Ingenieurfragebogen:
Maschinenbauingenieur - Jochen Gröne (26)
Jochen Gröne ist Maschinenbauingenieur und befasst sich mit der Entwicklung und Serienoptimierung von Windkraftgetrieben bei der Eickhoff Antriebstechnik GmbH. Seinen Abschluss hat der 26-Jährige an der Hochschule Bochum gemacht.
Komplettes Interview
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Entwicklung und Serienoptimierung von Windkraftgetrieben
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tagesablauf gibt es nicht. Es liegen jeden Tag unterschiedliche Dinge an. Die meiste Zeit verbringe ich an meinem Arbeitsplatz. Darüber hinaus finden häufig interne und externe Meetings statt. Gelegentlich treten in der Fertigung Probleme auf, die vor Ort gelöst werden.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Da mein Renteneintritt noch in sehr weiter Ferne liegt, habe ich noch keine Vorstellung davon, wie mögliche Traumprojekte aussehen oder wie sich mein beruflicher Werdegang im Allgemeinen bis dahin entwickelt.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 55
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Zurzeit arbeite ich nur mit deutschsprachigen Geschäftspartnern.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Maschinenbau gerät durch die Globalisierung zunehmend unter Druck. Im Moment spielen die fernöstlichen Mitbewerber für uns noch keine große Rolle, da diese qualitativ nicht mithalten können.
Ich bin aber davon überzeugt, dass sich das ändern wird. Daher ist es wichtig, dass die Entwicklung weitergeht, um anderen immer einen Schritt voraus zu sein. Solange wir einen qualitativen Vorsprung sicherstellen, sehe ich für uns keine Probleme, denn letztlich ist der Preis nicht alles.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung (in Prozent)?
a) Telefon / Handy: 30
b) Fax: 1
c) E-Mail: 20
d) Internet: 10
e) Intranet: 20
f) Zeitschriften / Kataloge: 5
g) Fachbücher: 14
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 20
b) privat angeeignetes Wissen: 5
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 75
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: siehe c)
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Hochschule Bochum
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung ist in der Oberstufe gefallen. Da ich mich für Berufe interessiert habe, in denen Technik und Kreativität gefragt sind, kam ich auf den Beruf des Ingenieurs. Die guten Berufsaussichten haben die Entscheidung gefestigt.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Während des Grundstudiums waren die Hörsäle oft überfüllt. Dadurch war es schwierig, der Vorlesung zu folgen.
Was sind Ihre Hobbys?
Freunde treffen, Shoppen, Triathlon, Volleyball, Kochen, Essen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich würde mir erstmal eine Hütte bauen und mir etwas zu essen und trinken besorgen, außerdem versuchen, Feuer zu machen. Danach kann man sich in Ruhe Gedanken machen, wie man aus der Situation wieder heraus kommt (z.B. mit dem Feuer auf sich aufmerksam machen, ein Floß bauen, etc.)
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Erfindung des Flugzeugs
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Möglicherweise bewegt viele Leute allein der Ingenieurmangel und die guten Berufschancen dazu, eine Ingenieurwissenschaft zu studieren. Davon rate ich ab, da man den Stoff nicht auswendig lernen sondern verstehen muss. Für den Ingenieurberuf sollte ein gewisses Interesse für Technik vorhanden sein. Wenn das der Fall ist, klappt der Rest von alleine.
Entwicklung und Serienoptimierung von Windkraftgetrieben
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tagesablauf gibt es nicht. Es liegen jeden Tag unterschiedliche Dinge an. Die meiste Zeit verbringe ich an meinem Arbeitsplatz. Darüber hinaus finden häufig interne und externe Meetings statt. Gelegentlich treten in der Fertigung Probleme auf, die vor Ort gelöst werden.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Da mein Renteneintritt noch in sehr weiter Ferne liegt, habe ich noch keine Vorstellung davon, wie mögliche Traumprojekte aussehen oder wie sich mein beruflicher Werdegang im Allgemeinen bis dahin entwickelt.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 35
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 55
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Zurzeit arbeite ich nur mit deutschsprachigen Geschäftspartnern.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Maschinenbau gerät durch die Globalisierung zunehmend unter Druck. Im Moment spielen die fernöstlichen Mitbewerber für uns noch keine große Rolle, da diese qualitativ nicht mithalten können.
Ich bin aber davon überzeugt, dass sich das ändern wird. Daher ist es wichtig, dass die Entwicklung weitergeht, um anderen immer einen Schritt voraus zu sein. Solange wir einen qualitativen Vorsprung sicherstellen, sehe ich für uns keine Probleme, denn letztlich ist der Preis nicht alles.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung (in Prozent)?
a) Telefon / Handy: 30
b) Fax: 1
c) E-Mail: 20
d) Internet: 10
e) Intranet: 20
f) Zeitschriften / Kataloge: 5
g) Fachbücher: 14
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 20
b) privat angeeignetes Wissen: 5
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 75
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: siehe c)
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Hochschule Bochum
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung ist in der Oberstufe gefallen. Da ich mich für Berufe interessiert habe, in denen Technik und Kreativität gefragt sind, kam ich auf den Beruf des Ingenieurs. Die guten Berufsaussichten haben die Entscheidung gefestigt.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Während des Grundstudiums waren die Hörsäle oft überfüllt. Dadurch war es schwierig, der Vorlesung zu folgen.
Was sind Ihre Hobbys?
Freunde treffen, Shoppen, Triathlon, Volleyball, Kochen, Essen
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich würde mir erstmal eine Hütte bauen und mir etwas zu essen und trinken besorgen, außerdem versuchen, Feuer zu machen. Danach kann man sich in Ruhe Gedanken machen, wie man aus der Situation wieder heraus kommt (z.B. mit dem Feuer auf sich aufmerksam machen, ein Floß bauen, etc.)
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Erfindung des Flugzeugs
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Möglicherweise bewegt viele Leute allein der Ingenieurmangel und die guten Berufschancen dazu, eine Ingenieurwissenschaft zu studieren. Davon rate ich ab, da man den Stoff nicht auswendig lernen sondern verstehen muss. Für den Ingenieurberuf sollte ein gewisses Interesse für Technik vorhanden sein. Wenn das der Fall ist, klappt der Rest von alleine.

