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Ingenieurfragebogen:

Bettina Kohler
Berufsbezeichnung:
Position:

Name:
Alter:

Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Diplom-Ingenieur (FH) Augenoptik
Marketing Managerin Medical Devices

Bettina Kohler
35

Carl Zeiss Meditec, Inc.
Medizinische Geräte
ca. 700
Dublin, California, USA
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
- Produktneueinführungen, inklusive Planung und Erstellung von Marketing- und Kommunikationsmaterialien
- Ausarbeitung von Produktstrategien
- Markt- und Wettbewerbsanalyse
- Erstellung von Marketingplänen
- Product Lifecycle Management
- Unterstützung von globalen und nationalen trade shows und Industrie-Events
- Key Customer Management und Sales Training

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Ideensammlung, Bearbeitung und Tracking für aktuelle Projekte
- Telefonate, E-Mail-Kontakt oder Face-to-Face Meetings mit Marketing und Produktverantwortlichen von Carl Zeiss Meditec
- Regelmäßige Absprache mit Produktentwicklung, Customer Service und Außendienst

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Projekt: Erstellung eines umfangreichen eLearning Moduls für unseren Corneal Topographer ATLAS. Es ist ein Modul, das Kunden erlaubt, verschiedene Themen rund um Topographie "on demand" abzurufen. Über 500 Kunden haben das Modul bereits benutzt.
Berufliches Ereignis: Mein Executive MBA Studium an der University of San Francisco! Vollzeitjob und gleichzeitig Studium ist sehr zeitaufwending und kann durchaus nervenaufreibend sein. Deshalb ist es umso motivierender, dass ich im Job fast täglich anwenden kann, was ich im MBA Studium lerne.

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich würde gerne meine Arbeitszeit so einteilen, dass ich neben einer For-Profit Firma auch an Projekten für eine Non-Profit Organisationen arbeiten kann. In meinem MBA Studium hatte ich die Möglichkeit mit meinem Team an einem Consulting Projekt für eine Non-Profit Organisation zu arbeiten. Die Organisation ist NFTE (Network For Teaching Entrepreneurship), die jungen Menschen Selbstvertrauen gibt und hilft ihre wirtschaftlichen Kenntnisse & beruflichen Perspektiven zu verbessern und Ziele für die Zukunft zu entwerfen. Das hat mich auf jeden Fall sehr inspiriert, dass ich über mein MBA Studium hinaus diese Organisation oder eine andere unterstützen möchte.

Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 5
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5
e) Business Travels: 20

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Nachdem ich für eine Firma arbeite, die ihren Hauptsitz in Deutschland hat, ist es sehr vorteilhaft, dass ich sowohl Deutsch als auch fließend Englisch spreche. Ich bin wöchentlich mit Kollegen aus Deutschland in Kontakt, aber auch bedingt durch meine Position mit Kollegen aus der ganzen Welt in Verbindung. Wenn ich nochmal eine weitere Sprache dazulernen würde, dann sicherlich Spanisch, da dies die zweitwichtigste Sprache hier in Kalifornien ist.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel "Made in Germany"?
Ich denke "Made in Germany" hat immer noch einen hohen Stellenwert im Ausland und wird mit Qualität auf höchstem Leistungsniveau verbunden. Umso höher sind die Ansprüche im Ausland an Produkte aus Deutschland und umso größer ist die Enttäuschung bei nur geringsten Abweichungen in Qualität oder Service. Auch die anderen Länder schlafen nicht und bieten Produkte und Qualitätsstandards oft zu unschlagbaren Preisen. Da muss Deutschland auf der Hut sein, um in Zukunft den Stellenwert zu halten oder ihn sogar noch verbessern zu können.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 30
b) Fax: 1
c) E-Mail: 50
d) Internet: 15
e) Intranet: 2
f) Zeitschriften / Kataloge: 2
g) Fachbücher: 0

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 5
b) privat angeeignetes Wissen: 5
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 60
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Aalen

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Betriebswirtschaftslehre, Kommunikations- und Verkaufstraining, physiologische Augenoptik, Unternehmensführung

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Nachdem mir mein Beruf als Augenoptikerin sehr viel Spaß gemacht hat, wollte ich eine darauf basierende sehr gute Fortbildung machen. Mich hat die augenoptische Industrie und hier insbesondere der Bereich des Produkmanagements und -Marketings schon damals interessiert. Das Studium und der Abschluss waren meine Chance, diesen Weg in der Industrie gehen zu können, den ich heute tatsächlich gehe.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Es fallen mir keine gravierenden oder nennenswerten Schwierigkeiten ein.

Was sind Ihre Hobbys?
Radfahren, Fitnesstraining, mit meinen Freunden und der Familie meine Freizeit verbringen.

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nahrungssuche und Wasserquelle suchen. Herausfinden, wer denn noch so auf der Insel ist. Sonnenbaden. Endlich mal Zeit zum Nichtstun.

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Jegliche Art von Fortbewegungsmitteln, egal ob auf dem Land, dem Wasser oder der Luft. Und natürlich Strom, denn mit Strom geht alles, ohne Strom geht (fast) nichts.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Wenn die Möglichkeit während des Studiums besteht, Erfahrungen bei Praktika in Firmen oder durch Auslandsaufenthalte zu sammeln, dann diese Chancen auf jeden Fall ergreifen. Sie tragen nicht nur sehr viel zur persönlichen Erfahrung bei und erweitern den Wissenshorizont, aber sie helfen später auch immens bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz.

18.05.2013 | 15:10:57

Maschinenbauingenieur/in • Maschinenbau

Thema: Tragvorrichtung für große Lasten/kleine Aufnahmepunkte

Text: Hallo zusammen, Zuerst ein paar Fakten: Wir (4 Maschinenbaustudenten) müssen im Rahmen einer konstruktiven Projektarbeit eine Vorrichtung bauen, bei...

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