// THINK ING. // Der Ingenieurberuf // Tätigkeitsfelder // nach Berufsfeldern // Logistik (Einkauf, Produktion, Vertrieb)
Logistik (Einkauf, Produktion, Vertrieb)
|
|
|
© zwacken / photocase
|
Logistik findet quasi überall statt und ist weit mehr als der Transport von A nach B. Es geht um die intelligente Planung und Steuerung von ganzen Wertschöpfungsketten, also den gesamten Weg vom Lieferanten über den Produzenten und diverse Dienstleistungsunternehmen bis zum Verbraucher. Es handelt sich also um ein umfassendes System, das im Unternehmen und unternehmensübergreifend dafür sorgt, dass unter Einhaltung vorgegebener Termine die Produktion und die Lieferung sicherstellt.
Im Zuge des globalen Wettbewerbs, immer stärker vernetzten Kooperationspartnern, durch ins Ausland verlagerte Unternehmensteile und aufgrund der in den Unternehmen entdeckten Einsparpotenziale hat die Bedeutung der Logistik in den vergangenen Jahren zugenommen und somit zu erhöhten Anforderungen an das Logistikmanagement geführt. Denn nur durch ein perfektes Zusammenspiel von Logistik und Produktion unter Einbeziehung aller Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen können die Prozesse in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken optimal funktionieren. Wichtig ist dabei, dass der Blick immer auf den gesamten Prozess gerichtet ist – weshalb bei in der Logistik eingesetzten Ingenieuren prozessorientiertes, analytisches und konzeptionelles Denkvermögen unter Berücksichtigung von technischen und wirtschaftlichen Aspekten bedeutend ist.
Berufsbild im Wandel
Das Berufsbild im Wandel sieht auch Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik der TU München. Bei der technisch-fachlichen Qualifikation sieht er aufgrund der immer stärker miteinander verknüpften Fachdisziplinen ein fachübergreifendes Prozess- und Methodenwissen sowie ein gegenseitiges Verständnis unumgänglich. Zudem müssten gerade in der Logistik die betrieblichen Organisationsstrukturen und Abläufe an Kundenwünschen und Markterfordernissen eigenverantwortlich und selbstständig durch die Ingenieure konzipiert und umgesetzt werden. Er betont auch, dass sozial-kommunikative Fähigkeiten eine bedeutende Rolle spielen – sie seien „in Einstellungsgesprächen meist wichtiger als so manche Prüfungsnote“, so Prof. Günthner. Insgesamt soll der ‚moderne’ Logistiker seiner Auffassung nach diese drei Säulen als ganzheitliche Aufgabengebiete beherrschen: Materialflusstechnik, Information und Kommunikation sowie Betriebswirtschaft (Organisation und Prozesswirtschaftlichkeit).
Im Zuge des globalen Wettbewerbs, immer stärker vernetzten Kooperationspartnern, durch ins Ausland verlagerte Unternehmensteile und aufgrund der in den Unternehmen entdeckten Einsparpotenziale hat die Bedeutung der Logistik in den vergangenen Jahren zugenommen und somit zu erhöhten Anforderungen an das Logistikmanagement geführt. Denn nur durch ein perfektes Zusammenspiel von Logistik und Produktion unter Einbeziehung aller Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen können die Prozesse in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken optimal funktionieren. Wichtig ist dabei, dass der Blick immer auf den gesamten Prozess gerichtet ist – weshalb bei in der Logistik eingesetzten Ingenieuren prozessorientiertes, analytisches und konzeptionelles Denkvermögen unter Berücksichtigung von technischen und wirtschaftlichen Aspekten bedeutend ist.
Berufsbild im Wandel
Das Berufsbild im Wandel sieht auch Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik der TU München. Bei der technisch-fachlichen Qualifikation sieht er aufgrund der immer stärker miteinander verknüpften Fachdisziplinen ein fachübergreifendes Prozess- und Methodenwissen sowie ein gegenseitiges Verständnis unumgänglich. Zudem müssten gerade in der Logistik die betrieblichen Organisationsstrukturen und Abläufe an Kundenwünschen und Markterfordernissen eigenverantwortlich und selbstständig durch die Ingenieure konzipiert und umgesetzt werden. Er betont auch, dass sozial-kommunikative Fähigkeiten eine bedeutende Rolle spielen – sie seien „in Einstellungsgesprächen meist wichtiger als so manche Prüfungsnote“, so Prof. Günthner. Insgesamt soll der ‚moderne’ Logistiker seiner Auffassung nach diese drei Säulen als ganzheitliche Aufgabengebiete beherrschen: Materialflusstechnik, Information und Kommunikation sowie Betriebswirtschaft (Organisation und Prozesswirtschaftlichkeit).
Interne Links
Passend zu diesem Tätigkeitsfeld finden Sie weitere interessante Informationen auf think-ing.de: eine thematisch zugehörige Fachrichtung und ein Text aus unserem Olympia-Special 2008.
Fachrichtung
Olympia-Special
Bundesvereinigung Logistik
Ausgewählte Studiengänge
Wirtschaftsingenieur (Consultant)Master of Business Marketing Lakshmi Mittal - eine ErfolgsgeschichteEuropabummlerFreizeitpark-IngenieurWirtschaftsingenieurwesen - Markus Mayer - DiplomWirtschaftsingenieurwesen / E-Technik - Heike Bussmann - DiplomWirtschaftsingenieurwesen (Supply Chain Management) - Stefan Faiß - BachelorWirtschaftsingenieurwesenWirtschaftsingenieurin Automobilindustrie

