Ingenieurfragebogen:
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Berufsbezeichnung:
Position:
Name:
Alter:
Wohnort:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Position:
Name:
Alter:
Wohnort:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Dipl.-Ing. Holztechnik (FH), MBA
Referent Auslandstöchter
Roman Hagen
32 Jahre
Freiburg
Ganter Interior GmbH
Innenausbau und GU-Tätigkeiten mit
Schwerpunkt Ladenbau
circa 280
Waldkirch u. international
(Shanghai, New York, Paris, Meran, u.a.)
Referent Auslandstöchter
Roman Hagen
32 Jahre
Freiburg
Ganter Interior GmbH
Innenausbau und GU-Tätigkeiten mit
Schwerpunkt Ladenbau
circa 280
Waldkirch u. international
(Shanghai, New York, Paris, Meran, u.a.)
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Operative Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Etablierung und dem Ausbau der Tochterunternehmungen sowie bei der möglichen Gründung oder dem Erwerb von weiteren Unternehmungen
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Unterstützung der Länderverantwortlichen
- Definition und Einführung von Standards
- Ausarbeitung von länderspezifischen Themen wie Rechtsfragen, Vertragswesen, Versicherungen, Steuern, Accounting, Reporting, usw.
- Herausarbeiten und Aufzeigen von Synergien zwischen den Gesellschaften insbesondere bzgl. Einkaufs- und Vertriebsthemen
- Ansprechpartner für Auslandsthemen aller Art
- Erstellen einer Verrechnungspreisdokumentation sowie deren Pflege
- Erstellung von Entscheidungsvorlagen für die Geschäftsführung
- Nachhalten der vereinbarten Ziele und Maßnahmen der Tochtergesellschaften
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Strategieentwicklung und Ausarbeitung von Zielen und Maßnahmen für weiteres Wachstum und dessen Absicherung bei den Auslandstöchtern
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Eine Unternehmungsgründung oder Unternehmensübernahme
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 100 (jedoch auch in verschiedenen Tochtergesellschaften im Ausland)
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 0
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ich arbeite direkt mit unseren eigenen Auslandsgesellschaften zusammen. Dies von Deutschland aus, aber auch vor Ort. Englisch in Wort und Schrift ist ein Muss. Durch die Zeitverschiebung sind E-Mails das wichtigste Kommunikationsmittel, ansonsten aber auch Telefonate bzw persönliche Besuche. Zudem lerne ich weitere Sprachen, um noch besser im Ausland kommunizieren zu können. Die meisten Probleme basieren immer auf mangelnder Kommunikation.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich denke, dass Deutschland sich noch mehr international anpassen muss. Auch wenn manchen das schwerfällt, da man an alten "Produktionstugenden" festhalten möchte. Sicherlich hat das Gütesiegel "Made in Germany" nach wie vor einen guten Ruf. Doch wer denkt, dass beispielsweise Asien keine qualitativ hochwertigen Produkte (inklusive Ingenieurstechnik) liefert, der irrt. Andere Länder haben aufgeholt und überholen uns schon teilweise. Wer mitspielen will, darf sich international nicht verstecken. Auch deutsche Ingenieurstradition wird sich anpassen müssen. Neue Kompetenzen müssen aufgebaut werden. Hier denke ich vor allem an die weichen Faktoren (Soft Skills). Ich stelle bei der täglichen Arbeit fest, dass völlige Kundenorientierung bei perfekter Qualität und Termintreue das Entscheidende ist. Hier hat Deutschland sicherlich seinen Vorteil.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10
b) Fax: 0
c) E-Mail: 50
d) Internet: 20
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 5
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10
b) privat angeeignetes Wissen: 15
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 70
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 5
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Dipl.-Ing an der Fachhochschule Lippe und Höxter, heute Hochschule Ost-Westfalen (Standort Lemgo),
MBA an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Geschichte und Sport in der Schule. Möbelbau im Ingenieurstudium. International Management im MBA-Studium
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Mit circa 22 Jahren, als meine Tischlerausbildung zu Ende ging, stellte ich mir die Frage, ob ich meinen Leben lang im Handwerk arbeiten möchte ...
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Das Studium hat die Schwierigkeit der Selbstdisziplin. Nur wer sich gut organisiert, wird den Abschluss schnell erreichen. Da mir die Fächer aber Spaß machten, war das Lernen für mich fast ein „Selbstläufer“.
In meinem Beruf arbeite ich mit hohem Termindruck und die Schwierigkeit liegt in der schnellen und richtigen Entscheidungsfindung. Zudem möchte ich mental fit sein. Wörter wie Work-Life-Balance kommen nicht von irgendwo.
Was sind Ihre Hobbys?
Rudern und Snowboarden. Ich reise gerne und interessiere mich für fernöstliche Kultur.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nahrungssuche und Unterschlupfbau.
Aber ich werde auch versuchen das Handy, welches ich immer in der Tasche habe, zu trocknen und dann meine Eltern anrufen …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ich denke die imponierenden Leistungen gab es in der Antike - beispielsweise Tempelanlagen oder ähnliches. Wenn man bedenkt, wie primitiv die Mittel waren und wie lange die Erzeugnisse Bestand haben, ist das sehr beeindruckend. Heute hält ein Haus im Schnitt vielleicht 80 bis 100 Jahre und ein Auto wird im 10-Jahres-Rhythmus neu gekauft.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Es ist wichtig, das zu studieren, was Spaß macht und nicht nur das, was eventuell Zukunftspotenzial verspricht. Gute Leute finden unabhängig von Krisen in jeder Branche immer ihren Weg. Ich empfehle im Studium möglichst viel Wissen mitzunehmen, ins Ausland zu gehen und auch Praktika in verschiedenen Unternehmungen zu belegen. Dort eigenes Wissen einbringen und auch mal vom ursprünglichem Weg abweichen und neue Wege einschlagen. Wer das offene Wort bei aufrechtem Gang durch die Tür pflegt, kommt weiter.
Ich finde auch einen zusätzlichen kaufmännischen Master sinnvoll. Ohne eine ständige Betrachtung der Wirtschaftlichkeit seines jeweiligen Handelns würde man unproduktiv arbeiten. So habe ich einen MBA in General Management neben dem Job aufbauend auf mein Ingenieursstudium studiert. Ich persönlich halte den klassischen Dipl.-Ing. für eine solide Ausbildung, die auch international geschätzt wird. Dennoch sollte im Ingenieurstudium - neben der Fachkompetenz - vermehrt Wert auf Bereiche wie soziale Kompetenz, Methodik und auch internationales Management gelegt werden.
Aber entscheidend ist der Weg im Job später. Der Dipl.-Ing. bietet dabei ein ideales Sprungbrett für eine Karriere, die im In- und Ausland stattfinden kann. Wie allerdings die Karriere verläuft, ist jedem selbst überlassen.
Operative Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Etablierung und dem Ausbau der Tochterunternehmungen sowie bei der möglichen Gründung oder dem Erwerb von weiteren Unternehmungen
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Unterstützung der Länderverantwortlichen
- Definition und Einführung von Standards
- Ausarbeitung von länderspezifischen Themen wie Rechtsfragen, Vertragswesen, Versicherungen, Steuern, Accounting, Reporting, usw.
- Herausarbeiten und Aufzeigen von Synergien zwischen den Gesellschaften insbesondere bzgl. Einkaufs- und Vertriebsthemen
- Ansprechpartner für Auslandsthemen aller Art
- Erstellen einer Verrechnungspreisdokumentation sowie deren Pflege
- Erstellung von Entscheidungsvorlagen für die Geschäftsführung
- Nachhalten der vereinbarten Ziele und Maßnahmen der Tochtergesellschaften
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Strategieentwicklung und Ausarbeitung von Zielen und Maßnahmen für weiteres Wachstum und dessen Absicherung bei den Auslandstöchtern
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Eine Unternehmungsgründung oder Unternehmensübernahme
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 100 (jedoch auch in verschiedenen Tochtergesellschaften im Ausland)
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 0
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ich arbeite direkt mit unseren eigenen Auslandsgesellschaften zusammen. Dies von Deutschland aus, aber auch vor Ort. Englisch in Wort und Schrift ist ein Muss. Durch die Zeitverschiebung sind E-Mails das wichtigste Kommunikationsmittel, ansonsten aber auch Telefonate bzw persönliche Besuche. Zudem lerne ich weitere Sprachen, um noch besser im Ausland kommunizieren zu können. Die meisten Probleme basieren immer auf mangelnder Kommunikation.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich denke, dass Deutschland sich noch mehr international anpassen muss. Auch wenn manchen das schwerfällt, da man an alten "Produktionstugenden" festhalten möchte. Sicherlich hat das Gütesiegel "Made in Germany" nach wie vor einen guten Ruf. Doch wer denkt, dass beispielsweise Asien keine qualitativ hochwertigen Produkte (inklusive Ingenieurstechnik) liefert, der irrt. Andere Länder haben aufgeholt und überholen uns schon teilweise. Wer mitspielen will, darf sich international nicht verstecken. Auch deutsche Ingenieurstradition wird sich anpassen müssen. Neue Kompetenzen müssen aufgebaut werden. Hier denke ich vor allem an die weichen Faktoren (Soft Skills). Ich stelle bei der täglichen Arbeit fest, dass völlige Kundenorientierung bei perfekter Qualität und Termintreue das Entscheidende ist. Hier hat Deutschland sicherlich seinen Vorteil.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10
b) Fax: 0
c) E-Mail: 50
d) Internet: 20
e) Intranet: 5
f) Zeitschriften / Kataloge: 10
g) Fachbücher: 5
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 10
b) privat angeeignetes Wissen: 15
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 70
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 5
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Dipl.-Ing an der Fachhochschule Lippe und Höxter, heute Hochschule Ost-Westfalen (Standort Lemgo),
MBA an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Mathe, Geschichte und Sport in der Schule. Möbelbau im Ingenieurstudium. International Management im MBA-Studium
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Mit circa 22 Jahren, als meine Tischlerausbildung zu Ende ging, stellte ich mir die Frage, ob ich meinen Leben lang im Handwerk arbeiten möchte ...
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Das Studium hat die Schwierigkeit der Selbstdisziplin. Nur wer sich gut organisiert, wird den Abschluss schnell erreichen. Da mir die Fächer aber Spaß machten, war das Lernen für mich fast ein „Selbstläufer“.
In meinem Beruf arbeite ich mit hohem Termindruck und die Schwierigkeit liegt in der schnellen und richtigen Entscheidungsfindung. Zudem möchte ich mental fit sein. Wörter wie Work-Life-Balance kommen nicht von irgendwo.
Was sind Ihre Hobbys?
Rudern und Snowboarden. Ich reise gerne und interessiere mich für fernöstliche Kultur.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nahrungssuche und Unterschlupfbau.
Aber ich werde auch versuchen das Handy, welches ich immer in der Tasche habe, zu trocknen und dann meine Eltern anrufen …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ich denke die imponierenden Leistungen gab es in der Antike - beispielsweise Tempelanlagen oder ähnliches. Wenn man bedenkt, wie primitiv die Mittel waren und wie lange die Erzeugnisse Bestand haben, ist das sehr beeindruckend. Heute hält ein Haus im Schnitt vielleicht 80 bis 100 Jahre und ein Auto wird im 10-Jahres-Rhythmus neu gekauft.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Es ist wichtig, das zu studieren, was Spaß macht und nicht nur das, was eventuell Zukunftspotenzial verspricht. Gute Leute finden unabhängig von Krisen in jeder Branche immer ihren Weg. Ich empfehle im Studium möglichst viel Wissen mitzunehmen, ins Ausland zu gehen und auch Praktika in verschiedenen Unternehmungen zu belegen. Dort eigenes Wissen einbringen und auch mal vom ursprünglichem Weg abweichen und neue Wege einschlagen. Wer das offene Wort bei aufrechtem Gang durch die Tür pflegt, kommt weiter.
Ich finde auch einen zusätzlichen kaufmännischen Master sinnvoll. Ohne eine ständige Betrachtung der Wirtschaftlichkeit seines jeweiligen Handelns würde man unproduktiv arbeiten. So habe ich einen MBA in General Management neben dem Job aufbauend auf mein Ingenieursstudium studiert. Ich persönlich halte den klassischen Dipl.-Ing. für eine solide Ausbildung, die auch international geschätzt wird. Dennoch sollte im Ingenieurstudium - neben der Fachkompetenz - vermehrt Wert auf Bereiche wie soziale Kompetenz, Methodik und auch internationales Management gelegt werden.
Aber entscheidend ist der Weg im Job später. Der Dipl.-Ing. bietet dabei ein ideales Sprungbrett für eine Karriere, die im In- und Ausland stattfinden kann. Wie allerdings die Karriere verläuft, ist jedem selbst überlassen.

