Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Vertrieb und Projektierung
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Projektierung/Angebotserstellung:
Selektion von verschiedenen Anfragen; Aufgabenverteilung zum Bearbeiten der ausgewählten, interessanten Anfragen.
Projektierung:
Durchführung Basic-Engineering (z.B. Auslegung Wärmeaustauscher, komplexe verfahrenstechnische Anlagen, etc.); Planung technischer Lösungen extern mit Kunden sowie intern in kleinen Teams. Koordination der eigenen Fertigungsmöglichkeiten mit dem Fertigungsbetrieb; Anfrage von Komponenten und Materialien bei Unterlieferanten, Angebotsbe- und –Auswertung.
Angebotserstellung:
Preiskalkulation/Preiszusammenstellung, termingerechte Erstellung des Angebotes mit angemessener technischer Beschreibung und projektspezifischen kaufmännischen Bedingungen.
Bei Auftragseingang start die Auftragsabwicklung bis zur Übergabe an die „Abwicklung“.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Erlangung der Prokura und Eingang des erstern Großauftrags aus dem Markt Kraftwerkstechnik. An dem Einstieg in diesen Markt arbeiten wir seit 2004.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 50 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Der Anteil ausländischer Kunden ist eher gering. Davon stammen die meisten aus dem deutschsprachigen angrenzenden Ausland.
Einfache englische Sprachkenntnisse waren bisher ausreichend, da der weitaus größere Anteil des Umsatzes im Inland erzielt wurde. Aufgrund der angestrebten Umsatzsteigerung sollen jetzt die Auslandsaktivitäten ausgeweitet werden. Somit ist auch der Stellenwert fundierter englischer Sprachkenntnisse gestiegen. Speziell für die Bearbeitung des Auslandsmarktes wurde ein neuer Vertriebsmitarbeiter eingestellt. Insgesamt besteht für das Unternehmen aber noch Ausbaubedarf.
Welche Vor- bzw. Nachteile hat Ihrer Meinung nach die deutsche Ingenieurausbildung gegenüber derjenigen im Ausland?
Vorteil: Wenig Spezialisierung und somit breiter gefächertes Ingenieur-Basiswissen.
Nachteil: Ausbildung erfolgt nicht so praxisorientiert, fernab von Unternehmen.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „made in Germany“?
Grundsätzlich sehe ich in der Globalisierung eine Chance für Deutschland und für „made in Germany“ im Ausland. Nur muss diese Chance in die Tat umgesetzt werden. Und hier liegt der Schwachpunkt. Einerseits leidet „made in Germany“ darunter, dass in vielen Unternehmen die erfahrenen Mitarbeiter fehlen, da sie teilweise in frühzeitigen Ruhestand entsandt wurden und für sie nicht rechtzeitig Nachwuchs herangezüchtet wurde. Zum anderen erschreckt mich immer wieder die nicht befriedigende Leistungsfähigkeit von Schulabgängern. Falls unsere Konkurrenzfähigkeit weiter nachlässt, werden es ausländische Firmen im Zuge der Globalisierung in Deutschland leichter haben.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy 20 %
b) Fax 0 %
c) E-Mail 15 %
d) Internet 55 %
e) Intranet 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge 5 %
g) Fachbücher 5 %
Welche Informationen benötigen Sie hauptsächlich? (Angaben bitte in Prozent)
a) technische Informationen 40 %
b) Produktinformationen 35 %
c) Informationen über andere Unternehmen 15 %
d) Kundeninformationen 5 %
e) aktuelle Ereignisse 5 %
f) andere…
Gibt es in Ihrer Firma einen Wissensaustausch zwischen älteren erfahrenen Mitarbeitern und jungen Ingenieuren? Wenn ja, wie und wodurch?
Durch direkten Informationsaustausch, da die Teams aus älteren und jüngeren Mitarbeitern bestehen.
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit in Prozent an (Summe = 100%):
a) Basiswissen aus dem Studium 20 %
b) privat angeeignetes Wissen 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen 0 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen 70 %
Beschreiben Sie kurz den Verlauf Ihrer schulischen und universitären Laufbahn bis hin zum jetzigen Beruf!
- Realschule, Ausbildung Werkzeugmechaniker, Fachabitur, Universität Essen Dipl.-Ing.
- 2, 5 Jahre Projektingenieur bei Gesellschaft für Nuklear Service mbH im Bereich Entsorgung radioaktiver Abfälle aus Kernkraftwerken
- Seit Juli 2002 Vertriebsingenieur Wallstein Ing.-GmbH, Bereich Wärme- und verfahrenstechnischer Apparate- und Anlagenbau, seit 01.01.2006 Prokura
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Technik, Sport, Deutsch, Physik
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Während meiner Berufsausbildung, da ich weitere berufliche Herausforderungen anstrebte und einen großen Hang zur Technik hatte.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
IBeruf und Familie (beide berufstätig, 3 Kinder) unter einen Hut zu bekommen. Alles andere dagegen sind keine besonderen Schwierigkeiten, da arbeiten einfach Spaß macht.
Wo sehen Sie sich in zwanzig Jahren?
So weit im Voraus hab ich noch nicht geplant.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen und welchen Kinofilm haben Sie sich zuletzt angeschaut?
Buch: Zurzeit lese ich „Längengrad“. Ein spannendes Buch über die damaligen Schwierigkeiten bei der Bestimmung des Längengrades während der Seefahrt.
Kino: Wie erschreckend, ich kann mich nicht mehr erinnern.
Was sind Ihre Hobbys?
Meine Kinder, Sport
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zuerst rufe ich übers Handy im Büro an (hoffentlich gibt’s kein Funkloch). Und dann kümmere ich mich um überlebenswichtige Maßnahmen, wie z.B. Bau einer Hängematte usw.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Landung auf anderen Planeten.
Auf welche Errungenschaft der modernen Technik möchten Sie auf gar keinen Fall verzichten?
Kommunikationstechniken aller Art (Fernsehen, Radio, Handy)
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Einen gesunden Ehrgeiz an den Tag legen, möglichst viel Wissen von älteren, erfahrenen Mitarbeitern anzapfen und nicht über „Leichen“ gehen.
Vertrieb und Projektierung
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Projektierung/Angebotserstellung:
Selektion von verschiedenen Anfragen; Aufgabenverteilung zum Bearbeiten der ausgewählten, interessanten Anfragen.
Projektierung:
Durchführung Basic-Engineering (z.B. Auslegung Wärmeaustauscher, komplexe verfahrenstechnische Anlagen, etc.); Planung technischer Lösungen extern mit Kunden sowie intern in kleinen Teams. Koordination der eigenen Fertigungsmöglichkeiten mit dem Fertigungsbetrieb; Anfrage von Komponenten und Materialien bei Unterlieferanten, Angebotsbe- und –Auswertung.
Angebotserstellung:
Preiskalkulation/Preiszusammenstellung, termingerechte Erstellung des Angebotes mit angemessener technischer Beschreibung und projektspezifischen kaufmännischen Bedingungen.
Bei Auftragseingang start die Auftragsabwicklung bis zur Übergabe an die „Abwicklung“.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Erlangung der Prokura und Eingang des erstern Großauftrags aus dem Markt Kraftwerkstechnik. An dem Einstieg in diesen Markt arbeiten wir seit 2004.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 50 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 10 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Der Anteil ausländischer Kunden ist eher gering. Davon stammen die meisten aus dem deutschsprachigen angrenzenden Ausland.
Einfache englische Sprachkenntnisse waren bisher ausreichend, da der weitaus größere Anteil des Umsatzes im Inland erzielt wurde. Aufgrund der angestrebten Umsatzsteigerung sollen jetzt die Auslandsaktivitäten ausgeweitet werden. Somit ist auch der Stellenwert fundierter englischer Sprachkenntnisse gestiegen. Speziell für die Bearbeitung des Auslandsmarktes wurde ein neuer Vertriebsmitarbeiter eingestellt. Insgesamt besteht für das Unternehmen aber noch Ausbaubedarf.
Welche Vor- bzw. Nachteile hat Ihrer Meinung nach die deutsche Ingenieurausbildung gegenüber derjenigen im Ausland?
Vorteil: Wenig Spezialisierung und somit breiter gefächertes Ingenieur-Basiswissen.
Nachteil: Ausbildung erfolgt nicht so praxisorientiert, fernab von Unternehmen.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „made in Germany“?
Grundsätzlich sehe ich in der Globalisierung eine Chance für Deutschland und für „made in Germany“ im Ausland. Nur muss diese Chance in die Tat umgesetzt werden. Und hier liegt der Schwachpunkt. Einerseits leidet „made in Germany“ darunter, dass in vielen Unternehmen die erfahrenen Mitarbeiter fehlen, da sie teilweise in frühzeitigen Ruhestand entsandt wurden und für sie nicht rechtzeitig Nachwuchs herangezüchtet wurde. Zum anderen erschreckt mich immer wieder die nicht befriedigende Leistungsfähigkeit von Schulabgängern. Falls unsere Konkurrenzfähigkeit weiter nachlässt, werden es ausländische Firmen im Zuge der Globalisierung in Deutschland leichter haben.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy 20 %
b) Fax 0 %
c) E-Mail 15 %
d) Internet 55 %
e) Intranet 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge 5 %
g) Fachbücher 5 %
Welche Informationen benötigen Sie hauptsächlich? (Angaben bitte in Prozent)
a) technische Informationen 40 %
b) Produktinformationen 35 %
c) Informationen über andere Unternehmen 15 %
d) Kundeninformationen 5 %
e) aktuelle Ereignisse 5 %
f) andere…
Gibt es in Ihrer Firma einen Wissensaustausch zwischen älteren erfahrenen Mitarbeitern und jungen Ingenieuren? Wenn ja, wie und wodurch?
Durch direkten Informationsaustausch, da die Teams aus älteren und jüngeren Mitarbeitern bestehen.
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit in Prozent an (Summe = 100%):
a) Basiswissen aus dem Studium 20 %
b) privat angeeignetes Wissen 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen 0 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen 70 %
Beschreiben Sie kurz den Verlauf Ihrer schulischen und universitären Laufbahn bis hin zum jetzigen Beruf!
- Realschule, Ausbildung Werkzeugmechaniker, Fachabitur, Universität Essen Dipl.-Ing.
- 2, 5 Jahre Projektingenieur bei Gesellschaft für Nuklear Service mbH im Bereich Entsorgung radioaktiver Abfälle aus Kernkraftwerken
- Seit Juli 2002 Vertriebsingenieur Wallstein Ing.-GmbH, Bereich Wärme- und verfahrenstechnischer Apparate- und Anlagenbau, seit 01.01.2006 Prokura
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Technik, Sport, Deutsch, Physik
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Während meiner Berufsausbildung, da ich weitere berufliche Herausforderungen anstrebte und einen großen Hang zur Technik hatte.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
IBeruf und Familie (beide berufstätig, 3 Kinder) unter einen Hut zu bekommen. Alles andere dagegen sind keine besonderen Schwierigkeiten, da arbeiten einfach Spaß macht.
Wo sehen Sie sich in zwanzig Jahren?
So weit im Voraus hab ich noch nicht geplant.
Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen und welchen Kinofilm haben Sie sich zuletzt angeschaut?
Buch: Zurzeit lese ich „Längengrad“. Ein spannendes Buch über die damaligen Schwierigkeiten bei der Bestimmung des Längengrades während der Seefahrt.
Kino: Wie erschreckend, ich kann mich nicht mehr erinnern.
Was sind Ihre Hobbys?
Meine Kinder, Sport
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zuerst rufe ich übers Handy im Büro an (hoffentlich gibt’s kein Funkloch). Und dann kümmere ich mich um überlebenswichtige Maßnahmen, wie z.B. Bau einer Hängematte usw.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Die Landung auf anderen Planeten.
Auf welche Errungenschaft der modernen Technik möchten Sie auf gar keinen Fall verzichten?
Kommunikationstechniken aller Art (Fernsehen, Radio, Handy)
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Einen gesunden Ehrgeiz an den Tag legen, möglichst viel Wissen von älteren, erfahrenen Mitarbeitern anzapfen und nicht über „Leichen“ gehen.
