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Forschung und Entwicklung
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in seinem „Bericht zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2007“ festgestellt, dass Deutschland seinen traditionellen Spitzenplatz als weltweit größter Technologieexporteur - noch vor den USA und Japan - gehalten hat. Zwei Drittel aller deutschen Industrieunternehmen zählen zu den Innovatoren - ein Wert, der von keinem anderen Mitgliedsland der Europäischen Union erreicht wird. Ein weiterer Beleg für die Bedeutung von Forschung und Entwicklung (F&E) bei den Wirtschaftsunternehmen ist die Tatsache, dass in Deutschland 67 Prozent der Bruttoinlandsausgaben für F&E aus der Wirtschaft kommen. Für ein ressourcenarmes Land, das beispielsweise nicht über Gas- oder Erdölvorkommen verfügt, ist dieses Innovationspotenzial von enormer Bedeutung für den gesellschaftlichen Wohlstand. Entscheidenden Anteil daran haben Ingenieure, die im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sind.
Grundlagenforschung an Hochschulen und Instituten
Grundlagenforschung an Hochschulen und Instituten
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Hier ist auch das Kompressionsverfahren MP3 entwickelt worden, das längst zu einem weltweiten Standard für die Distribution von Audiodateien geworden ist. Warum das erwähnenswert ist? Hinter diesem auf den ersten Blick nicht sehr naheliegenden Beispiel steht ein Entwicklerteam aus Ingenieuren. Und so ist es nicht überraschend, dass es kaum eine Branche gibt, die auf Innovationsspezialisten verzichten kann - vom traditionellen Fahrzeug- und Maschinenbau über die Telekommunikation und Energieversorgung bis hin zur Softwareentwicklung, Kunststoffindustrie und Konsumgüterherstellung ist alles dabei.
Die Praxis in Industrieunternehmen
In den meisten Industrieunternehmen geht es dabei etwas handfester zu als an der vorgenannten Speerspitze der Forschung. Neben der Produktneuentwicklung spielen häufig auch die Pflege und Optimierung bereits bestehender Lösungen eine große Rolle, wobei es nicht nur um die Produkte selbst gehen kann, sondern unter anderem auch um Baugruppen, Anlagen, Systeme und Herstellungsprozesse. Dabei arbeitet der Entwicklungsingenieur häufig Hand in Hand mit der Konstruktions- und Design-Abteilung, denn er überwacht die von ihnen durchgeführte Umsetzung seiner geplanten Projekte.
Während des vorhergehenden Planungsprozesses fallen Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen genauso in seinen Verantwortungsbereich wie die Erstellung von Simulationsmodellen, die Durchführung von Versuchen zur Überprüfung seiner Berechnungen und der Nachweis der technischen Realisierbarkeit anhand von Prototypen. Bei all dem muss er außerdem berücksichtigen, dass neben den Kundenspezifikationen auch Verordnungen und Richtlinien einzuhalten sind, die sich auf Umwelt-, Qualitäts- und Sicherheitsstandards beziehen.
In den meisten Industrieunternehmen geht es dabei etwas handfester zu als an der vorgenannten Speerspitze der Forschung. Neben der Produktneuentwicklung spielen häufig auch die Pflege und Optimierung bereits bestehender Lösungen eine große Rolle, wobei es nicht nur um die Produkte selbst gehen kann, sondern unter anderem auch um Baugruppen, Anlagen, Systeme und Herstellungsprozesse. Dabei arbeitet der Entwicklungsingenieur häufig Hand in Hand mit der Konstruktions- und Design-Abteilung, denn er überwacht die von ihnen durchgeführte Umsetzung seiner geplanten Projekte.
Während des vorhergehenden Planungsprozesses fallen Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen genauso in seinen Verantwortungsbereich wie die Erstellung von Simulationsmodellen, die Durchführung von Versuchen zur Überprüfung seiner Berechnungen und der Nachweis der technischen Realisierbarkeit anhand von Prototypen. Bei all dem muss er außerdem berücksichtigen, dass neben den Kundenspezifikationen auch Verordnungen und Richtlinien einzuhalten sind, die sich auf Umwelt-, Qualitäts- und Sicherheitsstandards beziehen.
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Ein kreativer Geist allein reicht nicht aus, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Natürlich steht die Innovationskraft im Vordergrund, aber fast noch wichtiger ist die Fähigkeit, analytisch denken zu können. Denn eine gute Idee ist nicht genug - der Entwicklungsingenieur muss auch den Weg genau beschreiben können, wie sie realisiert werden kann.
Sollte er sich in einer Führungsposition befinden - also zum Beispiel Kopf eines Forschungsteams sein - leitet sich daraus unmittelbar ab, dass er außerdem über Durchsetzungsvermögen verfügen und in der Lage sein muss, seine Mitarbeiter zu motivieren.
Gute Einstiegschancen
Von allen Ingenieurberufsfeldern ist die Forschung das beliebteste. Die gute Nachricht für Berufsanfänger lautet: Ein hohes Interesse ist auf Seiten der Bewerber und der Industrie gleichermaßen vorhanden. Und da gute Nachwuchsentwickler ganz offensichtlich stark gefragt sind, wird in ungefähr der Hälfte aller Fälle keine Berufserfahrung vorausgesetzt. Auch die in anderen Bereichen erwünschten umfassenden Fremdsprachenkenntnisse reduzieren sich in der Regel auf Englisch, ohne das auch in der Forschung und Entwicklung in den meisten Fällen nichts mehr geht.
Spezielle EDV-Kenntnisse spielen höchstens im CAD-Bereich eine Rolle, wenn die Entwicklungsabteilung eng mit der Konstruktion zusammenarbeitet. Im Softwarebereich wird die Kenntnis von Programmiersprachen wie C oder C++ vorausgesetzt. Weitere Zusatzqualifikationen sind Erfahrungen im Bereich der Simulation, FEM (Finite-Elemente-Methode) oder FMEA (Failure Mode and Effects Analysis).
Insgesamt ist das Berufsfeld Forschung und Entwicklung sicherlich ein erfolgversprechendes für Berufsanfänger.
Interne Links
Passend zu diesem Tätigkeitsfeld finden Sie weitere interessante Informationen auf think-ing.de. Wir haben einen thematisch passenden Forscher der Moderne und Profile von Ingenieuren für Sie zusammengestellt:
Profile von Ingenieuren
Jobprofile
Fraunhofer-Gesellschaft
Die MP3 Geschichte
Suite 101 (Juni 2008)
Bundesministerium für Bildung und Forschung
FAZ Hochschulanzeiger (Juni 2005)
Ausgewählte Hochschul-Projekte
Mit vielen abgeschlossenen Studiengängen ist es möglich, im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig zu sein. Einige Hochschulen bieten spezielle Projekte an.

