Die Branchen und die Tätigkeitsfelder von Ingenieuren
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Der wohl genialste Ingenieur und Erfinder der Neuzeit, Thomas Alva Edison, erschuf den Phonografen und die Glühbirne, konstruierte das erste öffentliche Elektrizitätswerk und eine funktionierende Filmkamera. Insgesamt erfand er mehr als 2000 Geräte und Verfahren und entwickelte sie bis zur Patentreife. Als Prototyp des Ingenieurs sind von ihm auch zahlreiche skurrile Anekdoten überliefert: Edisons Sommersitz in Florida war ein regelrechtes Ökohaus. Vollgestopft mit allerlei sinnvollen, Arbeit sparenden Gerätschaften, die bestens funktionierten. Eine Ausnahme gab es allerdings: ein Drehkreuz am Eingang des Hauses, das den Besuchern beim Durchschreiten erheblichen Widerstand entgegensetzte und nur mit großem Kraftaufwand zu passieren war. „Wie kommt es, dass bei Ihnen alles hervorragend funktioniert, nur dieses Drehkreuz nicht?“ fragten manche Gäste. „Das will ich Ihnen gerne sagen“, erwiderte Edison jedes Mal mit einem Augenzwinkern, „jeder, der das Drehkreuz bewegt, pumpt dabei 35 Liter Wasser in den Tank auf meinem Dachboden.“
Technik von damals
Die Geschichten aus dem Zeitalter der Industrialisierung bringen uns zwar immer noch zum Schmunzeln, mit der Realität der heutigen Ingenieurberufe haben sie allerdings nur noch wenig zu tun. Ob Auto, Fernseher, Computer oder Handy - wir leben in einer hoch technisierten Welt. Die Produkte selbst, deren Entwicklung, Betrieb und Reparatur, all das ist ungeheuer komplex und kompliziert geworden. Drehkreuze als Wasserpumpe muten dagegen an wie Technologie aus der Steinzeit. Der Ingenieur von heute baut Kraftwerke, Glasfaser-Transatlantik-Kabel und Plasmabildschirm, Satelliten und MP3-Player, Photovoltaik-Anlagen und Hybridautos.
Die Geschichten aus dem Zeitalter der Industrialisierung bringen uns zwar immer noch zum Schmunzeln, mit der Realität der heutigen Ingenieurberufe haben sie allerdings nur noch wenig zu tun. Ob Auto, Fernseher, Computer oder Handy - wir leben in einer hoch technisierten Welt. Die Produkte selbst, deren Entwicklung, Betrieb und Reparatur, all das ist ungeheuer komplex und kompliziert geworden. Drehkreuze als Wasserpumpe muten dagegen an wie Technologie aus der Steinzeit. Der Ingenieur von heute baut Kraftwerke, Glasfaser-Transatlantik-Kabel und Plasmabildschirm, Satelliten und MP3-Player, Photovoltaik-Anlagen und Hybridautos.
Ingenieurleistungen heute
Technik bestimmt unser Leben und alles Technische ist irgendwie konstruiert von Ingenieuren. Produkte für den Menschen, die den Alltag bequemer, sicherer und effizienter machen. Ein Leben ohne Geschirrspülmaschine, Mikrowelle oder PKW ist unvorstellbar. Ebenso unbegreiflich ist für die meisten Zeitgenossen auch, wie so ein technisches Gerät überhaupt entsteht und funktioniert. Einen Tisch kann jeder mit Mühe und Not noch selber bauen, aber an einem so lebenswichtigen Alltagsgerät wie dem Elektroherd würde man schon scheitern. Die Technik ist in ihrer Vielfalt und ihrer individuellen Konstruktion so komplex geworden, dass es eine Menge an Experten bedarf, die wissen, was hinter den Dingen steckt. Die moderne Industriegesellschaft braucht Ingenieure so nötig wie die Luft zum Atmen. Dabei ist nicht nur technisches Fachwissen gefragt, sondern auch Kreativität, Erfindergeist, Teamspirit, Interdisziplinarität, Sprach- und Computerkenntnisse sowie verantwortungsbewusstes Denken und Handeln.
Ingenieure im Einsatz
Dementsprechend vielfältig sind auch die häufigsten Tätigkeitsfelder von Ingenieuren. Grob unterteilen kann man in die Bereiche Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb, Produktion und Montage. Im Vergleich zu den wichtigsten anderen Branchen sind mit Abstand die meisten Ingenieure im Maschinenbau beschäftigt. Mit einem Umsatz von rund 190 Milliarden Euro im Jahr 2007 und circa 914.000 Beschäftigten zählt dieser Teilbereich zu den wichtigsten Arbeitgebern in Deutschland. Exportorientierung lässt das Geschäft brummen wie nie zuvor. Aber das Branchenspektrum ist ebenso vielfältig wie die Aufgaben von Ingenieuren. Ob Umwelt- oder Kraftfahrzeugtechnik, Informatik oder Nachrichtentechnik, Chemieingenieurwesen oder Bauingenieur, Mechatronik oder Medizintechnik, in nahezu allen Wirtschaftszweigen sind Ingenieure gefragte Mitarbeiter und Motoren des Fortschritts. Innovationen und Veränderungen sind essenzieller Bestandteil des Berufsbilds, trotzdem soll in den folgenden Info-Rubriken schon mal ein erster Überblick gegeben werden, welche Aufgaben in der Praxis und in den einzelnen Tätigkeitsfeldern auf den Ingenieurnachwuchs zukommen.
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Branchenspektrum und Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre
Im Zeitraum von 2005 bis 2008 ist die Gesamtzahl aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieure in Deutschland fortwährend angestiegen (von 639.119 auf 674.266; Quelle: IAB, VDI-eigene Berechnung 2009). Hinter diesem Wert steht eine massive Veränderung in den einzelnen Berufsgruppen. Die Zahl an beschäftigten Architekten, Bauingenieuren, Maschinenbauern und Fahrzeugbauingenieuren nimmt seit einigen Jahren zu. Ebenso steigt die Zahl der „sonstigen Ingenieure“ seit 2003 kontinuierlich an und verbucht im Vergleich zum Jahr 2007 den bisher größten Anstieg um 6,9 %. Von großer Bedeutung ist, dass unter „Sonstige“ die große Gruppe der wichtigen Berufsfelder Wirtschaftsingenieure und viele spezialisierte Fertigungsingenieure fallen.
Diese teils massiven Verschiebungen machen natürlich auch die wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und den neuen Bedarf an innovativen und bisher nicht da gewesenen Ingenieurberufsfeldern deutlich. Insbesondere die Wichtigkeit und die starke Arbeitgebernachfrage an der Doppelqualifikation der Wirtschaftsingenieure fällt dabei sofort ins Auge.
Weiterhin in einem leichten Abwärtstrend befinden sich allerdings die Elektroingenieure, denn die Beschäftigtenzahl in dieser Branche ist im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 erneut um 1,3 % gesunken. Dennoch stellen sie mit 159.322 Beschäftigten auch noch im Jahr 2008 den größten Teil der speziellen Ingenieurwissenschaften.
Im Zeitraum von 2005 bis 2008 ist die Gesamtzahl aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieure in Deutschland fortwährend angestiegen (von 639.119 auf 674.266; Quelle: IAB, VDI-eigene Berechnung 2009). Hinter diesem Wert steht eine massive Veränderung in den einzelnen Berufsgruppen. Die Zahl an beschäftigten Architekten, Bauingenieuren, Maschinenbauern und Fahrzeugbauingenieuren nimmt seit einigen Jahren zu. Ebenso steigt die Zahl der „sonstigen Ingenieure“ seit 2003 kontinuierlich an und verbucht im Vergleich zum Jahr 2007 den bisher größten Anstieg um 6,9 %. Von großer Bedeutung ist, dass unter „Sonstige“ die große Gruppe der wichtigen Berufsfelder Wirtschaftsingenieure und viele spezialisierte Fertigungsingenieure fallen.
Diese teils massiven Verschiebungen machen natürlich auch die wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und den neuen Bedarf an innovativen und bisher nicht da gewesenen Ingenieurberufsfeldern deutlich. Insbesondere die Wichtigkeit und die starke Arbeitgebernachfrage an der Doppelqualifikation der Wirtschaftsingenieure fällt dabei sofort ins Auge.
Weiterhin in einem leichten Abwärtstrend befinden sich allerdings die Elektroingenieure, denn die Beschäftigtenzahl in dieser Branche ist im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 erneut um 1,3 % gesunken. Dennoch stellen sie mit 159.322 Beschäftigten auch noch im Jahr 2008 den größten Teil der speziellen Ingenieurwissenschaften.

Kurzbeschreibung: "Das multimediale Infotainment zum Thema Ingenieurstudiengänge und -berufe - entstanden in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen.
Zwei sympathische Moderatoren erläutern 25 Fragen, die Schüler und Studenten fomuliert haben. So werden nicht nur zahlreiche Fachinformationen präsentiert, sondern auch viele allgemeine Tipps gegeben.
Eine interaktive Videotour, 46 weitere Videoclips, eine Studienortsuche und viele Informationsseiten vermitteln ein solides Basiswissen. (DVD-ROM, 5. Auflage, 2011)"
Themenauflistung: Berufsbild "Ingenieur", Hochschule und Studium, Wegweiser, Blick in die Arbeitswelt
Herausgeber/Autor: think ING.
Ausgabe: 5. Auflage, 2011
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Arbeitsämter
Verwendungszweck: allgemeine Information
Max. Bestellmenge: 3
Zwei sympathische Moderatoren erläutern 25 Fragen, die Schüler und Studenten fomuliert haben. So werden nicht nur zahlreiche Fachinformationen präsentiert, sondern auch viele allgemeine Tipps gegeben.
Eine interaktive Videotour, 46 weitere Videoclips, eine Studienortsuche und viele Informationsseiten vermitteln ein solides Basiswissen. (DVD-ROM, 5. Auflage, 2011)"
Themenauflistung: Berufsbild "Ingenieur", Hochschule und Studium, Wegweiser, Blick in die Arbeitswelt
Herausgeber/Autor: think ING.
Ausgabe: 5. Auflage, 2011
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Arbeitsämter
Verwendungszweck: allgemeine Information
Max. Bestellmenge: 3
