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Ingenieurfragebogen:
Berufsbezeichnung:
Position:

Name:
Alter:


Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Dipl.-Ing. Maschinenbau
Innovation Engineer (R&D, condensing)

Heinz-Jörg Tomczak
38 Jahre


Vaillant Group
Heizung- und Klimatechnik
circa 10.000
Remscheid
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Neuentwicklungen im Bereich Brennwert-Heizgeräte. Konzeptstudien und System-Vorentwicklung


Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- „Guten Tach“ sagen
- E-Mails checken und das notwendige Organisations-Übel auf mich nehmen
- Konzepte z. B. für Verbrennungsregelungen erstellen, bewerten etc.
- Tests planen und anschließend im Labor durchführen
- Präsentationen anfertigen und die Ergebnisse vorstellen


Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Patent-Award verliehen durch die Vaillant Group für Erfindungen und daraus entstandene Patente rund um ein neues elektronisches Gas-Luft-Verbund System für Brennwert-Heizgeräte


Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich würde gerne ein Kinderbuch machen!
Darüber hinaus habe ich viel zu viel im Kopf, als dass ich mich auf EIN Traumprojekt fokussieren könnte.
Sehr schön fände ich eine eigene Erfindung, dessen Serienprodukt ich später selber kaufen kann oder könnte – aber da arbeite ich ja schon dran.


Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …

a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): Zulieferer-Termine 5 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 70 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5 %


Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Vaillant hat auch Entwicklungs-Standorte in Frankreich, England und neuerdings in China.
Im Rahmen von Entwicklungsprojekten finden regelmäßige Meetings mit den Kollegen statt. Selbstverständlich ist daher die offizielle Unternehmenssprache Englisch.
Bei Kontakten mit Zulieferern aus anderen Ländern wird in der Regel ebenfalls Englisch gesprochen.


Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Made in Germany ist bis heute in der Tat ein Gütesiegel für deutsche Ingenieursarbeit. Eine zentrale Herausforderung für die Zukunft wird aus meiner Sicht bereits mittelfristig die Wahrung eines Wettbewerbs- und Know-how-Vorsprungs sein, den der „Standort Deutschland“ (noch) inne hat. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund immer stärker werdender ökonomischer Argumente für Entwicklungen in Billiglohn-Ländern. Sollten Projekte ins Ausland verlagert werden, wird es heute noch auf Kosten der Qualität gehen – ob es sich auch morgen noch auszahlt, Entwicklungen Made in Germany zu ordern, hängt von der Leistung jedes einzelnen Ingenieurs ab.


Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy 5 %
b) Fax 1 %
c) E-Mail 30 %
d) Internet 30 %
e) Intranet 10 %
f) Zeitschriften / Kataloge 4 %
g) Fachbücher 20 %


Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium 30 %
b) privat angeeignetes Wissen 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen 35 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen 35 %


An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Ruhr-Universität Bochum


Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Sport, Deutsch


Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Es war eine logische Konsequenz für mich Ingenieur zu werden beziehungsweise es zu versuchen. Eine Verbindung mit Wirtschaftsschwerpunkten als Wirtschaftsingenieur hatte ich ursprünglich auch in Erwägung gezogen.


Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Aufgrund der großen Semesterstärken (circa 500 Studierende) wurden damals oft und gerne sehr hohe Durchfallquoten bei den Klausuren gefahren, was mitunter eine große Leidensfähigkeit vorausgesetzt hat.
Im Beruf sehe ich das Hauptproblem und die Hauptaufgabe des Ingenieurs darin, sich schnell auf unterschiedlichste Sachverhalte einzustellen und verschiedenste Problematiken zu erfassen sowie Lösungen herbeizuführen - im Gegensatz zum Studium auch noch unter Zeitdruck.


Was sind Ihre Hobbys?
Online-Zocken, Golf spielen, Fußball


Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Erfindung des Automobils.


Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Durchhalten und das Querdenken nicht verlernen!!!
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