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Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

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Ingenieurfragebogen:

Berufsbezeichnung:

Position:

Name:

Alter:

Unternehmen:

Branche:

Mitarbeiterzahl:


Arbeitsort:
Wirtschaftsingenieur

Consultant

Matthias Koss

29 Jahre

ORTEC LOGIPLAN GmbH

Logistik/Software (Planungssoftware)

circa 100 in Deutschland, circa 600 weltweit

in der Nähe von Bremen.

In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Beratung sowie Konzipierung von Logistik-Lösungen (Planungssysteme als Standalone-Lösungen sowie Planungssoftware integriert im SAP-System) mit Schwerpunkt Distributions- und Lagerlogistik. Implementierung dieser Lösungsvorschläge im Kundensystem.

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Ehrlich gesagt, gibt es keinen typischen beruflichen Tagesablauf, da der Tagesablauf sehr abhängig von der Projektphase ist. In der aktuellen Phase sieht er folgendermaßen aus:
1. Emails sichten und beantworten
2. Meetings beim Kunden
3. Entwickeln, konzipieren und definieren von Lösungsmöglichkeiten
4. Besprechung der Lösungsvorschläge mit der Entwicklung
5. Erstellen von Test-Szenarien in Orientierung an den Geschäftsprozessen
6. Customizing, Implementierung, Test der Software im Kundensystem.

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Der Projektabschluss bzw. Produktivsetzung einer Planungssoftwarelösung bei einem deutschen Chemiekonzern. Der Kick-off bei einer niederländischen Brauerei sowie der Start der zweiten Projektphase bei einer dänischen Brauerei.

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
Da gibt es mehrere Traumprojekte. Angefangen bei dem Bau von Schulen, Universitäten, Krankenhäusern, Fußballplätzen für Kinder in Afrika, Entwicklung und Bau des 0-Literautos/0-Literflugzeugs sowie Forschung nach einem zweiten Planeten „Erde“ …

Wie viel Prozent (Summe = 100%) Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 20 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung, Produktion): 65 %
c) mit Konstruktion, Planung, Entwicklung und Forschung: 10 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 5 %

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Ja, ich arbeite direkt beim Kunden vor Ort und halte telefonisch Kontakt zu unserer Entwicklung, um die generierten Lösungsvorschläge abzustimmen. Des Weiteren ist es einfacher beim Kunden über Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren, denn dort vor Ort kann schneller in die Produktion gegangen werden, um direkt mit den Planern, Packern, Fahrern über den „as is“-Prozess zu sprechen.
Fremdsprachenkenntnisse haben einen sehr hohen Stellenwert und werden im Studium häufig unterschätzt und deshalb vernachlässigt. Fremdsprachen werden an deutschen Hochschulen leider sehr häufig nicht ausreichend gefördert und gefordert.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Ich denke, dass die sogenannte Globalisierung sehr große Auswirkungen auf die deutsche Ingenieurstradition hat und noch haben wird. Momentan können die deutschen Firmen, Hochschulen und die Politik noch entscheiden, ob sie die Auswirkungen positiv oder negativ nutzen wollen. Wenn ich mir aber den Sparkurs der Länder und des Bundes in Sachen „Bildung und Forschung“ ansehe, dann befürchte ich leider negative Auswirkungen auf die deutsche Ingenieurstradition. Es muss endlich mehr für die „Bildung und Forschung“ in Deutschland getan werden, damit das Gütesiegel „Made in Germany“ weiterhin für Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit steht. Des Weiteren muss mit gezielter Förderung von ingenieurwissenschaftlichen Fächern an Schulen begonnen werden, hierfür müssen Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit unsere Kinder sowie Kindeskinder eine sehr gute Ingenieurausbildung genießen können. Nur so bleibt der Standort Deutschland sowie die Ingenieurstradition letztendlich langfristig wettbewerbsfähig.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung? (Angaben bitte in Prozent)
a) Telefon / Handy: 35 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 20 %
d) Internet: 15 %
e) Intranet: 10 %
f) Zeitschriften / Kataloge: 10 %
g) Fachbücher: 10 %
[ h) Gespräch mit Menschen: 100% ]

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an (Angaben bitte in Prozent):
a) Basiswissen aus dem Studium: 20 %
b) privat angeeignetes Wissen: 5 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 40 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 35 %

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Fachhochschule Wilhelmshaven: Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Sport und Mathematik. (allerdings abhängig vom Lehrer)

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann wollte ich unbedingt auch die technische Seite eines Industrieunternehmens kennenlernen und die Denkweise der Techniker und reinen Ingenieure verstehen. Daher bot das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens die ideale Basis für meine Weiterbildung.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Im Studium lagen die besonderen Herausforderungen in den technischen Fächern. Im Beruf dagegen in der abwechslungsreichen Projektarbeit in verschiedenen Industriezweigen sowie in der Zusammenarbeit mit ausländischen Firmen und Kunden.

Was sind Ihre Hobbys?
Regelmäßig meine südafrikanischen Freunde in Südafrika besuchen, also reisen. Ansonsten Tennis, Fußball, Laufen, Surfen, Golf sowie alles was mit Technik zu tun hat.

Sie stranden als Ingenieur auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Erst einmal würde ich mir einen Plan ausdenken (beispielsweise ein Boot oder ein Flugzeug bauen) wie ich die Insel wieder verlassen kann. Anschließend würde ich den Plan umsetzen, also das Boot oder Flugzeug bauen. Dann einen Tag Urlaub machen (also surfen) und anschließend versuchen, die Insel mit meinem selbst gebauten Boot oder Flugzeug wieder zu verlassen. Zurück im Alltag würde ich die einsame Insel unter Naturschutz stellen.

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Das Flugzeug.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Ich würde jungen Menschen generell empfehlen, sich frühzeitig an Universitäten und Hochschulen zu informieren (Kinder-Uni in den Schulferien beispielsweise) und rechtzeitig mit Praktika zu beginnen. Den Lehrer nerven, dass er mehr praktische Beispiele und Dinge in den Schulunterricht einfließen lässt, also die Verbindung zwischen Theorie und Praxis herstellt. Der Besuch von Messen (z.B. die Hannover Messe) oder unterschiedliche Exkursionen (Universum in Bremen) können auch sehr neugierig auf den Ingenieur-Beruf machen.

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

Thema: Berufsbild Facility Manager

Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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