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© Eliaz / photocase
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Rechtliche Kenntnisse
Wer als Ingenieur im Berufsfeld Sicherheit und Umweltschutz tätig werden will, kommt nicht daran vorbei, sich mit vielen komplexen Richtlinien, Vorschriften und Gesetzen auseinanderzusetzen. Rechtliche Kenntnisse auf speziellen Gebieten, wie zum Beispiel Umweltrecht, Strahlen-, Brandschutz- sowie Abfall- und Gefahrstoffmanagement, sind daher hilfreich. Im Zuge der Globalisierung müssen auch internationale Normen und Richtlinien beachtet werden.
Kommunikationsstärke und Durchsetzungsvermögen
Beim Sicherheitsingenieur ist insbesondere innerbetrieblich eine gewisse Kommunikationsstärke gefragt, wie auch Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit. Denn in ihrer beratenden Position müssen Ingenieure mit Nachdruck und diplomatischem Geschick die technische Sichtweise verteidigen und dafür Sorge tragen, dass die jeweiligen branchenspezifischen Vorschriften eingehalten werden. Schließlich stehen die Unternehmer direkt in der Verantwortung und müssen damit rechnen, persönlich straf- und zivilrechtlich belangt werden zu können.
Einsatzbereiche
Die Bereiche Produktsicherheit, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Anlagensicherheit kommen in dieser Einsatznische für Ingenieure in Betracht. Bei der Produktsicherheit geht es vorwiegend um die Sicherheit beim Endverbraucher. Auf dem Feld der Arbeitssicherheit erhielten Sicherheitsingenieure durch die Deregulierung im Jahr 2005 deutlichen Auftrieb. Dabei verringerte sich zwar die Anzahl an Vorschriften, der Bedarf an sicherheitstechnischer Beratung durch die nun sehr allgemein gehaltenen Richtlinien aber stieg. Denn die Unternehmer, gesetzlichen Vertreter und leitenden Personen stehen seitdem noch stärker in der Verantwortung und um sich selbst besser abzusichern, werden vom Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) wegen der veränderten Rechtslage gute Jobaussichten für Sicherheitsingenieure prognostiziert.
„Sicherheitsingenieure, die neben Kenntnissen in der Arbeitssicherheit, im Gesundheits- und Umweltschutz auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse (Stichwort Risikomanagement), juristische Kenntnisse, die Fähigkeit zum vernetzten Denken und eine hohe Kommunikationsfähigkeit mitbringen, haben nach Ansicht des VDSI gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Wir sprechen davon, dass sich der Sicherheitsingenieur zum Manager für Sicherheit und Gesundheit weiterentwickelt“, sagte Nina Sawodny, Kommunikationsmanagerin beim VDSI, dem 5.200 Mitglieder (Sicherheitsingenieure und Fachkräfte für Arbeitssicherheit) angehören.
Die Kompetenz von Umweltingenieuren ist wiederum als Sachverständige, Berater und Gutachter auf dem Gebiet des Umweltmanagements sowie als Umweltbeauftragte in Unternehmen gefragt.
Ansprechpartner für weitere Informationen:
VDSI-Vorstandsressort Aus- und Weiterbildung
Dr. Arno Weber
Arbeitssicherheit Qualitätsmanagement
Mörikestraße 17
90491 Nürnberg
Telefon: +49 911 95939-18
Fax: +49 911 95939-19
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