Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Als Angebotsprojektierer für roboterbasierte Systeme in der Solarindustrie liegt mein Arbeitsschwerpunkt in der Ausarbeitung von Angeboten. Dies ist eine Schnittstellenfunktion, bei der sowohl intern mit den Fachabteilungen aber auch extern mit Lieferanten eng zusammengearbeitet wird. Die Basis eines Angebots ist neben der technischen Lösung die Kalkulation. In dieser werden alle ermittelten Zeiten und Kosten (intern) und Preise – beispielsweise für Zukaufteile (extern) – zusammengetragen. In dem Angebot beschreibe ich das Robotersystem und den Lieferumfang. Zu guter Letzt werden die kaufmännischen Bedingungen (Zahlungsziele etc.) in Zusammenarbeit mit dem Controlling geklärt. Erst danach schicke ich das Angebot an den Kunden.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tagesablauf gibt es nicht. Jedes Angebot ist immer ein kleines Projekt und jedes Projekt ist anders. An einem Tag besuche ich mit einem Außendienstmitarbeiter den Kunden, an einem anderen ist ein Lieferant im Haus. Dann liegt der Fokus auf dem Verfassen des Angebots. Zwischendurch klingelt natürlich oft das Telefon. „Der Kunde ist dran!“ und erwartet schnelle Infos. Manchmal ist es nur eine kleine Frage, die beantwortet werden muss, ein anderes Mal sind es Probleme, die sofort gelöst werden müssen.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Toll sind die vielen kleinen Erfolgerlebnisse – jedes Mal, wenn ein Angebot fertiggestellt ist oder eine Bestellung ins Haus kommt. Besonders stolz bin ich auf einen Neukunden in Ungarn, den die ungarischen Kollegen mit meiner Unterstützung gewinnen konnten. Das Projekt habe ich aus Deutschland maßgeblich unterstützt und es ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Das darf ich hier leider nicht verraten.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 75 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 5 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Als Vertriebsgesellschaft sind wir für Deutschland tätig. Aber natürlich sind wir ein internationaler Konzern. Deshalb ist es normal, dass Englisch gesprochen wird. Bei der Kommunikation mit unserem Lieferwerk in Schweden oder den Kollegen aus Fernost geht ohne Englisch ohnehin nichts.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Das ist für mich schwierig einzuschätzen. Ich glaube, dass wir in Deutschland noch einen beachtlichen Vorsprung haben, aber ich sehe auch, dass andere Länder sehr schnell aufholen. Know-how und Intelligenz ist selbstverständlich überall auf der Welt vorhanden. Deshalb glaube ich, dass wir nur mit viel Fleiß und Leistungsbereitschaft in der Lage sind, auch in Zukunft mit dem Markennamen „Made in Germany“ Exportweltmeister zu sein.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 40 %
e) Intranet: 10 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 10 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 40 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 25 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 25 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Berufsakademie in Mannheim, dualer Ingenieurstudiengang, mittlerweile heißt diese BA aber DHBW Mannheim.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Physik, Erdkunde, Sport.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Es war in der 9. Klasse, nachdem ich ein Praktikum bei einer Bank gemacht habe. Das fand ich so langweilig, dass ich mich für etwas Technisches entschieden habe. Das war genau mein Ding, schließlich hat mir schon als Jugendlicher schon das „Schrauben“ an meinem Mofa extrem viel Spaß gemacht.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Da gab es nicht viele. Das Wichtigste war für mich immer, gute Kommilitonen zu haben, mit denen man lernen, aber auch Spaß habe konnte.
Was sind Ihre Hobbys?
Fitness, Ski, Schwimmen, Trompete spielen, Reisen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nachdem ich eine Quelle gefunden habe, ein Feuer gemacht, Fische gefangen und eine Hütte gebaut habe, nehme ich mein selbstgebautes Surfbrett und gehe Wellenreiten. Und nach zwei oder drei Wochen, wenn ich keine Lust mehr auf die Insel habe, hol ich mein Handy raus und lass mich abholen ...
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ein Kraftwerk, ein Schiff, ein Flugzeug, ein über 800 Meter hohes Haus, extrem lange Brücken und Tunnel und noch vieles mehr. Aber die wichtigste Erfindung war wahrscheinlich das Rad.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Als Angebotsprojektierer für roboterbasierte Systeme in der Solarindustrie liegt mein Arbeitsschwerpunkt in der Ausarbeitung von Angeboten. Dies ist eine Schnittstellenfunktion, bei der sowohl intern mit den Fachabteilungen aber auch extern mit Lieferanten eng zusammengearbeitet wird. Die Basis eines Angebots ist neben der technischen Lösung die Kalkulation. In dieser werden alle ermittelten Zeiten und Kosten (intern) und Preise – beispielsweise für Zukaufteile (extern) – zusammengetragen. In dem Angebot beschreibe ich das Robotersystem und den Lieferumfang. Zu guter Letzt werden die kaufmännischen Bedingungen (Zahlungsziele etc.) in Zusammenarbeit mit dem Controlling geklärt. Erst danach schicke ich das Angebot an den Kunden.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Einen typischen Tagesablauf gibt es nicht. Jedes Angebot ist immer ein kleines Projekt und jedes Projekt ist anders. An einem Tag besuche ich mit einem Außendienstmitarbeiter den Kunden, an einem anderen ist ein Lieferant im Haus. Dann liegt der Fokus auf dem Verfassen des Angebots. Zwischendurch klingelt natürlich oft das Telefon. „Der Kunde ist dran!“ und erwartet schnelle Infos. Manchmal ist es nur eine kleine Frage, die beantwortet werden muss, ein anderes Mal sind es Probleme, die sofort gelöst werden müssen.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Toll sind die vielen kleinen Erfolgerlebnisse – jedes Mal, wenn ein Angebot fertiggestellt ist oder eine Bestellung ins Haus kommt. Besonders stolz bin ich auf einen Neukunden in Ungarn, den die ungarischen Kollegen mit meiner Unterstützung gewinnen konnten. Das Projekt habe ich aus Deutschland maßgeblich unterstützt und es ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Das darf ich hier leider nicht verraten.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 75 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 5 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Als Vertriebsgesellschaft sind wir für Deutschland tätig. Aber natürlich sind wir ein internationaler Konzern. Deshalb ist es normal, dass Englisch gesprochen wird. Bei der Kommunikation mit unserem Lieferwerk in Schweden oder den Kollegen aus Fernost geht ohne Englisch ohnehin nichts.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Das ist für mich schwierig einzuschätzen. Ich glaube, dass wir in Deutschland noch einen beachtlichen Vorsprung haben, aber ich sehe auch, dass andere Länder sehr schnell aufholen. Know-how und Intelligenz ist selbstverständlich überall auf der Welt vorhanden. Deshalb glaube ich, dass wir nur mit viel Fleiß und Leistungsbereitschaft in der Lage sind, auch in Zukunft mit dem Markennamen „Made in Germany“ Exportweltmeister zu sein.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: 40 %
e) Intranet: 10 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 10 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 40 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 25 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 25 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Berufsakademie in Mannheim, dualer Ingenieurstudiengang, mittlerweile heißt diese BA aber DHBW Mannheim.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Physik, Erdkunde, Sport.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Es war in der 9. Klasse, nachdem ich ein Praktikum bei einer Bank gemacht habe. Das fand ich so langweilig, dass ich mich für etwas Technisches entschieden habe. Das war genau mein Ding, schließlich hat mir schon als Jugendlicher schon das „Schrauben“ an meinem Mofa extrem viel Spaß gemacht.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Da gab es nicht viele. Das Wichtigste war für mich immer, gute Kommilitonen zu haben, mit denen man lernen, aber auch Spaß habe konnte.
Was sind Ihre Hobbys?
Fitness, Ski, Schwimmen, Trompete spielen, Reisen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nachdem ich eine Quelle gefunden habe, ein Feuer gemacht, Fische gefangen und eine Hütte gebaut habe, nehme ich mein selbstgebautes Surfbrett und gehe Wellenreiten. Und nach zwei oder drei Wochen, wenn ich keine Lust mehr auf die Insel habe, hol ich mein Handy raus und lass mich abholen ...
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ein Kraftwerk, ein Schiff, ein Flugzeug, ein über 800 Meter hohes Haus, extrem lange Brücken und Tunnel und noch vieles mehr. Aber die wichtigste Erfindung war wahrscheinlich das Rad.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
