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Ingenieurfragebogen:

Dipl.-Ing. Schiffsmaschinenbetrieb - Sören Bolz (48)

Sören Bolz, Dipl.-Ing., Fachrichtung Schiffsmaschinenbetrieb, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Wismar in Rostock-Warnemünde. Im Video-Porträt stellt er sich kurz persönlich vor.

Komplettes Interview

In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Lehre und Ausbildung; Organisation und Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich Seefahrt

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Anfragen per E-Mail beantworten, Aktualisierung der Bereichshomepage (den Studienteil betreffend),
Lehre, Labor, übliche Tätigkeiten der Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung,

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Erhaltung der Studierendenzahlen am Bereich Seefahrt

Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 50 (ansonsten Lehre)
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 0
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Mit ausländischen Firmen und Kunden arbeite ich nicht zusammen. Englisch hat aber einen hohen Stellenwert.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Die ingenieurtechnischen Leistungen der deutschen Ingenieure sind immer noch weltweit anerkannt und nachgefragt. Trotzdem wird die Konkurrenz immer besser und ist es auf manchen Gebieten auch schon. Daher sind Investitionen in die Bildung und in den Nachwuchs für die ingenieurtechnischen Berufe exorbitant wichtig, um sicherzustellen, dass es auch in Zukunft eine deutsche Ingenieurstradition gibt.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10
b) Fax: 0
c) E-Mail: 10
d) Internet: 40
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 25

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10
b) privat angeeignetes Wissen: 20
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 40

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
An der Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie und Elektrotechnik

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
In der Berufsausbildung zum Facharbeiter

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium: Mathematik und technische Mechanik

Was sind Ihre Hobbys?
Lesen, klassische Musik hören, Joggen, Zelten

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Vorausgesetzt die Insel liegt in der Karibik, Nahrung und Wasser sind vorhanden, dann entspanne ich zunächst und genieße die Schönheit des Lebens. Ansonsten beginne ich den ingenieurtechnisch-strukturierten Überlebenskampf (Nahrung, Unterkunft …etc.).

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Sich immer wieder neue Dinge vorstellen zu können und diese mit den vorhandenen Mitteln in die Realität umzusetzen.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Alle Dinge, in denen ihr gut sein wollt, müssen euch auch Spaß machen. Das gilt ganz besonders auch für den Beruf. Wählt euer Fachgebiet daher sorgfältig aus.

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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