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Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
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© partagasnr4 / photocase
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Wer ein Produkt kauft, erwartet, dass sich dessen Qualität kontinuierlich verbessert - dessen erreichtes Niveau wenigstens nicht abnimmt. Denn der Unternehmenserfolg hängt entscheidend von der Kundenzufriedenheit und -bindung sowie von der Qualität der gelieferten Produkte und Dienstleistungen ab. Das ergab eine Umfrage des Excellence-Barometer (erhoben von der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), Frankfurt, und forum! Marktforschung GmbH, Mainz). Ein Drittel der 353 befragten Führungskräfte der oberen Unternehmensebenen hatten die Kundenzufriedenheit und -bindung sowie ein Viertel die Qualität der Produkte und Dienstleistungen als wichtigste Kriterien für ihren Unternehmenserfolg genannt. Insbesondere das produzierende Gewerbe begründet den Unternehmenserfolg mit der Qualität seiner Produkte (28%).
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© Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.
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Unter ständiger Beobachtung
Um die Qualität über einen langen Zeitraum überprüfen zu können, wurden gewisse Standards festgelegt, die Fertigungsprozesse und eingesetzte Materialien vergleichbar machen. Die Ingenieure müssen beim Qualitätsmanagement den kompletten Entstehungsprozess eines Produktes im Blick haben und regelmäßig Kontrollen durchführen. Ist ein Qualitätsmanagementsystem in einem Unternehmen bereits eingeführt (was meistens der Fall ist), müssen die Ingenieure dafür sorgen, dass die Verfahren der Qualitätssicherung weiterentwickelt und neue Methoden oder Werkzeuge in die Prozesse integriert werden.
Das Qualitätsmanagement sollte bis zur Zertifizierung durchgeführt werden; nationaler wie internationaler Standard sind die allgemeingültigen Qualitätsnormen aus der Normenreihe EN ISO 9000 ff. (ISO=International Organization for Standardization) sowie zahlreiche branchenspezifische Normen.
Vielseitige Fähigkeiten sind gefragt
Tätigkeitsvoraussetzung für Qualitätsingenieure ist unter anderem das technische Hintergrundwissen. Um aber auch in die Fertigungsprozesse eingreifen zu können und diese zu verändern, müssen sie analytisch und konzeptionell denken können und ein gewisses Maß an Durchsetzungsvermögen mitbringen. Als Schnittstelle zwischen innerbetrieblichen Technikabteilungen und als Bindeglied zu Kunden und Lieferanten sind vom Qualitätsmanager zudem kommunikative Fähigkeiten gefragt, im Zuge der zunehmenden Globalisierung auch in internationalen Beziehungen. Die verwendete Fremdsprache ist zumeist englisch, gelegentlich auch französisch und neuerdings auch immer öfter chinesisch, da viele Unternehmen ihre Fertigung teilweise oder sogar ganz ins Ausland verlagert haben, insbesondere in den asiatischen Raum.
Neben dem Abschluss eines Hochschulstudiums werden von den Ingenieuren auch fachspezifische Qualifikationen und Erfahrungen verlangt, da für die Weiterentwicklung bereits installierter und etablierter Qualitätsmanagementsysteme einschlägige Berufserfahrungen auf diesem Gebiet zwingend notwendig sind.
Grundsätzlich kann jeder Ingenieur im Bereich der Qualitätssicherung und im Bereich des Qualitätsmanagements eingesetzt werden, vorausgesetzt er bringt die notwendige Fachkenntnis mit. Chancen werden auch Technikern ohne akademischen Abschluss, aber mit eingehenden fachspezifischen Qualifikationen und Erfahrungen eingeräumt. Mehrere Studienangebote im Bereich Qualitätsmanagement als Ergänzung zur Techniker-Ausbildung oder zu einem Studium bietet die Technische Fachhochschule Berlin in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) an. Dies umfasst verschiedene aufeinander aufbauende Studienmodule zur Fachkraft für Qualitätstechnik, zum Qualitätstechniker, zum Qualitätsmanager, zum Qualitätsingenieur und zum Auditor. Das Fernstudienangebot ist kostenpflichtig; der erfolgreiche Studienabschluss wird von der TFH Berlin durch Zeugnis und Urkunde zertifiziert.
Um die Qualität über einen langen Zeitraum überprüfen zu können, wurden gewisse Standards festgelegt, die Fertigungsprozesse und eingesetzte Materialien vergleichbar machen. Die Ingenieure müssen beim Qualitätsmanagement den kompletten Entstehungsprozess eines Produktes im Blick haben und regelmäßig Kontrollen durchführen. Ist ein Qualitätsmanagementsystem in einem Unternehmen bereits eingeführt (was meistens der Fall ist), müssen die Ingenieure dafür sorgen, dass die Verfahren der Qualitätssicherung weiterentwickelt und neue Methoden oder Werkzeuge in die Prozesse integriert werden.
Das Qualitätsmanagement sollte bis zur Zertifizierung durchgeführt werden; nationaler wie internationaler Standard sind die allgemeingültigen Qualitätsnormen aus der Normenreihe EN ISO 9000 ff. (ISO=International Organization for Standardization) sowie zahlreiche branchenspezifische Normen.
Vielseitige Fähigkeiten sind gefragt
Tätigkeitsvoraussetzung für Qualitätsingenieure ist unter anderem das technische Hintergrundwissen. Um aber auch in die Fertigungsprozesse eingreifen zu können und diese zu verändern, müssen sie analytisch und konzeptionell denken können und ein gewisses Maß an Durchsetzungsvermögen mitbringen. Als Schnittstelle zwischen innerbetrieblichen Technikabteilungen und als Bindeglied zu Kunden und Lieferanten sind vom Qualitätsmanager zudem kommunikative Fähigkeiten gefragt, im Zuge der zunehmenden Globalisierung auch in internationalen Beziehungen. Die verwendete Fremdsprache ist zumeist englisch, gelegentlich auch französisch und neuerdings auch immer öfter chinesisch, da viele Unternehmen ihre Fertigung teilweise oder sogar ganz ins Ausland verlagert haben, insbesondere in den asiatischen Raum.
Neben dem Abschluss eines Hochschulstudiums werden von den Ingenieuren auch fachspezifische Qualifikationen und Erfahrungen verlangt, da für die Weiterentwicklung bereits installierter und etablierter Qualitätsmanagementsysteme einschlägige Berufserfahrungen auf diesem Gebiet zwingend notwendig sind.
Grundsätzlich kann jeder Ingenieur im Bereich der Qualitätssicherung und im Bereich des Qualitätsmanagements eingesetzt werden, vorausgesetzt er bringt die notwendige Fachkenntnis mit. Chancen werden auch Technikern ohne akademischen Abschluss, aber mit eingehenden fachspezifischen Qualifikationen und Erfahrungen eingeräumt. Mehrere Studienangebote im Bereich Qualitätsmanagement als Ergänzung zur Techniker-Ausbildung oder zu einem Studium bietet die Technische Fachhochschule Berlin in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) an. Dies umfasst verschiedene aufeinander aufbauende Studienmodule zur Fachkraft für Qualitätstechnik, zum Qualitätstechniker, zum Qualitätsmanager, zum Qualitätsingenieur und zum Auditor. Das Fernstudienangebot ist kostenpflichtig; der erfolgreiche Studienabschluss wird von der TFH Berlin durch Zeugnis und Urkunde zertifiziert.
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