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Das einzige Werk von Felix Wankel, dem Erfinder des Wankel-Motors, wurde als Faksimile mit Begleitband neu aufgelegt.

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Ingenieurfragebogen:

Berufsbezeichnung:

Position:

Name:

Alter:

Unternehmen:


Branche:

Mitarbeiterzahl:

Arbeitsort:
Dipl.-Wirtschaftsingenieurin für Werbung

Freiberufliche Beraterin

Dörte Bott

42 Jahre

Beratung für eCommerce und Integrierte Kommunikation

Werbung, Kommunikation, eCommerce

keine, Freelancer-Netzwerk

Hamburg

In welchem Bereich liegt der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?
Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Werbe- und Marketingberatung von Unternehmen. Dies umfasst die Anforderungsanalyse von Kommunikationsprozessen, die Entwicklung und Konzeption von Kommunikationsmaßnahmen sowie die Durchführung von Strategie- und Konzept-Workshops. Außerdem unterstütze ich bei der Umsetzung.

Beschreiben Sie kurz und in Stichworten einen für Sie typischen beruflichen Tagesablauf?
Ich könnte hier viele verschiedene Tagesabläufe nennen, denn mein Beruf ist sehr abwechslungsreich. Hier zwei Beispiele:

a) Tagesablauf 1 - extern:
06.00 Uhr Flughafen. Anreise zum Kunden.
10.00 Uhr – 17.30 Workshop-Durchführung vor Ort beim Kunden.
19.00 Uhr Rückflug nach Hamburg.
b) Tagesablauf 2 – vorwiegend intern:
09.00 Uhr: Allgemein Organisatorisches: Telefonate, E-Mails, Akquisition.
10.30 Uhr: Erste Überlegungen zum neuen Konzept, ergänzende Recherchen.
13.30 Uhr: Externer Termin im Auftrag des Kunden für eine Marketing-Kooperation: die potenziellen Kooperationspartner kennenlernen, auf Eignung prüfen, mögliche gemeinsame Ziele klären usw.
15.00 Uhr: Fortsetzung Konzept schreiben, wieder am Home-Arbeitsplatz.

Welches war für Sie das herausragende berufliche Ereignis oder Projekt der letzten Monate?
Dass ich mich getraut habe, mich endlich selbstständig zu machen. Und dann natürlich die Gewinnung meines ersten Kunden.

Denken Sie mal ganz fiktional und fernab von aller Realität. Welches Traumprojekt würden Sie vor Ihrem Renteneintritt gern verwirklichen?
So in zehn Jahren einen Laden aufmachen, mit innovativen Produkten, die ich noch gemeinsam mit meinen Kunden in Ideen-Workshops entwickeln werde.

Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie …
a) im Office (Telefonate, E-Mails, organisatorische Tätigkeiten): 30 %
b) beim Kunden (Verkauf, Einkauf, Beratung): 20 %
c) mit Konstruktion, Planung und Forschung: 30 %
d) in der Produktion bzw. bei Montage oder Service: 20 %

Arbeiten Sie mit ausländischen Firmen und Kunden zusammen und wenn ja, wie? Welchen Stellenwert haben dabei Fremdsprachenkenntnisse?
Die Tatsache, dass ich während des Studiums bei Savills und H&M Hennes Ltd. in London im Marketing gearbeitet habe, hat mir bisher in fast jedem Einstellungsgespräch Vorteile verschafft. Gefordert wird fast immer, dass man im Zweifelsfall seinen Job auch in englischer Sprache ausführen kann. Unterm Strich muss ich aber sagen, dass in zwölf Jahren Berufstätigkeit Fremdsprachenkenntnisse bisher in nur maximal 10 Prozent aller Projekte wirklich zum Einsatz kamen. Dann aber meist sofort und aus dem Stand sowie Verhandlungssicherheit in Wort und Schrift. Beispielsweise musste ich für ein internationales Konzernprojekt sämtliche Konzepte und Workshop-Protokolle in englischer Sprache auf dem Projektserver ablegen.

Welche Auswirkungen hat die Globalisierung der Märkte Ihrer Meinung nach auf die deutsche Ingenieurstradition und das Gütesiegel „Made in Germany“?
Globalisierung führt zu mehr Wettbewerb in einzelnen Märkten, das heißt mehr Anbieter, mehr Lösungen und in fast allen Bereichen auch mehr Komplexität. Gleichzeitig nimmt die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung zu, Lösungen können schneller kopiert und Konkurrenzanbieter schneller gefunden werden. Der Innovationsdruck steigt enorm - zeitlich wie qualitativ! Deutsche Ingenieurstradition und nicht zuletzt das Gütesiegel „Made in Germany“ haben sich aber auch auf Basis von Qualität und Gründlichkeit entwickelt. Das ist nach meinem Ermessen die Herausforderung der nächsten Jahre. Man muss sich diesem Innovationsdruck und Tempo aber nicht blind unterwerfen. Denn gerade qualitativ hochwertige Entwicklungen brauchen manchmal ausreichend Raum und Zeit. Prognosen für Mainstream- und Nischenentwicklungen müssen sorgfältig abgewogen werden.

Welches Medium nutzen Sie überwiegend für Ihre berufliche Informationsbeschaffung?
a) Telefon / Handy: 10 %
b) Fax: 0 %
c) E-Mail: 25 %
d) Internet: 30 %
e) Intranet: -
f) Zeitschriften / Kataloge: 20 %
g) Fachbücher: 15 %

Bitte geben Sie die Verwendung Ihres in Schule, Beruf und Studium erworbenen Wissens in Ihrer jetzigen Tätigkeit an:
a) Basiswissen aus dem Studium: 20 %
b) privat angeeignetes Wissen: 20 %
c) aus der Berufserfahrung angeeignetes Wissen: 45 %
d) in der Firma erworbenes Spezialwissen: 15 %

An welcher Universität, Hochschule oder Berufsakademie haben Sie Ihren Ingenieurabschluss gemacht?
Hochschule der Medien, www.hdm-stuttgart.de. Den Studiengang gibt es heute leider in der Kombination nicht mehr. Dafür aber viele neue, mit ebenfalls berufsrelevanten Schwerpunkten zu meinem jetzigen Job.

Welche Fächer haben Ihnen in der Schule besonders viel Spaß gemacht?
Ich bin vielseitig interessiert. Das war schon immer so. Nicht zuletzt deshalb habe ich wohl einen Studiengang mit der Kombination aus Wirtschaft, Gestaltung und Technik gewählt. Es gab also nicht nur ein Lieblingsfach. Somit waren Persönlichkeit der Lehrer oder Qualität des Unterrichts häufig ausschlaggebend für meine besondere Motivation. So mit 14, 15 Jahren war aber Mathe noch gar nicht mein Ding.

Wann und wie kamen Sie zu der Entscheidung Ingenieur zu werden?
Vor meinem Studium habe ich Augenoptikerin gelernt und im Rahmen der Ausbildung entdeckt, dass mir Mathe und Technik auf einmal sehr viel mehr Spaß machten. Ein reines Ingenieurstudium war mir dann aber doch zu technisch, sodass ich bei Werbetechnik und Werbewirtschaft gelandet bin.

Wo lagen die besonderen Schwierigkeiten im Beruf oder Studium?
Es gab pro Semester eine hohe Zahl unterschiedlicher Fächer, die alle mit einem einzelnen Leistungsnachweis am Semesterende abgeschlossen werden mussten (Klausuren, Semester- oder Gruppenarbeiten). Insofern gab es am Ende eines Semesters immer Termindruck, da sich die Prüfungen und Abgabetermine auf zwei bis drei Wochen konzentrierten. Letztendlich war das aber auch ein gutes Training für die spätere berufliche Praxis.

Was sind Ihre Hobbys?
Sport (Schwimmen, Rad fahren), Lesen, draußen sein bei jedem Wetter.

Sie stranden als Ingenieurin auf einer einsamen Insel. Mit welchen Tätigkeiten und Maßnahmen verbringen Sie die erste Woche Ihrer Robinsonade?
Zunächst einmal orientieren: Ist die Insel wirklich einsam? Umgebung erkunden. Parallel nach Möglichkeiten suchen, die Existenz abzusichern: Trinken, Essen. Brauche ich Schutz zum Schlaf? Möglichkeiten suchen, um auf mich aufmerksam zu machen. Wenn das alles erledigt ist und ich nicht wegkomme, vielleicht auch mal genießen, dass ich gerade nicht erreichbar bin. Wenn ich dessen überdrüssig bin, mit der Optimierung der ersten Tätigkeiten beginnen.

Was ist für Sie die herausragende Ingenieurleistung der Menschheit?
Telefonieren. Rational kann ich das nicht begründen, warum ich ausgerechnet Telefonieren zu diesen Technik-Highlights zähle. Aber irgendwie fand ich das schon immer besonders faszinierend, dass beim Telefonieren die 1:1-Übertragung von Stimme und Geräusch quasi in Echtzeit funktioniert.

Zum Abschluss. Welchen Rat geben Sie jungen Menschen, die eine Ingenieurkarriere einschlagen wollen?
Auf den Bauch hören: Hast Du das Gefühl, das ist Deine persönliche Fächerkombination? Das Angebot an Studiengängen ist groß und es gibt alle möglichen Schwerpunkte. Vielleicht auch einfach mal vor Ort zu Studierenden Kontakt aufnehmen oder einfach in eine Vorlesung reinsetzen. Welcher Geist weht dort? Möchtest Du in dem Umfeld mehrere Jahre studieren? Nimm Dir auch die Zeit, die Du für so eine Entscheidung brauchst. Und wenn es die falsche war – so what? Dann nach ein bis zwei Semestern die Konsequenzen ziehen und sich umorientieren.

22.05.2013 | 16:06:07

Studienschwerpunkte • Ingenieurstudium/-beruf allgemein

Thema: Luft - und Raumfahrttechnik II

Text: Hallo YouDon'tKnowAlex, vielen Dank für deine Frage und Geduld. Eine allgemein gültige Antwort zu formulieren, welche Universität die „beste“ ist und...

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