» M+E

Das Herz der Wirtschaft

Wofür steht eigentlich M+E? Die Metall- und Elektroindustrie bildet den Kern der deutschen Wirtschaft. Ein Überblick.

» THINK ING. Shop

Technikmuseen-Buch

Technikmuseen-Buch

Exklusiv im THINK ING. Shop: Wo Technik Spaß macht! Science Center und Technikmuseen in Deutschland 2012

» THINK ING. kompakt

Jeden Monat neue Infos

Jeden Monat neue Infos

kompakt informiert über Ingenieur- studium und -beruf. Stöbern Sie in der neuen Ausgabe oder im Archiv ...

» Materialbestellung

Informationsbroschüren

Informationsbroschüren

Ingenieur- Studiengänge eröffnen viele Perspektiven. Wie? THINK ING. Info-Material zeigt den Weg ...

» THINK ING. Shop

Werk über Felix Wankel

Werk über Felix Wankel

Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

Zum Think-Ing. Forum

RSS-Feed abonnieren

Diese Seite drucken

Ingenieurfragebogen:

Berufsbezeichnung:

Position:

Name:

Alter:

Unternehmen:

Branche:

Mitarbeiterzahl:

Arbeitsort:
Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie

Verkauf & Produktentwicklung

Maren Brasse

30 Jahre

Red Arrow Handels-GmbH

Zusatzstofflieferant Lebensmittel

circa 250

Bremen

In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Forschung & Produktentwicklung (R&D) im Bereich Fleischtechnologie und dort insbesondere in der Bräunungstechnologie. Meine Firma ist ein Zusatzstofflieferant für Rauch, Raucharomen, Grillaromen, Reaktionsaromen etc. Wichtig für meinen Job sind Beratung, Schulung und Verkauf (das gilt für die allgemeine Produktpalette mit dem Schwerpunkt Bräunungstechnologie).

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Aufgrund der hier in Deutschland recht kleinen Unternehmensgröße (in Bezug auf die Anzahl der Angestellten) ist bei uns niemals ein Tag wie der andere. Es ergibt sich ständig ein vielfältiger Aufgabenbereich, aber generell gibt es für einen typischen Tag folgende Bestandteile:
- Mails überprüfen und teilweise bearbeiten
- ggf. kurze Rücksprache mit meinen Kollegen über aktuell anstehende Projekte
- Forschung (zum Beispiel Überprüfung von lebensmittelrechtlichen Aspekten) und Produktentwicklung
- Verkostung der Testproben
- Erfassung der ermittelten Resultate mittels eines Reports
- Nachverfolgung Kundenbemusterungen
- Kommunikation mit den Kollegen in den USA
- ggf. Schulung von Mitarbeitern, Kunden und Vertretungen
- Termin- und Reiseplanung
- 1 x pro Monat: Sales Meeting

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Meine interne Beförderung, Zuständigkeit Bräunungstechnologie

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Die Entwicklung von Beamer-Systemen als Transportmittel für die Menschheit (Zeit ist Geld!)

Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 60 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 20 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 0 %

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Da wir eine Tochterfirma eines amerikanischen Unternehmens sind (WI, USA) ist Englisch definitiv eine Grundvoraussetzung.
Meine Firma Red Arrow hat in nahezu allen Ländern dieser Welt Vertretungen – für die allgemeine Kommunikation sowie für Schulungen, Messen etc. geht für uns kein Weg am Englischen vorbei und somit ist die Sprache ein absolutes MUSS.
Das „Schulenglisch“ hilft hierbei allerdings nur bei einem Smalltalk. Fachbegriffe des täglichen Berufsalltags stehen nämlich bei diesen Gesprächen im Vordergrund.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Der deutsche Ingenieurstitel wird nach wie vor - besonders im Ausland - positiv bewertet, ebenso das Gütesiegel „Made in Germany“.
Die Globalisierung hat meiner Meinung nach eine Werteverschiebung zur Folge. In vielen Fällen stehen nicht mehr die Qualität sondern die Quantität und der Preis im Vordergrund.
„Made in Germany“ steht eher mit „Qualitätsprodukten“ in Verbindung und nicht mit den allgemeinen Konsumentenanforderungen des Weltmarktes.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 30 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 30 %
d) Internet: 25 %
e) Intranet: 2 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 5 %
g) Fachbücher: 8 %

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 45 %
b) privat angeeignetes Wissen: 10 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 10 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 35 %

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
An der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo.

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie und Sport.

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Alles begann damit, dass ich nach dem Wirtschaftsabitur nicht richtig wusste welche Berufsrichtung ich einschlagen sollte, ich aber auch nicht auf den „blauen Dunst“ BWL oder ähnliches studieren wollte. Ich entschloss mich zunächst eine Ausbildung als „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“ zu machen, die ich auf zwei Jahre verkürzt als Beste des Landes Niedersachsen abschließen konnte. Nach weiteren Gesprächen mit meinen damaligen Vorgesetzten wurde mir das Studium in Lemgo ans Herz gelegt, für das ich mich ja nach weiteren Recherchen auch entschieden habe.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Studium: Bei uns lagen die besonderen Schwierigkeiten in den Bereichen Mathematik und Verfahrenstechnik. Das waren im Grunde die Aussiebprüfungen.
Man muss sich ebenfalls daran gewöhnen, dass es niemanden mehr gab, der darauf achtete, ob man dem Stoff folgen konnte. Eigeninitiative ist im Studium sehr wichtig – man muss sich selbst organisieren und selbstständig arbeiten. Daran musste auch ich mich erst gewöhnen.

Was sind Ihre Hobbys?
Freunde treffen, Reisen, Inline-Skaten, Fotografieren

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Einen Plan überlegen, Werkzeuge und Waffen basteln, Nahrung suchen, Schlafstätte errichten, ausspannen und zwischendurch ein paar Feuerzeichen machen

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Weltraumstationen (Salut, MIR, Skylab, ISS)

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Zunächst würde ich jedem, der ein Ingenieurstudium absolvieren möchte, raten, zielgerichtete Praktika, wenn möglich im Ausland, zu machen.
Insgesamt gilt: Lasst Euch nicht vom Studium abschrecken!
Ein gewisses Interesse an den naturwissenschaftlichen Bereichen sollte allerdings bei einem Studium wie meinem auf jeden Fall vorhanden sein.
Insgesamt gilt aber auch: Genießt das Studentenleben – noch könnt Ihr es!

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

THINK ING. auf Facebook
»THINK ING.-Shop

Gewinner des Deutschen Computerspielpreises: ExperiMINTe

Video
» Internes

Datenschutz

Datenschutz

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise zur Benutzung dieser Webseite

» Grafik des Monats

Hoher Ingenieurbedarf

Hoher Ingenieurbedarf

Der Gesamtbedarf an Ingenieuren steigt in den nächsten Jahren weiter an. Für immer mehr Positionen ist technisches Know-how erforderlich.