// THINK ING. // Der Ingenieurberuf // Jobprofile // Verfahrenstechnik // Dipl.-Ing. chemische Verfahrenstechnik
Ingenieurfragebogen:
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Berufsbezeichnung:
Position:
Name:
Alter:
Wohnort:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Position:
Name:
Alter:
Wohnort:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Dipl.Ing. chemische Verfahrenstechnik, Gewerbeaufsichtsbeamter
Sachbearbeiter
Knut Berlin
41
Haldenwang
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Behörde
ca. 1.000
München
Sachbearbeiter
Knut Berlin
41
Haldenwang
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Behörde
ca. 1.000
München
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Durchführung von Arbeitsbereichsanalysen hinsichtlich Staub, Fasern und Partikeln; Beurteilung von asbest- bzw. KMF-haltigen Baustoffproben (KMF = Künstliche Mineralfasern), Analysen im Zuge der Marktüberwachung bei Verbraucherprodukten nach REACH-Verordnung (EU-Verordnung zur Registrierung, Auswertung und Zulassung von chemischen Stoffen) hinsichtlich Schwermetallen und Asbest.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Bearbeitung von aufgelaufenen Bürgeranfragen, Anfragen anderer Behörden, allgemeine Bürotätigkeiten, Terminvereinbarung für Außendienste mit der Gewerbeaufsicht
- Laborarbeit: Faseridentifikation mittels Licht- und Elektronenmikroskopie, Infrarotspektrometrie (Molekülschwingungen und -rotationen werden durch Absorption von Strahlung im infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums angeregt.), Schwermetallbestimmung mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (Methode aus der Materialanalytik), bzw. bayernweite Probenahme von Luftproben an Arbeitsplätzen, Marktüberwachung zum Teil in Messekommissionen und mit der Gewerbeaufsicht im Groß- und Einzelhandel, Tätigkeit in Arbeitsgruppen zur inhaltlichen Gestaltung von Normen.
- Auswertung und Bewertung der ermittelten Ergebnisse, Vorschlag von Schutzmaßnahmen, Auswertungen in Projekten zur Erstellung von Handlungshilfen auch in Zusammenarbeit mit anderen Ländermessstellen und den Berufsgenossenschaften.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Inbetriebnahme eines Feldemissions-Rasterelektronenmikroskops mit energiedispersiver Röntgenfluoreszenzanalyse (Methode zur Materialanalyse) und Umsetzung einschlägiger VDI-Richtlinien und Berufsgenossenschafts-Verfahren zur Bestimmung von Fasern und in Anlehnung daran zur Identifikation von nanoskaligen Partikeln (Verbund von wenigen bis einigen tausend Atomen oder Molekülen) auf Filtern und in Materialien.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Sanierung aller asbesthaltigen Baustoffe in Bayern.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 25
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 45
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Bei Fachvorträgen auf internationalen Kongressen und bei der Mitarbeit in Normungsgremien.
Hierbei genügt in der Regel Englisch.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Nach dem ersten Run auf Master und Bachelor wird sich die Stimmung beruhigen und die/der "gute, alte IngenieurIn" wieder auferstehen - falls er/sie überhaupt jemals "untergegangen" war.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 1
b) Fax: 0
c) E-Mail: 10
d) Internet: 30
e) Intranet: 0
f) Zeitschriften / Kataloge: 5
g) Fachbücher: 4
h) persönliche Gespräche: 50
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 40
b) privat angeeignetes Wissen: 20
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 10
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Aachen mit Abschluss Diplomingenieur, Verwaltungsschule der Sozialverwaltung Wasserburg am Inn und Regierung von Schwaben - Gewerbeaufsichtsamt - gehobener Technischer Gewerbeaufsichtsdienst.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie, Mathematik und Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Ich wollte von Anfang an Studieren. Zuerst kam die Idee eines Chemiestudiums, doch dann auch der Wunsch: "erst einmal eine Lehre". Dabei fiel mir auf, dass ein Studium mit einer späteren, ziemlichen Wahrscheinlichkeit, eine höhere Managementposition bekleiden zu dürfen mich nicht befriedigen könnte. Ich wollte (und will) etwas begreifen/ergreifen - was liegt da näher als ein Ingenieursstudium.
Das Ingenieurstudium ist zudem zeitlich überschaubar und verhilft zu einem soliden technischen Fachwissen und den benötigten Soft Skills.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Jobs werden meist nur da angeboten, wo man nicht daheim ist. Meine Frau und ich waren während des Studiums, beim Berufseinstieg und bei den Lehrgängen zum Beamten lange voneinander getrennt. Auch heute sind oft mehrtägige Dienstreisen an der Tagesordnung. Beide Partner mussten für diese Situation viel Verständnis aufbringen.
Was sind Ihre Hobbys?
Fasching und Jugendarbeit (Haldenwanger Gaudi, Verband bayerisch-schwäbischer Fastnachtsvereine, Bund deutscher Karnevalsvereine), Videofilme und Websites erstellen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nach dem Errichten einer provisorischen Unterkunft und dem Herstellen von ersten Werkzeugen, z.B. zum Angeln, würde ich erst einmal die Ruhe genießen in vollem Vertrauen, dass dem Ingenieur in mir dabei schon etwas einfallen wird, und abends beim kleinen Inselbummel schauen, was an Früchten und Knollen so erreichbar ist.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Feuer zu beherrschen und Brunnen schlagen zu können. Ohne Wasser und Energie kein Leben, ohne Leben kein Streben, ohne Streben keine Innovation, ohne Innovation...wozu brauche ich dann Ingenieurleistungen?
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Findet heraus, was Ihr wirklich leisten wollt und vergesst das sinnlose Karrieredenken. Der Ingenieur war immer schon der Motor der Zukunft. Du bist der Motor für die Zukunft, viel Spass.
Durchführung von Arbeitsbereichsanalysen hinsichtlich Staub, Fasern und Partikeln; Beurteilung von asbest- bzw. KMF-haltigen Baustoffproben (KMF = Künstliche Mineralfasern), Analysen im Zuge der Marktüberwachung bei Verbraucherprodukten nach REACH-Verordnung (EU-Verordnung zur Registrierung, Auswertung und Zulassung von chemischen Stoffen) hinsichtlich Schwermetallen und Asbest.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
- Bearbeitung von aufgelaufenen Bürgeranfragen, Anfragen anderer Behörden, allgemeine Bürotätigkeiten, Terminvereinbarung für Außendienste mit der Gewerbeaufsicht
- Laborarbeit: Faseridentifikation mittels Licht- und Elektronenmikroskopie, Infrarotspektrometrie (Molekülschwingungen und -rotationen werden durch Absorption von Strahlung im infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums angeregt.), Schwermetallbestimmung mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (Methode aus der Materialanalytik), bzw. bayernweite Probenahme von Luftproben an Arbeitsplätzen, Marktüberwachung zum Teil in Messekommissionen und mit der Gewerbeaufsicht im Groß- und Einzelhandel, Tätigkeit in Arbeitsgruppen zur inhaltlichen Gestaltung von Normen.
- Auswertung und Bewertung der ermittelten Ergebnisse, Vorschlag von Schutzmaßnahmen, Auswertungen in Projekten zur Erstellung von Handlungshilfen auch in Zusammenarbeit mit anderen Ländermessstellen und den Berufsgenossenschaften.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Inbetriebnahme eines Feldemissions-Rasterelektronenmikroskops mit energiedispersiver Röntgenfluoreszenzanalyse (Methode zur Materialanalyse) und Umsetzung einschlägiger VDI-Richtlinien und Berufsgenossenschafts-Verfahren zur Bestimmung von Fasern und in Anlehnung daran zur Identifikation von nanoskaligen Partikeln (Verbund von wenigen bis einigen tausend Atomen oder Molekülen) auf Filtern und in Materialien.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Sanierung aller asbesthaltigen Baustoffe in Bayern.
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 25
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 10
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 45
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Bei Fachvorträgen auf internationalen Kongressen und bei der Mitarbeit in Normungsgremien.
Hierbei genügt in der Regel Englisch.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Nach dem ersten Run auf Master und Bachelor wird sich die Stimmung beruhigen und die/der "gute, alte IngenieurIn" wieder auferstehen - falls er/sie überhaupt jemals "untergegangen" war.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 1
b) Fax: 0
c) E-Mail: 10
d) Internet: 30
e) Intranet: 0
f) Zeitschriften / Kataloge: 5
g) Fachbücher: 4
h) persönliche Gespräche: 50
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 40
b) privat angeeignetes Wissen: 20
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 10
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Aachen mit Abschluss Diplomingenieur, Verwaltungsschule der Sozialverwaltung Wasserburg am Inn und Regierung von Schwaben - Gewerbeaufsichtsamt - gehobener Technischer Gewerbeaufsichtsdienst.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie, Mathematik und Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Ich wollte von Anfang an Studieren. Zuerst kam die Idee eines Chemiestudiums, doch dann auch der Wunsch: "erst einmal eine Lehre". Dabei fiel mir auf, dass ein Studium mit einer späteren, ziemlichen Wahrscheinlichkeit, eine höhere Managementposition bekleiden zu dürfen mich nicht befriedigen könnte. Ich wollte (und will) etwas begreifen/ergreifen - was liegt da näher als ein Ingenieursstudium.
Das Ingenieurstudium ist zudem zeitlich überschaubar und verhilft zu einem soliden technischen Fachwissen und den benötigten Soft Skills.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Jobs werden meist nur da angeboten, wo man nicht daheim ist. Meine Frau und ich waren während des Studiums, beim Berufseinstieg und bei den Lehrgängen zum Beamten lange voneinander getrennt. Auch heute sind oft mehrtägige Dienstreisen an der Tagesordnung. Beide Partner mussten für diese Situation viel Verständnis aufbringen.
Was sind Ihre Hobbys?
Fasching und Jugendarbeit (Haldenwanger Gaudi, Verband bayerisch-schwäbischer Fastnachtsvereine, Bund deutscher Karnevalsvereine), Videofilme und Websites erstellen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nach dem Errichten einer provisorischen Unterkunft und dem Herstellen von ersten Werkzeugen, z.B. zum Angeln, würde ich erst einmal die Ruhe genießen in vollem Vertrauen, dass dem Ingenieur in mir dabei schon etwas einfallen wird, und abends beim kleinen Inselbummel schauen, was an Früchten und Knollen so erreichbar ist.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Feuer zu beherrschen und Brunnen schlagen zu können. Ohne Wasser und Energie kein Leben, ohne Leben kein Streben, ohne Streben keine Innovation, ohne Innovation...wozu brauche ich dann Ingenieurleistungen?
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Findet heraus, was Ihr wirklich leisten wollt und vergesst das sinnlose Karrieredenken. Der Ingenieur war immer schon der Motor der Zukunft. Du bist der Motor für die Zukunft, viel Spass.

