Ingenieurfragebogen:
Dipl.-Ing. Sebastian Jacobi (30) - Projektmanager
Sebastian Jacobi ist Projektmanager bei der B.Braun Melsungen AG. Dort hat er mit einer Kombination aus Berufsausbilung und Studium einen leichten Einstieg ins Berufsleben gehabt. Heute plant, realisiert und qualifiziert er Pharma-Produktionsanlagen.
Komplettes Interview
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Planung, Realisierung und Qualifizierung von Pharma-Produktionsanlagen.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Mein Tagesablauf ist abhängig vom jeweiligen Projekt bzw. der jeweiligen Projektphase. Momentan sind es im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:
- Abarbeitung der eingehenden E-Mails
- Koordination der laufenden Qualifizierungs- und Prozessoptimierungstätigkeiten
- Abstimmung mit Produktion und Anlagenlieferanten
- Prüfung und Freigabe von Rechnungen
- Sicherstellung der termingerechten Abarbeitung der aktuellen Projektphase
- Trouble-Shooting bei auftretenden Problemen
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Erfolgreiche Produktion der ersten Produktcharge auf einer von mir projektierten Anlage
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Gesamtprojektleitung bei einem Fabrikneubau
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 50
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die B.Braun Melsungen AG besitzt Produktionsstandorte rund um den Globus. Bei Bedarf führt unsere Abteilung an allen Pharmaproduktionsstandorten Projekte durch. Ebenfalls arbeiten wir mit ausländischen Lieferanten zusammen. Sehr gute Englischkenntnisse sind Mindestvoraussetzung für eine erfolgreiche Projektarbeit. Ergänzende Fremdsprachen wären hilfreich.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Meines Erachtens genießt der klassische "Dipl.-Ing." nach wie vor weltweit große Anerkennung. Trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung anderer großer Industrienationen ist "Made in Germany" für mich weiterhin ein Begriff, der für ausgereifte Qualität steht.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 30
b) Fax: 1
c) E-Mail: 45
d) Internet: 10
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 4
g) Fachbücher: 5
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 30
b) privat angeeignetes Wissen: 10
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Universität Kassel
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Physik, Englisch, Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Durch technisches und naturwissenschaftliches Interesse schon während der Schulzeit. Überzeugt haben mich auch die große Nachfrage und flexible Einsatzmöglichkeiten in der Industrie.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Die Schule ist mir immer sehr leicht gefallen, so dass zusätzliches Lernen für Prüfungen nahezu nicht notwendig war. Im Studium reichte das nicht und die Umstellung auf intensives Lernen war zunächst nicht einfach. Durch mein Studium in Kombination mit der Berufsausbildung bei der B.Braun Melsungen AG war der Einstieg in das Berufsleben sehr einfach, da ich nach und nach in das Unternehmen hineinwachsen konnte.
Was sind Ihre Hobbys?
Sport, Freunde treffen, Feuerwehr
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich genieße die Ruhe ohne E-Mail und Telefon.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Weltraumfahrt
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
So früh wie möglich Kontakte zur Industrie knüpfen. Man sollte die Gelegenheit nutzen, Praktika, Studien- und Diplomarbeiten in der Industrie zu leisten. So können die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt werden.
Planung, Realisierung und Qualifizierung von Pharma-Produktionsanlagen.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Mein Tagesablauf ist abhängig vom jeweiligen Projekt bzw. der jeweiligen Projektphase. Momentan sind es im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:
- Abarbeitung der eingehenden E-Mails
- Koordination der laufenden Qualifizierungs- und Prozessoptimierungstätigkeiten
- Abstimmung mit Produktion und Anlagenlieferanten
- Prüfung und Freigabe von Rechnungen
- Sicherstellung der termingerechten Abarbeitung der aktuellen Projektphase
- Trouble-Shooting bei auftretenden Problemen
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Erfolgreiche Produktion der ersten Produktcharge auf einer von mir projektierten Anlage
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Gesamtprojektleitung bei einem Fabrikneubau
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 50
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die B.Braun Melsungen AG besitzt Produktionsstandorte rund um den Globus. Bei Bedarf führt unsere Abteilung an allen Pharmaproduktionsstandorten Projekte durch. Ebenfalls arbeiten wir mit ausländischen Lieferanten zusammen. Sehr gute Englischkenntnisse sind Mindestvoraussetzung für eine erfolgreiche Projektarbeit. Ergänzende Fremdsprachen wären hilfreich.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Meines Erachtens genießt der klassische "Dipl.-Ing." nach wie vor weltweit große Anerkennung. Trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung anderer großer Industrienationen ist "Made in Germany" für mich weiterhin ein Begriff, der für ausgereifte Qualität steht.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 30
b) Fax: 1
c) E-Mail: 45
d) Internet: 10
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 4
g) Fachbücher: 5
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 30
b) privat angeeignetes Wissen: 10
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Universität Kassel
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathematik, Physik, Englisch, Sport
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Durch technisches und naturwissenschaftliches Interesse schon während der Schulzeit. Überzeugt haben mich auch die große Nachfrage und flexible Einsatzmöglichkeiten in der Industrie.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Die Schule ist mir immer sehr leicht gefallen, so dass zusätzliches Lernen für Prüfungen nahezu nicht notwendig war. Im Studium reichte das nicht und die Umstellung auf intensives Lernen war zunächst nicht einfach. Durch mein Studium in Kombination mit der Berufsausbildung bei der B.Braun Melsungen AG war der Einstieg in das Berufsleben sehr einfach, da ich nach und nach in das Unternehmen hineinwachsen konnte.
Was sind Ihre Hobbys?
Sport, Freunde treffen, Feuerwehr
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Ich genieße die Ruhe ohne E-Mail und Telefon.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Weltraumfahrt
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
So früh wie möglich Kontakte zur Industrie knüpfen. Man sollte die Gelegenheit nutzen, Praktika, Studien- und Diplomarbeiten in der Industrie zu leisten. So können die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt werden.

