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Engineering im Anlagenbau
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Aristoteles (384-322 v. Chr.) hat in seiner ‚Metaphysik‘ geschrieben: "Das, was aus Bestandteilen so zusammengesetzt ist, dass es ein einheitliches Ganzes bildet, nicht nach Art eines Haufens, sondern wie eine Silbe, das ist offenbar mehr als bloß die Summe seiner Bestandteile."
Nun war der zitierte Grieche zwar von Hause aus Philosoph, aber er hätte, was seinen gedanklichen Ansatz angeht, sicher auch einen guten Ingenieur im Anlagenbau abgegeben. Denn in einer Fabrik sind es viele Komponenten, die nicht in beliebiger Anordnung, sondern nur in einem ausgeklügelten Zusammenspiel die Gesamtfunktion erfüllen können, um die es geht: die Herstellung eines marktfähigen Produktes. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man zuerst einen guten Plan.
Systematische Vorgehensweise
Die Realisierung von Großanlagen setzt ein Konzept voraus, das der Ingenieur im Anlagenbau zusammen mit den Kunden entwickelt. Führt das Ergebnis der Planung zu einem Auftrag, betreut er auch die Analyse und Kontrolle der Umsetzung. Dabei muss er nicht nur alle erdenklichen technischen Herausforderungen meistern, sondern auch die wirtschaftlichen Aspekte fest im Blick haben. Die Größe des Projektes - und damit der Umfang der Aufgaben - kann stark variieren: Oft geht es darum, eine bestehende Produktionsstätte mit einer zusätzlichen Anlage auszustatten, die bereits auf dem Markt verfügbar ist. Es kommt aber auch vor, dass der Ingenieur mit dem Entwurf eines völlig neuen Werkes mit modernsten Produktionsstraßen beauftragt wird.
Nun war der zitierte Grieche zwar von Hause aus Philosoph, aber er hätte, was seinen gedanklichen Ansatz angeht, sicher auch einen guten Ingenieur im Anlagenbau abgegeben. Denn in einer Fabrik sind es viele Komponenten, die nicht in beliebiger Anordnung, sondern nur in einem ausgeklügelten Zusammenspiel die Gesamtfunktion erfüllen können, um die es geht: die Herstellung eines marktfähigen Produktes. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man zuerst einen guten Plan.
Systematische Vorgehensweise
Die Realisierung von Großanlagen setzt ein Konzept voraus, das der Ingenieur im Anlagenbau zusammen mit den Kunden entwickelt. Führt das Ergebnis der Planung zu einem Auftrag, betreut er auch die Analyse und Kontrolle der Umsetzung. Dabei muss er nicht nur alle erdenklichen technischen Herausforderungen meistern, sondern auch die wirtschaftlichen Aspekte fest im Blick haben. Die Größe des Projektes - und damit der Umfang der Aufgaben - kann stark variieren: Oft geht es darum, eine bestehende Produktionsstätte mit einer zusätzlichen Anlage auszustatten, die bereits auf dem Markt verfügbar ist. Es kommt aber auch vor, dass der Ingenieur mit dem Entwurf eines völlig neuen Werkes mit modernsten Produktionsstraßen beauftragt wird.
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Rotation: Damit die Produktion in Großanlagen funktioniert, muss der Ingenieur im Anlagenbau vieles steuern und koordinieren.
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Ein abgestimmtes Ganzes
Der mit der Planung beauftragte Ingenieur muss aus den vielen Personen und Maßnahmen ein abgestimmtes Ganzes bilden. Es geht also nicht darum, beim Bau der Anlagen selbst den Werkzeugschlüssel in die Hand zu nehmen, sondern bei Konzeption und Entwicklung den Gesamtüberblick zu behalten. Entsprechend sind es neben den Anlagenbauern und -betreibern vor allem Ingenieurbüros und technische Dienstleister, die einen hohen Bedarf an entsprechenden Fachkräften haben.
Im Stadium der Projektplanung muss sich der Ingenieur darüber hinaus unter anderem mit folgenden Einzelaspekten auseinandersetzen: Machbarkeits- und Standortstudien, Verfahrensschemata wie zum Beispiel Rohrleitungs- und Instrumenten-Fließbilder (R&I), Lärmschutz- und Sicherheitsvorschriften, Standards und (länderspezifische) Gesetze, Angebotskalkulationen und Vertragsabschlüsse.
Er kümmert sich auch um die Suche nach Partnern, erstellt Ausschreibungsunterlagen und kontrolliert die Leistungen der Lieferanten unter Qualitäts- und Termingesichtspunkten in allen Projektphasen, und er wirkt mit an der Zusammenarbeit mit Banken, Behörden, Versicherungen und Juristen, wenn es zum Beispiel um Strategien zur Verhinderung von Claims, also Nachforderungen der Kunden, geht.
Als Projektleiter ist er zuständig für die Bildung von Teams, die Überwachung der Ingenieurleistungen und regelmäßige Berichte über den aktuellen Stand bei Treffen mit Kunden und Dienstleistern.
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Um die Fülle genannter Aufgaben souverän bewältigen zu können, muss der Ingenieur im Anlagenbau zielgerichtet denken, handeln und neben Organisationstalent auch Entscheidungsstärke mitbringen. Da er eine Schnittstellenfunktion zwischen vielen beteiligten Partnern aus unterschiedlichsten Bereichen ausübt, muss er darüber hinaus interdisziplinär denken können und ein Kommunikationstalent sein - das schließt sehr gute Englischkenntnisse ein.
Viele Unternehmen operieren multinational und errichten Werke in anderen Teilen der Welt, deshalb sind auch mehrmonatige Auslandsaufenthalte nicht ausgeschlossen. Teamleiter müssen außerdem in der Lage sein, ihre Mitarbeiter zu motivieren - vor allem, wenn ungeahnte Schwierigkeiten auftauchen - um ein Projekt erfolgreich zu Ende zu bringen.
Entsprechend werden eher Ingenieure mit Berufserfahrung im Bereich Engineering im Anlagenbau gesucht. Dafür sind es neben Ingenieuren aus den „klassischen“ Disziplinen Maschinenbau und Elektrotechnik eher solche mit den Studiumsschwerpunkten Bau- und Chemieingenieurwesen, Biotechnologie und Pharmatechnik.
Wer es liebt, in großen Zusammenhängen zu denken und Verantwortung zu übernehmen sowie Spaß am Umgang mit Menschen hat, findet hier möglicherweise seine Berufung.
Interne Links
Passend zu diesem Tätigkeitsfeld finden Sie weitere interessante Informationen auf think-ing.de. Wir haben thematisch zugehörige Fachrichtungen und Profile von Studierenden und Ingenieuren für Sie zusammengestellt:
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