// THINK ING. // Der Ingenieurberuf // Jobprofile // Wirtschaftsingenieurwesen // Master of Business Marketing
Ingenieurfragebogen:
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Berufsbezeichnung:
Position:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Position:
Name:
Alter:
Unternehmen:
Branche:
Mitarbeiterzahl:
Arbeitsort:
Master of Business Marketing (Univ.), Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)
Geschäftsführer / Unternehmer / Dozent
Jürgen R. Dietrich
40 Jahre
IBD4 Ing.-Büro Dietrich (MBM)
Informationstechnologie und Software
circa 25 freie Mitarbeiter
Rotenhain/Westerwald
Geschäftsführer / Unternehmer / Dozent
Jürgen R. Dietrich
40 Jahre
IBD4 Ing.-Büro Dietrich (MBM)
Informationstechnologie und Software
circa 25 freie Mitarbeiter
Rotenhain/Westerwald
In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Entwicklung und Vertrieb von Softwarelösungen für Netzmanagement großer IP-Netze und von Software für die Netzplanung und –Dokumentation. Mehrere Lehraufträge für Investitionsgütermarketing und Technischen Vertrieb sowie Wirtschaftsinformatik und BWL an Fachhochschulen. Außerdem übe ich noch Gutachtertätigkeiten aus.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
06:30 bis 07:00 Uhr: Buchhaltung und Beantwortung von E-Mails
07:00 bis 09:00 Uhr: Telefonate mit Kunden und Kaltakquise
09:00 bis 11:00 Uhr: Anreise zu Interessenten oder Kunden
11:00 bis 12:30 Uhr: Präsentation bei Interessenten oder Kunden
12:30 bis 13:30 Uhr: Geschäftsessen mit Interessenten oder Kunden
13:30 bis 15:30 Uhr: Rückreise ins Büro
15:30 bis 17:00 Uhr: Telefonate mit Kunden / Kaltakquise und Bearbeitung von Post / E-Mails
nach 17:00 Uhr: Telefonate mit Mitarbeitern und Partnern
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Internationale Ausschreibung eines großen deutschen City-Carriers mit einem Projektvolumen in Höhe von ca. 1,8 Millionen Euro.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Aufbau und Leitung eines international aufgestellten Ingenieurbüros und Consulting-Unternehmens.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 50 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 45 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 5 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: keine, da keine „klassische Produktion“
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ja, ich/wir arbeiten mit schweizerischen, österreichischen und polnischen Partnerfirmen zusammen. Da wir vertrieblich europaweit aktiv sind, haben wir natürlich auch ausländische Kunden (z.B. in Schweden, Österreich, Schweiz, Italien und Polen).
Fremdsprachenkenntnisse (Englisch) haben zum Teil einen großen Stellenwert für meine berufliche Tätigkeit.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Durch die Globalisierung wird es sicher Auswirkungen auf die deutsche Ingenieurstradition geben. Da ich/wir viel mit polnischen und indischen Ingenieuren zusammenarbeite(n), sehen wir, dass deren Arbeitseinsatz sehr günstig ist, aber man dort auch eine völlig andere Arbeitsmentalität und Arbeitseinstellung vorfindet. Wenn ich einem/einer deutschen Ingenieur/in eine Aufgabe oder ein Projekt gebe, kann ich immer davon ausgehen, dass er/sie dieses auch optimal erledigt oder leitet. Leider hat man in anderen Ländern nicht immer die gleiche hohe Arbeitsdisziplin, so dass man Ingenieure/innen aus anderen Ländern häufig viel stärker „an die Hand nehmen“ und bei der Arbeit aktiv begleiten muss.
Das Gütesiegel „Made in Germany“ wird aus meiner Sicht weiterhin große Bedeutung haben und für Qualität und optimale Funktionalität stehen.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 20 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 20 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 20 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 20 %
b) privat angeeignetes Wissen: 30 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 10 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Koblenz - Werkstoff- und Verfahrenstechnik
Fachhochschule Köln - Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure
Technische Universität Dresden - Maschinenbau Schwerpunkt Produktionstechnik
Fachhochschule Darmstadt und Trier - Allgemeine Informatik
Westsächsische Hochschule Zwickau - Wirtschaftsinformatik
Freie Universität Berlin - Master of Business Marketing
Technische Fachhochschule Berlin - Patentingenieur
Technische Universität Kaiserslautern – Wirtschaftsrecht (aber noch keinen Abschluss)
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie, Physik und Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Schon als Schüler habe ich gern gebastelt und konstruiert. Da mein Vater einen leitenden technischen Beruf hatte und ich technisch-naturwissenschaftlich interessiert war, war es für mich eine zwangsläufige Entscheidung, Ingenieurwissenschaften zu studieren. Letztendlich habe ich mich daher schon während meiner Oberstufenzeit am Gymnasium für das Ingenieurstudium entschieden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Während meiner Studien gab es keine besonderen Schwierigkeiten. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, war die teilweise starke Theorielastigkeit meines Informatikstudiums (z.B. Studienfächer wie Theoretische Informatik, Formale Sprachen etc.).
Die besondere Schwierigkeit im Beruf und insbesondere als Unternehmer ist sicher, dass man sehr viel Zeit mit der Neukundenakquise verbringen muss. Dies hat zum großen Teil sehr wenig mit dem „geliebten“ Fachgebiet des Studiums zu tun. Außerdem ist die große Bürokratie, mit der alle Unternehmer in Deutschland konfrontiert werden (insbesondere auch das Steuersystem), sicher am Anfang (gerade auch für reine Techniker/innen) sehr abschreckend. Trotzdem habe ich es nie bereut, selbständiger Unternehmer zu sein.
Was sind Ihre Hobbys?
Klassische Musik und Opern hören; Roadster fahren; Bücher sammeln und lesen; Pflege meines Gartens.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Typische Antwort eines Ingenieurs und angehenden Wirtschaftsjuristen:
Das kommt ganz darauf an …. ;-)
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Hier gibt es sicher sehr viele schöne Beispiele. Für mich persönlich sind herausragende Ingenieurleistungen die Entwicklung des Autos und des Computers.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Ingenieur zu sein, ist superinteressant! Deshalb nie aufgeben und seinen eigenen Weg gehen!
Auch über die Möglichkeit einer unternehmerischen Tätigkeit nachdenken, denn Unternehmer braucht das Land!
Entwicklung und Vertrieb von Softwarelösungen für Netzmanagement großer IP-Netze und von Software für die Netzplanung und –Dokumentation. Mehrere Lehraufträge für Investitionsgütermarketing und Technischen Vertrieb sowie Wirtschaftsinformatik und BWL an Fachhochschulen. Außerdem übe ich noch Gutachtertätigkeiten aus.
Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
06:30 bis 07:00 Uhr: Buchhaltung und Beantwortung von E-Mails
07:00 bis 09:00 Uhr: Telefonate mit Kunden und Kaltakquise
09:00 bis 11:00 Uhr: Anreise zu Interessenten oder Kunden
11:00 bis 12:30 Uhr: Präsentation bei Interessenten oder Kunden
12:30 bis 13:30 Uhr: Geschäftsessen mit Interessenten oder Kunden
13:30 bis 15:30 Uhr: Rückreise ins Büro
15:30 bis 17:00 Uhr: Telefonate mit Kunden / Kaltakquise und Bearbeitung von Post / E-Mails
nach 17:00 Uhr: Telefonate mit Mitarbeitern und Partnern
Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Internationale Ausschreibung eines großen deutschen City-Carriers mit einem Projektvolumen in Höhe von ca. 1,8 Millionen Euro.
Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Aufbau und Leitung eines international aufgestellten Ingenieurbüros und Consulting-Unternehmens.
Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 50 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 45 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 5 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: keine, da keine „klassische Produktion“
Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ja, ich/wir arbeiten mit schweizerischen, österreichischen und polnischen Partnerfirmen zusammen. Da wir vertrieblich europaweit aktiv sind, haben wir natürlich auch ausländische Kunden (z.B. in Schweden, Österreich, Schweiz, Italien und Polen).
Fremdsprachenkenntnisse (Englisch) haben zum Teil einen großen Stellenwert für meine berufliche Tätigkeit.
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Durch die Globalisierung wird es sicher Auswirkungen auf die deutsche Ingenieurstradition geben. Da ich/wir viel mit polnischen und indischen Ingenieuren zusammenarbeite(n), sehen wir, dass deren Arbeitseinsatz sehr günstig ist, aber man dort auch eine völlig andere Arbeitsmentalität und Arbeitseinstellung vorfindet. Wenn ich einem/einer deutschen Ingenieur/in eine Aufgabe oder ein Projekt gebe, kann ich immer davon ausgehen, dass er/sie dieses auch optimal erledigt oder leitet. Leider hat man in anderen Ländern nicht immer die gleiche hohe Arbeitsdisziplin, so dass man Ingenieure/innen aus anderen Ländern häufig viel stärker „an die Hand nehmen“ und bei der Arbeit aktiv begleiten muss.
Das Gütesiegel „Made in Germany“ wird aus meiner Sicht weiterhin große Bedeutung haben und für Qualität und optimale Funktionalität stehen.
Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 20 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 20 %
d) Internet: 20 %
e) Intranet: 0 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 20 %
Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 20 %
b) privat angeeignetes Wissen: 30 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 10 %
An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Koblenz - Werkstoff- und Verfahrenstechnik
Fachhochschule Köln - Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure
Technische Universität Dresden - Maschinenbau Schwerpunkt Produktionstechnik
Fachhochschule Darmstadt und Trier - Allgemeine Informatik
Westsächsische Hochschule Zwickau - Wirtschaftsinformatik
Freie Universität Berlin - Master of Business Marketing
Technische Fachhochschule Berlin - Patentingenieur
Technische Universität Kaiserslautern – Wirtschaftsrecht (aber noch keinen Abschluss)
Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Chemie, Physik und Geschichte
Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Schon als Schüler habe ich gern gebastelt und konstruiert. Da mein Vater einen leitenden technischen Beruf hatte und ich technisch-naturwissenschaftlich interessiert war, war es für mich eine zwangsläufige Entscheidung, Ingenieurwissenschaften zu studieren. Letztendlich habe ich mich daher schon während meiner Oberstufenzeit am Gymnasium für das Ingenieurstudium entschieden.
Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Während meiner Studien gab es keine besonderen Schwierigkeiten. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, war die teilweise starke Theorielastigkeit meines Informatikstudiums (z.B. Studienfächer wie Theoretische Informatik, Formale Sprachen etc.).
Die besondere Schwierigkeit im Beruf und insbesondere als Unternehmer ist sicher, dass man sehr viel Zeit mit der Neukundenakquise verbringen muss. Dies hat zum großen Teil sehr wenig mit dem „geliebten“ Fachgebiet des Studiums zu tun. Außerdem ist die große Bürokratie, mit der alle Unternehmer in Deutschland konfrontiert werden (insbesondere auch das Steuersystem), sicher am Anfang (gerade auch für reine Techniker/innen) sehr abschreckend. Trotzdem habe ich es nie bereut, selbständiger Unternehmer zu sein.
Was sind Ihre Hobbys?
Klassische Musik und Opern hören; Roadster fahren; Bücher sammeln und lesen; Pflege meines Gartens.
Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Typische Antwort eines Ingenieurs und angehenden Wirtschaftsjuristen:
Das kommt ganz darauf an …. ;-)
Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Hier gibt es sicher sehr viele schöne Beispiele. Für mich persönlich sind herausragende Ingenieurleistungen die Entwicklung des Autos und des Computers.
Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Ingenieur zu sein, ist superinteressant! Deshalb nie aufgeben und seinen eigenen Weg gehen!
Auch über die Möglichkeit einer unternehmerischen Tätigkeit nachdenken, denn Unternehmer braucht das Land!

