Ingenieurfragebogen:
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In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Sicherheitstechnische Betreuung, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination, Unterweisungen/Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte, Brand- und Explosionsschutz, Hilfestellung bei Einführung/Pflege von Arbeitsschutzmanagementsystemen, sicherheitstechnische Begleitung von Anlagenstillständen in der petro-chemischen Industrie.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Anfragen von Kunden bearbeiten, Angebote erstellen, ggf. Kunden/Baustellen aufsuchen, Berichte und Protokolle schreiben, Projektsteuerungs- und Controllingaufgaben in Bezug auf die Unternehmenslenkung
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Mehrwöchige sicherheitstechnische Begleitung eines Anlagenstillstandes in einer Raffinerie (Gestellung von Sicherheitsingenieuren in Tag- und Nachtschicht)
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich würde gerne in den nächsten Jahren verstärkt meine Erfahrungen an jüngere Kollegen, die sich selbstständig machen wollen oder es gerade sind, weitergeben, z.B. im Rahmen von Mentorenprogrammen oder Ausbildung.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 40 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: k.A. möglich
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: k.A. möglich
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Gelegentlich kommt es in großen Bauprojekten zu internationaler Besetzung der Lieferanten. Daher ist auch mal Englisch gefragt. Kommt aber bei uns recht selten vor, da in den Projekten oft Deutsch als gemeinsame Sprache vereinbart wurde.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich sehe darin die Chance, das Spezialwissen vieler in Deutschland ansässigen Ingenieurdisziplinen besser in den Vordergrund zu bringen. Dieser Unterschied zu anderen Ländern kann im Marketing genutzt werden, um sich abzuheben von anderen Ländern.
Globalisierung hat es schon immer gegeben, es nannte sich nur anders. Besondere Kenntnisse und Verfahren sowie besondere Qualität waren schon immer ein Marktvorteil.
Wir sollten unsere Interessen in Ausbildung und Beruf von Ingenieuren selbstbewusst vertreten. Besonders über Berufs- und Fachorganisationen, wie z.B. VDSI oder VDI. Ich halte nicht viel von den neuen Bachelor-Studienabschlüssen. Die sind mir zu “niedrig“, wir passen uns da nur einem niedrigerem Ausbildungsniveau anderer Länder an. Ich bin skeptisch, ob das Gütesiegel “Made in Germany“ damit gehalten werden kann.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax : 0 %
c) E-Mail : 10 %
d) Internet : 70 %
e) Intranet: nicht vorhanden
f) Zeitschriften / Kataloge : 10 %
g) Fachbücher: 0 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 5 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 65 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Biologie
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieurin zu werden?
Nach dem Abitur durch die Informationen meines Vaters. Er war ebenfalls Ingenieur. Ich wollte auf keinen Fall Sprachen studieren oder Lehrerin werden. Ich hätte gern Medizin studiert, aber den N.C. hatte ich nicht. Und so ist diese tolle Mischung aus Technik, Naturwissenschaften und sozialem Engagement entstanden: Arbeitsschutz
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Ich hatte für ein Ingenieurstudium nicht genügend mathematische, physikalische und chemische Kenntnisse aus der Schule mitgebracht. Die musste ich mühsam nacharbeiten.
Das Studium war letztendlich auch zu wissenschaftlich, so dass ich beim Berufseinstieg die ganz praktischen Kenntnisse wie z.B. über arbeitsschutzrechtliche Grundlagen und das Lesen von Bau- und Konstruktionsplänen ebenfalls nacharbeiten musste.
Was sind Ihre Hobbys?
Ich tanze und koche sehr gerne. Auch das Gärtnern ist eine wunderbare Entspannung.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Erst einmal neugierig sein, die Gegend erkunden und herausfinden wie ich an sauberes Trinkwasser und etwas zu essen komme … und natürlich ein Dach über dem Kopf …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ingenieurleistungen, der Zivilisierung und Urbanisierung: Insbesondere Brücken- sowie Kanalbau. Dadurch war es erst möglich Menschen zu verbinden, die in sonst isolierten Gegenden gewohnt haben. Durch den Kanalbau kam es zu wesentlich besseren hygienischen Verhältnissen. Städtebau wurde dadurch erst richtig möglich.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Neugierig sein, Spaß an Naturwissenschaften haben und erkennen wie spannend, abwechslungsreich und kreativ diese Disziplinen sein können.
Sicherheitstechnische Betreuung, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination, Unterweisungen/Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte, Brand- und Explosionsschutz, Hilfestellung bei Einführung/Pflege von Arbeitsschutzmanagementsystemen, sicherheitstechnische Begleitung von Anlagenstillständen in der petro-chemischen Industrie.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Anfragen von Kunden bearbeiten, Angebote erstellen, ggf. Kunden/Baustellen aufsuchen, Berichte und Protokolle schreiben, Projektsteuerungs- und Controllingaufgaben in Bezug auf die Unternehmenslenkung
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Mehrwöchige sicherheitstechnische Begleitung eines Anlagenstillstandes in einer Raffinerie (Gestellung von Sicherheitsingenieuren in Tag- und Nachtschicht)
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich würde gerne in den nächsten Jahren verstärkt meine Erfahrungen an jüngere Kollegen, die sich selbstständig machen wollen oder es gerade sind, weitergeben, z.B. im Rahmen von Mentorenprogrammen oder Ausbildung.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 40 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: k.A. möglich
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: k.A. möglich
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Gelegentlich kommt es in großen Bauprojekten zu internationaler Besetzung der Lieferanten. Daher ist auch mal Englisch gefragt. Kommt aber bei uns recht selten vor, da in den Projekten oft Deutsch als gemeinsame Sprache vereinbart wurde.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich sehe darin die Chance, das Spezialwissen vieler in Deutschland ansässigen Ingenieurdisziplinen besser in den Vordergrund zu bringen. Dieser Unterschied zu anderen Ländern kann im Marketing genutzt werden, um sich abzuheben von anderen Ländern.
Globalisierung hat es schon immer gegeben, es nannte sich nur anders. Besondere Kenntnisse und Verfahren sowie besondere Qualität waren schon immer ein Marktvorteil.
Wir sollten unsere Interessen in Ausbildung und Beruf von Ingenieuren selbstbewusst vertreten. Besonders über Berufs- und Fachorganisationen, wie z.B. VDSI oder VDI. Ich halte nicht viel von den neuen Bachelor-Studienabschlüssen. Die sind mir zu “niedrig“, wir passen uns da nur einem niedrigerem Ausbildungsniveau anderer Länder an. Ich bin skeptisch, ob das Gütesiegel “Made in Germany“ damit gehalten werden kann.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax : 0 %
c) E-Mail : 10 %
d) Internet : 70 %
e) Intranet: nicht vorhanden
f) Zeitschriften / Kataloge : 10 %
g) Fachbücher: 0 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 5 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 65 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 20 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Biologie
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieurin zu werden?
Nach dem Abitur durch die Informationen meines Vaters. Er war ebenfalls Ingenieur. Ich wollte auf keinen Fall Sprachen studieren oder Lehrerin werden. Ich hätte gern Medizin studiert, aber den N.C. hatte ich nicht. Und so ist diese tolle Mischung aus Technik, Naturwissenschaften und sozialem Engagement entstanden: Arbeitsschutz
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Ich hatte für ein Ingenieurstudium nicht genügend mathematische, physikalische und chemische Kenntnisse aus der Schule mitgebracht. Die musste ich mühsam nacharbeiten.
Das Studium war letztendlich auch zu wissenschaftlich, so dass ich beim Berufseinstieg die ganz praktischen Kenntnisse wie z.B. über arbeitsschutzrechtliche Grundlagen und das Lesen von Bau- und Konstruktionsplänen ebenfalls nacharbeiten musste.
Was sind Ihre Hobbys?
Ich tanze und koche sehr gerne. Auch das Gärtnern ist eine wunderbare Entspannung.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Erst einmal neugierig sein, die Gegend erkunden und herausfinden wie ich an sauberes Trinkwasser und etwas zu essen komme … und natürlich ein Dach über dem Kopf …
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ingenieurleistungen, der Zivilisierung und Urbanisierung: Insbesondere Brücken- sowie Kanalbau. Dadurch war es erst möglich Menschen zu verbinden, die in sonst isolierten Gegenden gewohnt haben. Durch den Kanalbau kam es zu wesentlich besseren hygienischen Verhältnissen. Städtebau wurde dadurch erst richtig möglich.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Neugierig sein, Spaß an Naturwissenschaften haben und erkennen wie spannend, abwechslungsreich und kreativ diese Disziplinen sein können.

