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Ingenieurfragebogen:

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Alter:

Unternehmen:

Branche:

Mitarbeiterzahl:

Arbeitsort:
Diplom Ingenieur Weinbau und Oenologie

Winemaker

Matthias Meierer

26 Jahre

Weingut Klaus Meierer

Wein

3

Kesten / Mosel
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Es gibt keinen wirklichen Schwerpunkt bei meiner Tätigkeit. Von der Arbeit im Weinberg, über die Weinbereitung im Keller, bis hin zu Marketing, Verkauf und Verwaltung werden alle im Weingut anfallenden Arbeiten von mir übernommen.

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf.
Ebenso wenig wie einen Schwerpunkt meiner Tätigkeit gibt es keinen typischen Tagesablauf. Vielmehr gibt es einen ungefähren sich wiederholenden Jahresrhythmus. Der wohl entscheidende Faktor, der die Arbeitseinteilung bestimmt, ist das Wetter. Von November bis März liegt bei guter Witterung der Arbeitsschwerpunkt im Weinberg, bei schlechtem Wetter oder nach Einbruch der Dunkelheit wird, je nach Bedarf, die Keller- oder Büroarbeit erledigt. Nach der Abfüllung der Weine im April beginnt je nach Jahr die Weinbergsarbeit, die sich dann bis circa Ende August hinzieht. Zudem finden in dieser Zeit die meisten Weinmessen, -proben und -verkäufe statt. Im September und Oktober stehen die Erntevorbereitungen und die Traubenlese an, bis das Jahr des Winzers ab November wieder von vorne beginnt.

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Die Ernennung zu Deutschlands bestem Jungwinzer des Jahres (Winzer unter 33 Jahren) durch die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft).

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Den Bau eines neuen Kellergebäudes, das sowohl ökonomisch, ökologisch sowie architektonisch Maßstäbe setzt. Zudem soll es dazu beitragen, die Weinqualität noch weiter zu steigern.

Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 10 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 50 %

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Seit kurzem haben wir einen Importeur in den USA, hierbei übernehmen wir den Versand der Ware in die USA und er vertreibt dann die Weine nach dem „Three-Tier-System“ (Im „Three-Tier-System“ ist es einem Hersteller oder Importeur alkoholischer Getränke strikt verboten, Einzelhändler oder gar Verbraucher unter Umgehung eines lizenzierten Großhändlers direkt zu beliefern. Stattdessen muss immer ein Großhändler als gewinnabschöpfender Mittelsmann in die Handelskette mit eingeschaltet werden). Natürlich sind hierbei, wie auch bei zahlreichen anderen Geschäftsverbindungen, Fremdsprachenkenntnisse von essenzieller Wichtigkeit.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“ haben meiner Meinung und Erfahrung nach immer noch einen sehr hohen Stellenwert, sowohl im In- als auch im Ausland. In Zukunft wird es aber wichtig sein, nicht den Anschluss an die rasante globale Entwicklung zu verlieren. Hierbei ist die in Deutschland noch unbeliebte Umstellung hin zu Bachelor- und Masterstudiengängen ein wichtiger Schritt gewesen.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 15 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 30 %
d) Internet: 30 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften/Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 5 %

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 20 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 30 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Geisenheim

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Physik und Sport

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Die Entscheidung fiel circa ein halbes Jahr vor dem Abitur, danach ging alles sehr fließend. Sofort nach dem Abitur am 15. März 2002 habe ich ab April mit meinem verpflichtenden Vorpraktikum begonnen. Das Vorpraktikum bekräftigte mich in meiner Entscheidung für das Weinbaustudium, das ich dann ab Oktober 2002 begann.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Bisher gab es noch keine Schwierigkeiten.

Was sind Ihre Hobbys?
Sport (jeglicher Art) und Wein

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Als erstes würde ich die Insel nach den besten Südhängen für den Rebanbau sowie den geeignetsten Platz für ein Kellergebäude erkunden. Danach würde ich eine Marktforschung auf der Insel und den angrenzenden Nachbarinseln durchführen und anschließend versuchen, die Insel-Ureinwohner als Kunden zu akquirieren. Daraufhin muss die Infrastruktur der Insel ausgebaut werden, sodass ich nach circa drei Monaten die ersten Weintouristen auf Wine-Island begrüßen kann.

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Dass sich Ingenieure niemals mit dem Bestehenden zufriedengeben und somit für eine stetige Entwicklung sorgen.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Auf jeden Fall die Entscheidung durch ein Praktikum absichern und im Studium jede Chance nutzen, sich auch über die Vorlesungen hinaus weiterzubilden (z.B. Messen, Praktika und Konferenzen).

18.05.2013 | 15:10:57

Maschinenbauingenieur/in • Maschinenbau

Thema: Tragvorrichtung für große Lasten/kleine Aufnahmepunkte

Text: Hallo zusammen, Zuerst ein paar Fakten: Wir (4 Maschinenbaustudenten) müssen im Rahmen einer konstruktiven Projektarbeit eine Vorrichtung bauen, bei...

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