landessprache, die spanischen Kunden über eine spanische Floskel, lediglich die japanischen Kunden müssen mit Englisch vorlieb nehmen.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Die Firma WITTENSTEIN cyber motor hat sich auf ganz besondere Lösungen und kundenspezifische Entwicklungen spezialisiert. Die Globalisierung bietet uns die Chance, Kunden weltweit zu gewinnen, gerade weil hinter dem Gütesiegel „Made in Germany“ die Erwartung an Qualität steht, die wir zusammen mit unseren meist regionalen Lieferanten verwirklichen können.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 35 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 25 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 30 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 0 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 50 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Physik, Geschichte und Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
In den letzten Schuljahren wurde schnell klar, dass sich ein technischer Beruf für mich am besten eignet. Die anwendungsnahe Tätigkeit eines Ingenieurs versprach meine Interessen und Fähigkeiten am besten zu vereinigen. Das hat sich bis heute bewahrheitet.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Jedes Studium ist mit dem Erwerb von viel Wissen verknüpft, das zum größten Teil niemals wieder benutzt wird. Die Fähigkeit, mit dieser Tatsache umzugehen und die gestellten Aufgaben mit überschaubarem Aufwand zu meistern, zeichnen die Absolventen aller Studiengänge aus. Im täglichen Berufsalltag eines Ingenieurs wird weniger sein Wissen abgefragt als die Methode, Herausforderungen zu bewältigen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich baue mir ein Haus, grabe einen Brunnen und beginne mit der Elektrifizierung der Insel.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Elektrischen Strom und mechanische Bewegung in eine Maschine zu packen (Werner von Siemens, Dynamomaschine, 1866)
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Die Entscheidung zum Ingenieurberuf ist keineswegs die letzte Entscheidung im Laufe einer erfolgreichen Karriere. Die große Vielfalt bietet die Chance, in vielen Gebieten zu arbeiten, sowohl aus Produktsicht als auch aus Abteilungssicht. Gerade deshalb ist es wichtig, sich während des Studiums darauf zu konzentrieren, wohin man möchte, um einen erfolgreichen Berufsstart zu ermöglichen.
Im weitesten Sinne in der Entwicklung mechatronischer Systeme, konkret in der Auslegung und Berechnung elektrischer Maschinen
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Berechnung: Im engen Kundenkontakt werden dessen Wünsche in ein Antriebssystem umgesetzt
Labor: Messung der relevanten Daten und Vergleich mit der Berechnung
Begleitung der Montage: Bereits entwickelte Produkte werden zur Serienreife gebracht
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die Entwicklung eines Antriebs, der erstmals in der Firmengeschichte die Drehzahl von 100.000 rpm überschritten hat. Die Bestätigung der berechneten Charakteristik im Labor auf einem Gebiet, das für uns Neuland war, und die Anerkennung der Kollegen waren eine außergewöhnliche Erfahrung für mich in meiner noch jungen beruflichen Karriere.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Vor meinem Renteneintritt wird noch einiges passieren. Wer sagt, dass Dinge, die heute fiktional erscheinen, nicht in wenigen Jahren umsetzbar sind?
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 15 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 10 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 45 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 30 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die Bearbeitung von Kundenprojekten muss mit der gleichen Selbstverständlichkeit in Englisch wie in Deutsch erfolgen. Weitere Fremdsprachen sind immer ein Plus. Meine französischen Kunden freuen sich über jede E-Mail in ihrer Landessprache, die spanischen Kunden über eine spanische Floskel, lediglich die japanischen Kunden müssen mit Englisch vorlieb nehmen.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Die Firma WITTENSTEIN cyber motor hat sich auf ganz besondere Lösungen und kundenspezifische Entwicklungen spezialisiert. Die Globalisierung bietet uns die Chance, Kunden weltweit zu gewinnen, gerade weil hinter dem Gütesiegel „Made in Germany“ die Erwartung an Qualität steht, die wir zusammen mit unseren meist regionalen Lieferanten verwirklichen können.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 35 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 25 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 30 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 0 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 50 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Physik, Geschichte und Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
In den letzten Schuljahren wurde schnell klar, dass sich ein technischer Beruf für mich am besten eignet. Die anwendungsnahe Tätigkeit eines Ingenieurs versprach meine Interessen und Fähigkeiten am besten zu vereinigen. Das hat sich bis heute bewahrheitet.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Jedes Studium ist mit dem Erwerb von viel Wissen verknüpft, das zum größten Teil niemals wieder benutzt wird. Die Fähigkeit, mit dieser Tatsache umzugehen und die gestellten Aufgaben mit überschaubarem Aufwand zu meistern, zeichnen die Absolventen aller Studiengänge aus. Im täglichen Berufsalltag eines Ingenieurs wird weniger sein Wissen abgefragt als die Methode, Herausforderungen zu bewältigen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich baue mir ein Haus, grabe einen Brunnen und beginne mit der Elektrifizierung der Insel.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Elektrischen Strom und mechanische Bewegung in eine Maschine zu packen (Werner von Siemens, Dynamomaschine, 1866)
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Die Entscheidung zum Ingenieurberuf ist keineswegs die letzte Entscheidung im Laufe einer erfolgreichen Karriere. Die große Vielfalt bietet die Chance, in vielen Gebieten zu arbeiten, sowohl aus Produktsicht als auch aus Abteilungssicht. Gerade deshalb ist es wichtig, sich während des Studiums darauf zu konzentrieren, wohin man möchte, um einen erfolgreichen Berufsstart zu ermöglichen.

