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Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

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Ingenieurfragebogen:

Berufsbezeichnung:

Position:

Name:

Alter:

Unternehmen:

Branche:

Mitarbeiterzahl:


Arbeitsort:

Dipl.-Ing.

Doktorand

Stefan Dörne

28

Robert Bosch GmbH

Forschung, Fotovoltaik

Gesamt: ca.270.000 (Jan. 2010)
Fotovoltaik: ca. 1.500 (Feb. 2010)

Stuttgart, Gerlingen-Schillerhöhe

In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Verständnis und Herstellung transparenter und elektrisch leitfähiger Oxid-Beschichtungen (TCOs) aus einer nasschemischen Beschichtungslösung für die Frontelektrode von Solarzellen.

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Tagesabläufe unterscheiden sich sehr. Wechsel folgender Haupttätigkeiten: lesen und lernen, im Labor experimentieren, Proben vermessen und auswerten, an meiner Dissertation schreiben.

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Verständnisaufbau sowie die Betreuung eines Praktikums und einer Masterarbeit.

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Ich möchte zunächst einmal mein jetziges Projekt, nämlich meine Promotion, zu meiner Zufriedenheit abschließen.

Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 25 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): <1 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 74 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Kontakte und insbesondere das Lesen auf Englisch sind erforderlich. Die direkten Kollegen sprechen Deutsch.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Konkurrenz aus dem Ausland gab es schon immer. (...)
Die Technologien (Internet, Elektronik) und Menschen (Bildung, Ehrgeiz, Selbstbewusstsein) der Welt verändern sich im Moment allerdings schnell und deutlich. Ändern wir uns als Ingenieure mit? Zeigen wir genauso viel Engagement und Motivation? (...) Aus meiner Sicht sind also die technischen Veränderungen für die „made in Germany“-Symbolik wichtiger als die Frage der Globalisierung. (...)

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: <5 %
c) E-Mail: 10 %
d) Internet: > 50 %
e) Intranet: <5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: <5 %
g) Fachbücher: 10 %
h) Seminare/Konferenzen: <5 %

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 33 %
b) privat angeeignetes Wissen: < 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 0 % (habe keine Berufserfahrung)
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: > 60 %

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Universität Bayreuth

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Sport, Kunst, Mathe, Physik & Philosophie.

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung, Ingenieur zu werden?
Während des Zivildienstes, d.h. nach dem Abitur. Das Studium hat gefühlt einfach zu mir gepasst.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium gab es keine besonderen Schwierigkeiten. Im jetzigen Beruf sind es die vielen offenen Baustellen, teilwiese aus mir fremden Fachgebieten. D.h. für die einzelne Baustelle bleibt nicht so viel Zeit und Tiefgang, wie eigentlich von mir gewünscht wäre.

Was sind Ihre Hobbys?
Fußball und Joggen, eingeschlafen ist leider das Gitarrenspiel, wartet aber auf Reaktivierung.

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Immer drum rum laufen, um fit zu bleiben, nachdenken, wie man sich das Leben dort gestalten kann (Nahrung und Abreise) und Erkundung der Insel.

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Ich will die vielen unterschiedlichen Erfindungen nicht ranken. Für uns fundamental wichtige, die mir gerade einfallen, waren sicher die Erfindung der Glühbirne (T.A. Edison), die Ermöglichung des elektrischen Stromtransportes über weite Strecken (N. Tesla), die Erfindung des Telefons (Morse & Bell), die Bahn oder das Auto, sowie die Computer- und Softwareentwicklung bzw. Automatisierungstechnologien auch in der Fertigung. Neuere, wichtige Erfindungen sind auch das Flugzeug, das Handy, der Laptop und das Internet natürlich… sehr wichtig erscheint mir auch die Spül- und Waschmaschine.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Folgt bei der Wahl des Studiums euren Interessen. Wisst ihr, wo ihr etwas verändern wollt? Innere Motivation ist wahrscheinlich mindestens ein Drittel der Miete. Ein anderes Drittel sind die Startvoraussetzungen: Habt ihr Wissen, Erfahrung oder Talent für ein bestimmtes Fach (z.B. Naturwissenschaften, Mathe & Technik)? Das letzte Drittel ist Fleiß.

Außerdem:
1. Nehmt das Studium nicht zu ernst und nicht zu locker, beschäftigt euch also auch noch mit anderen Sachen. Findet den sogenannten „goldenen Mittelweg“.
2. Habt keine Angst vor Neuem, nur Respekt.
3. Macht euer Ding, d.h. folgt euch und kümmert euch nicht darum, wenn andere das kritisieren, das gehört wahrscheinlich ab einem bestimmtem Punkt dazu. D.h. hört auf euer Bauchgefühl und handelt danach.
4. Macht euer Ding auf Dauer nie allein.
5. Helft anderen.

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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