// THINK ING. // Der Ingenieurberuf // Jobprofile // Verfahrenstechnik // Lebensmitteltechnologie-Ingenieurin
Ingenieurfragebogen:
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Berufsbezeichnung:
Position:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Position:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie
Verkauf & Produktentwicklung
Maren Brasse
30 Jahre
Red Arrow Handels-GmbH
Zusatzstofflieferant Lebensmittel
circa 250
Bremen
Verkauf & Produktentwicklung
Maren Brasse
30 Jahre
Red Arrow Handels-GmbH
Zusatzstofflieferant Lebensmittel
circa 250
Bremen
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Forschung & Produktentwicklung (R&D) im Bereich Fleischtechnologie und dort insbesondere in der Bräunungstechnologie. Meine Firma ist ein Zusatzstofflieferant für Rauch, Raucharomen, Grillaromen, Reaktionsaromen etc. Wichtig für meinen Job sind Beratung, Schulung und Verkauf (das gilt für die allgemeine Produktpalette mit dem Schwerpunkt Bräunungstechnologie).
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Aufgrund der hier in Deutschland recht kleinen Unternehmensgröße (in Bezug auf die Anzahl der Angestellten) ist bei uns niemals ein Tag wie der andere. Es ergibt sich ständig ein vielfältiger Aufgabenbereich, aber generell gibt es für einen typischen Tag folgende Bestandteile:
- Mails überprüfen und teilweise bearbeiten
- ggf. kurze Rücksprache mit meinen Kollegen über aktuell anstehende Projekte
- Forschung (zum Beispiel Überprüfung von lebensmittelrechtlichen Aspekten) und Produktentwicklung
- Verkostung der Testproben
- Erfassung der ermittelten Resultate mittels eines Reports
- Nachverfolgung Kundenbemusterungen
- Kommunikation mit den Kollegen in den USA
- ggf. Schulung von Mitarbeitern, Kunden und Vertretungen
- Termin- und Reiseplanung
- 1 x pro Monat: Sales Meeting
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Meine interne Beförderung, Zuständigkeit Bräunungstechnologie
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Entwicklung von Beamer-Systemen als Transportmittel für die Menschheit (Zeit ist Geld!)
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Da wir eine Tochterfirma eines amerikanischen Unternehmens sind (WI, USA) ist Englisch definitiv eine Grundvoraussetzung.
Meine Firma Red Arrow hat in nahezu allen Ländern dieser Welt Vertretungen – für die allgemeine Kommunikation sowie für Schulungen, Messen etc. geht für uns kein Weg am Englischen vorbei und somit ist die Sprache ein absolutes MUSS.
Das „Schulenglisch“ hilft hierbei allerdings nur bei einem Smalltalk. Fachbegriffe des täglichen Berufsalltags stehen nämlich bei diesen Gesprächen im Vordergrund.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Ingenieurstitel wird nach wie vor - besonders im Ausland - positiv bewertet, ebenso das Gütesiegel „Made in Germany“.
Die Globalisierung hat meiner Meinung nach eine Werteverschiebung zur Folge. In vielen Fällen stehen nicht mehr die Qualität sondern die Quantität und der Preis im Vordergrund.
„Made in Germany“ steht eher mit „Qualitätsprodukten“ in Verbindung und nicht mit den allgemeinen Konsumentenanforderungen des Weltmarktes.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 30 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 30 %
d) Internet: 25 %
e) Intranet: 2 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 8 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 45 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 10 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 35 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
An der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie und Sport.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Alles begann damit, dass ich nach dem Wirtschaftsabitur nicht richtig wusste welche Berufsrichtung ich einschlagen sollte, ich aber auch nicht auf den „blauen Dunst“ BWL oder ähnliches studieren wollte. Ich entschloss mich zunächst eine Ausbildung als „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“ zu machen, die ich auf zwei Jahre verkürzt als Beste des Landes Niedersachsen abschließen konnte. Nach weiteren Gesprächen mit meinen damaligen Vorgesetzten wurde mir das Studium in Lemgo ans Herz gelegt, für das ich mich ja nach weiteren Recherchen auch entschieden habe.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Studium: Bei uns lagen die besonderen Schwierigkeiten in den Bereichen Mathematik und Verfahrenstechnik. Das waren im Grunde die Aussiebprüfungen.
Man muss sich ebenfalls daran gewöhnen, dass es niemanden mehr gab, der darauf achtete, ob man dem Stoff folgen konnte. Eigeninitiative ist im Studium sehr wichtig – man muss sich selbst organisieren und selbstständig arbeiten. Daran musste auch ich mich erst gewöhnen.
Was sind Ihre Hobbys?
Freunde treffen, Reisen, Inline-Skaten, Fotografieren
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Einen Plan überlegen, Werkzeuge und Waffen basteln, Nahrung suchen, Schlafstätte errichten, ausspannen und zwischendurch ein paar Feuerzeichen machen
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Weltraumstationen (Salut, MIR, Skylab, ISS)
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Zunächst würde ich jedem, der ein Ingenieurstudium absolvieren möchte, raten, zielgerichtete Praktika, wenn möglich im Ausland, zu machen.
Insgesamt gilt: Lasst Euch nicht vom Studium abschrecken!
Ein gewisses Interesse an den naturwissenschaftlichen Bereichen sollte allerdings bei einem Studium wie meinem auf jeden Fall vorhanden sein.
Insgesamt gilt aber auch: Genießt das Studentenleben – noch könnt Ihr es!
Forschung & Produktentwicklung (R&D) im Bereich Fleischtechnologie und dort insbesondere in der Bräunungstechnologie. Meine Firma ist ein Zusatzstofflieferant für Rauch, Raucharomen, Grillaromen, Reaktionsaromen etc. Wichtig für meinen Job sind Beratung, Schulung und Verkauf (das gilt für die allgemeine Produktpalette mit dem Schwerpunkt Bräunungstechnologie).
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Aufgrund der hier in Deutschland recht kleinen Unternehmensgröße (in Bezug auf die Anzahl der Angestellten) ist bei uns niemals ein Tag wie der andere. Es ergibt sich ständig ein vielfältiger Aufgabenbereich, aber generell gibt es für einen typischen Tag folgende Bestandteile:
- Mails überprüfen und teilweise bearbeiten
- ggf. kurze Rücksprache mit meinen Kollegen über aktuell anstehende Projekte
- Forschung (zum Beispiel Überprüfung von lebensmittelrechtlichen Aspekten) und Produktentwicklung
- Verkostung der Testproben
- Erfassung der ermittelten Resultate mittels eines Reports
- Nachverfolgung Kundenbemusterungen
- Kommunikation mit den Kollegen in den USA
- ggf. Schulung von Mitarbeitern, Kunden und Vertretungen
- Termin- und Reiseplanung
- 1 x pro Monat: Sales Meeting
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Meine interne Beförderung, Zuständigkeit Bräunungstechnologie
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Entwicklung von Beamer-Systemen als Transportmittel für die Menschheit (Zeit ist Geld!)
Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Da wir eine Tochterfirma eines amerikanischen Unternehmens sind (WI, USA) ist Englisch definitiv eine Grundvoraussetzung.
Meine Firma Red Arrow hat in nahezu allen Ländern dieser Welt Vertretungen – für die allgemeine Kommunikation sowie für Schulungen, Messen etc. geht für uns kein Weg am Englischen vorbei und somit ist die Sprache ein absolutes MUSS.
Das „Schulenglisch“ hilft hierbei allerdings nur bei einem Smalltalk. Fachbegriffe des täglichen Berufsalltags stehen nämlich bei diesen Gesprächen im Vordergrund.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Ingenieurstitel wird nach wie vor - besonders im Ausland - positiv bewertet, ebenso das Gütesiegel „Made in Germany“.
Die Globalisierung hat meiner Meinung nach eine Werteverschiebung zur Folge. In vielen Fällen stehen nicht mehr die Qualität sondern die Quantität und der Preis im Vordergrund.
„Made in Germany“ steht eher mit „Qualitätsprodukten“ in Verbindung und nicht mit den allgemeinen Konsumentenanforderungen des Weltmarktes.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 30 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 30 %
d) Internet: 25 %
e) Intranet: 2 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 8 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 45 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 10 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 35 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
An der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo.
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie und Sport.
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Alles begann damit, dass ich nach dem Wirtschaftsabitur nicht richtig wusste welche Berufsrichtung ich einschlagen sollte, ich aber auch nicht auf den „blauen Dunst“ BWL oder ähnliches studieren wollte. Ich entschloss mich zunächst eine Ausbildung als „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“ zu machen, die ich auf zwei Jahre verkürzt als Beste des Landes Niedersachsen abschließen konnte. Nach weiteren Gesprächen mit meinen damaligen Vorgesetzten wurde mir das Studium in Lemgo ans Herz gelegt, für das ich mich ja nach weiteren Recherchen auch entschieden habe.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Studium: Bei uns lagen die besonderen Schwierigkeiten in den Bereichen Mathematik und Verfahrenstechnik. Das waren im Grunde die Aussiebprüfungen.
Man muss sich ebenfalls daran gewöhnen, dass es niemanden mehr gab, der darauf achtete, ob man dem Stoff folgen konnte. Eigeninitiative ist im Studium sehr wichtig – man muss sich selbst organisieren und selbstständig arbeiten. Daran musste auch ich mich erst gewöhnen.
Was sind Ihre Hobbys?
Freunde treffen, Reisen, Inline-Skaten, Fotografieren
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Einen Plan überlegen, Werkzeuge und Waffen basteln, Nahrung suchen, Schlafstätte errichten, ausspannen und zwischendurch ein paar Feuerzeichen machen
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Weltraumstationen (Salut, MIR, Skylab, ISS)
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Zunächst würde ich jedem, der ein Ingenieurstudium absolvieren möchte, raten, zielgerichtete Praktika, wenn möglich im Ausland, zu machen.
Insgesamt gilt: Lasst Euch nicht vom Studium abschrecken!
Ein gewisses Interesse an den naturwissenschaftlichen Bereichen sollte allerdings bei einem Studium wie meinem auf jeden Fall vorhanden sein.
Insgesamt gilt aber auch: Genießt das Studentenleben – noch könnt Ihr es!
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