// THINK ING. // Der Ingenieurberuf // Jobprofile // Verfahrenstechnik // Lebensmitteltechnologie-Ingenieurin
Ingenieurfragebogen:
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Berufsbezeichnung:
Position:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Position:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie
Werkstechnologin
Sandra aus der Fünten
30 Jahre
Nestlé Deutschland AG
Trockenkulinarik (Maggi)
430 Mitarbeiter an diesem Standort
Lüdinghausen im Münsterland
Werkstechnologin
Sandra aus der Fünten
30 Jahre
Nestlé Deutschland AG
Trockenkulinarik (Maggi)
430 Mitarbeiter an diesem Standort
Lüdinghausen im Münsterland
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Technologische Prozessoptimierung neuer und bestehender Produkte.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Die sind glücklicherweise sehr abwechslungsreich, aber im Anhang mal ein Beispiel:
Ich beginne den Tag gegen 7.30 Uhr mit dem Bearbeiten der eingetroffenen E-Mails von Marketing, Produktentwicklung und Exportländern. Um 9.00 Uhr nehme ich dann an der ersten Degustation der Rohstoffe und Fertigwaren teil. Danach gehe ich in die Produktionsabteilungen um einen Versuch zu betreuen. Ich bespreche den Ablauf mit dem Personal und mache mir selbst ein Bild über das Ergebnis. Später im Büro kommuniziere ich das weitere Vorgehen oder gebe die Ergebnisse an die Maggi Zentrale in Frankfurt weiter. Um 11.00 Uhr ist dann die nächste Degustation der produzierten Produkte des
Tages. Wir diskutieren in einem Panel von circa fünf ausgebildeten Degustanten über Freigaben oder über den Verbleib der gesperrten Ware. Danach besuche ich bis 12.30 Uhr die regelmäßige Sitzung über eingegangene Kundenreklamationen. Nach der Pause in der Kantine findet um 13.00 Uhr das Daily Meeting statt. Hierbei kommt das Werkleitungsteam täglich für ein paar Minuten zusammen und bespricht die aktuellen Angelegenheiten des Tages. Danach werte ich den Versuch vom Vormittag aus, bei dem es sich beispielsweise um eine Verpackungsprüfung eines neuen Produktes handeln kann. Ich arbeite in Gleitzeit und beende daher meinen Tag je nach Arbeitsmenge. Zumeist ist das gegen 17.30 Uhr.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Meine Teilnahme an einem einwöchigen Seminar in England über Produktionsleitung und Standardkostenrechnung mit Teilnehmern aus allen europäischen Ländern.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Mitwirkung an großen, erfolgreichen Innovationen in einer verantwortungsvollen Position. Weitestgehend habe ich das ja sogar schon erreicht.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 20 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ich arbeite mit all den Ländern zusammen, in die unsere Firma exportiert: Frankreich, Niederlande, Schweiz, Skandinavien, Spanien, Russland, Österreich.
Fremdsprachen, in erster Linie Englisch, haben dabei einen extrem hohen Stellenwert! Hier kommt es aber nicht so sehr auf perfekte Grammatik an, sondern darauf, dass man sich fließend und mit den entsprechenden Fachbegriffen ausdrücken kann.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Dieses Gütesiegel hat glücklicherweise noch einen hohen Stellenwert und wir sollten mit gut ausgebildeten Ingenieuren dafür sorgen, dass es so bleibt. Wir können in Deutschland nur mit Bildung weiterkommen, gute handwerkliche Arbeit ist einfach in vielen Ländern wesentlich günstiger.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy. 30 %
b) Fax: 1 %
c) E-Mail: 60 %
d) Internet: 3 %
e) Intranet: 0,5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 0,5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 60 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 5 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Lippe
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Biologie, Pädagogik
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Nach meinen persönlichen Vorlieben war mir ab der Oberstufe klar, dass ich ein naturwissenschaftliches Studium beginnen werde. Nach Information über Biochemie oder Meeresbiologie erschien mir ein Ingenieurstudium praxisnäher und auch zukunftssicherer. Das hat sich voll bestätigt!
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Studium: Höhere Mathematik als Vorlesung über zwei lange Semester lässt viele gleich zu Anfang an der Prüfung scheitern. Mit viel Lernaufwand ist das aber auch für diejenigen zu schaffen, die Mathe nicht gerade zu ihrem Lieblingsfach zählen. Nur dazu muss man bereit sein! Wer dadurch kommt, den erwartet ein interessantes und sehr praxisnahes Studium.
Beruf: Englisch wird absolut vorausgesetzt. Also möglichst schon im Studium Englischkenntnisse aufpolieren!
Was sind Ihre Hobbys?
Kochen, Sport, Reisen, Freunde treffen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nahrung beschaffen, Feuer machen, Boot bauen.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Das Telefon.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Schon während des Studiums so viel Praxiserfahrung wie möglich in namhaften Firmen – am besten im Ausland – sammeln, so unterscheidet man sich später von anderen Bewerbern. Gut geeignet sind Praxissemester und später ein sorgfältig ausgewählter Diplomarbeitsplatz. Dann steht einer guten und schnellen Anstellung nichts mehr im Wege.
Technologische Prozessoptimierung neuer und bestehender Produkte.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Die sind glücklicherweise sehr abwechslungsreich, aber im Anhang mal ein Beispiel:
Ich beginne den Tag gegen 7.30 Uhr mit dem Bearbeiten der eingetroffenen E-Mails von Marketing, Produktentwicklung und Exportländern. Um 9.00 Uhr nehme ich dann an der ersten Degustation der Rohstoffe und Fertigwaren teil. Danach gehe ich in die Produktionsabteilungen um einen Versuch zu betreuen. Ich bespreche den Ablauf mit dem Personal und mache mir selbst ein Bild über das Ergebnis. Später im Büro kommuniziere ich das weitere Vorgehen oder gebe die Ergebnisse an die Maggi Zentrale in Frankfurt weiter. Um 11.00 Uhr ist dann die nächste Degustation der produzierten Produkte des
Tages. Wir diskutieren in einem Panel von circa fünf ausgebildeten Degustanten über Freigaben oder über den Verbleib der gesperrten Ware. Danach besuche ich bis 12.30 Uhr die regelmäßige Sitzung über eingegangene Kundenreklamationen. Nach der Pause in der Kantine findet um 13.00 Uhr das Daily Meeting statt. Hierbei kommt das Werkleitungsteam täglich für ein paar Minuten zusammen und bespricht die aktuellen Angelegenheiten des Tages. Danach werte ich den Versuch vom Vormittag aus, bei dem es sich beispielsweise um eine Verpackungsprüfung eines neuen Produktes handeln kann. Ich arbeite in Gleitzeit und beende daher meinen Tag je nach Arbeitsmenge. Zumeist ist das gegen 17.30 Uhr.
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Meine Teilnahme an einem einwöchigen Seminar in England über Produktionsleitung und Standardkostenrechnung mit Teilnehmern aus allen europäischen Ländern.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Mitwirkung an großen, erfolgreichen Innovationen in einer verantwortungsvollen Position. Weitestgehend habe ich das ja sogar schon erreicht.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 0 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 20 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ich arbeite mit all den Ländern zusammen, in die unsere Firma exportiert: Frankreich, Niederlande, Schweiz, Skandinavien, Spanien, Russland, Österreich.
Fremdsprachen, in erster Linie Englisch, haben dabei einen extrem hohen Stellenwert! Hier kommt es aber nicht so sehr auf perfekte Grammatik an, sondern darauf, dass man sich fließend und mit den entsprechenden Fachbegriffen ausdrücken kann.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Dieses Gütesiegel hat glücklicherweise noch einen hohen Stellenwert und wir sollten mit gut ausgebildeten Ingenieuren dafür sorgen, dass es so bleibt. Wir können in Deutschland nur mit Bildung weiterkommen, gute handwerkliche Arbeit ist einfach in vielen Ländern wesentlich günstiger.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy. 30 %
b) Fax: 1 %
c) E-Mail: 60 %
d) Internet: 3 %
e) Intranet: 0,5 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 0,5 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 60 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 5 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 30 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Lippe
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Biologie, Pädagogik
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Nach meinen persönlichen Vorlieben war mir ab der Oberstufe klar, dass ich ein naturwissenschaftliches Studium beginnen werde. Nach Information über Biochemie oder Meeresbiologie erschien mir ein Ingenieurstudium praxisnäher und auch zukunftssicherer. Das hat sich voll bestätigt!
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Studium: Höhere Mathematik als Vorlesung über zwei lange Semester lässt viele gleich zu Anfang an der Prüfung scheitern. Mit viel Lernaufwand ist das aber auch für diejenigen zu schaffen, die Mathe nicht gerade zu ihrem Lieblingsfach zählen. Nur dazu muss man bereit sein! Wer dadurch kommt, den erwartet ein interessantes und sehr praxisnahes Studium.
Beruf: Englisch wird absolut vorausgesetzt. Also möglichst schon im Studium Englischkenntnisse aufpolieren!
Was sind Ihre Hobbys?
Kochen, Sport, Reisen, Freunde treffen.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Nahrung beschaffen, Feuer machen, Boot bauen.
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Das Telefon.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Schon während des Studiums so viel Praxiserfahrung wie möglich in namhaften Firmen – am besten im Ausland – sammeln, so unterscheidet man sich später von anderen Bewerbern. Gut geeignet sind Praxissemester und später ein sorgfältig ausgewählter Diplomarbeitsplatz. Dann steht einer guten und schnellen Anstellung nichts mehr im Wege.
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