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Informatik – die jüngste Ingenieurdisziplin

Platine, Mikrochip
Im Vergleich zu den anderen Ingenieurwissenschaften ist die Informatik eine noch junge Disziplin. Mit Konrad Zuses legendärer Entwicklung des Z4 kurz nach dem II. Weltkrieg betrat der erste funktionierende Computer die Bühne Europas. Verlief die Entwicklung von Hard- und Software erst noch schleppend, folgte in den 80er Jahren mit Einführung des PCs und des Betriebssystems Windows eine regelrechte technische Revolution. In immer kürzerem Stakkato trommelten Innovationen aus der Computer- und Informationstechnik auf die Industriegesellschaft ein.
Impressionen zum Berufsbild aus:
THINK ING.-DVD 'Ingenieurberufe in Bewegung'

Heutzutage dringt die Informatik in fast alle Bereiche der Gesellschaft; Leben und Arbeiten ohne Computersysteme und zukunftsträchtiger Hard- und Software ist undenkbar geworden. Dementsprechend neu und vielfältig sind auch die Berufsfelder, die sich Informatikstudenten eröffnen - Absolventen dieses Fachs sind längst überall zu finden. Datenbanken, Netzwerke, Betriebssysteme, IT-Services und Programmierung, all diese Bereiche sind heutzutage feste Bestandteile eines jeden Unternehmens. Ob Banken, Versicherungen, öffentlicher Dienst oder Fabriken mit ihrer Vielzahl an Automatisierungstechnik, ohne Computerexperten und Informatikkenntnisse läuft der Unternehmensalltag nicht.

Am ehesten in Verbindung mit dem Tätigkeitsfeld der Informatik bringt man dabei immer noch die Hard- und Software-Entwicklung. Jene geht aber weit über die eigentliche Programmierung hinaus. Problemanalyse, Systementwurf, Oberflächenanpassung, Programmierung, systematisches Testen und letztlich auch ständig andauernde Programmerweiterungen und –Verbesserungen, solche komplexen Aufgaben lassen sich nur in einem professionell organisierten Team lösen. Dasselbe gilt für die Hardware-Entwicklung. In speziellen Projekten werden immer effizientere, leistungsfähigere und kleinere Komponenten entwickelt, die mit der speziell darauf abgestimmten Software zu Hochform auflaufen.
Doch auch im Bereich Beratung, Schulung und Weiterbildung ergeben sich für Informatiker etliche berufliche Möglichkeiten. In dem unüberschaubaren IT-Dschungel benötigen Unternehmen den Rat von Spezialisten, um die richtigen Lösungen planen, ausarbeiten und umsetzen zu lassen. Letztlich geht die Dienstleistung bis hin zum User, dem die neueste Software und der Umgang mit aktueller Technik in Schulungen und Weiterbildungen nahe gebracht werden muss.

Doch der größte Teil der praktischen Arbeit entsteht für Informatiker wahrscheinlich im Bereich Systembetrieb und –Wartung. System-Änderungen müssen vorgenommen, Sicherheitslücken aufgedeckt und die individuellen Wünsche der Nutzer in die Tat umgesetzt werden. Uni-Absolventen mögen dies vielleicht als anspruchsloses Flickwerk empfinden, aber die ständige Kontrolle und Überarbeitung von Computerprogrammen ist ungemein wichtig, damit ein problemloser Praxisbetrieb garantiert ist.

Alles in allem ist das Berufsfeld Informatik genauso innovativ und rasant wie die gesamte Computerbranche. Die Einsatzgebiete wachsen und ständig kommen neue Aufgaben und Teilbereiche hinzu. Ob man mit klassischer Datensicherung oder Entwicklung neuer Programme begonnen hat, bleibt sich gleich, vielleicht werden schon morgen völlig neue Aufgaben die bisherigen ablösen. Möglicherweise bekommt Netzwerkadministration oder Produkt-Marketing einen völlig neuen Stellenwert oder die Entwicklungen im Internet wie Web 2.0 oder neue technische Möglichkeiten der Datenübertragung erfordern Informatik-Fachleute, die sich den Herausforderungen ganz spezieller Softwarelösungen stellen. Das meiste ist noch nicht getan, wunderbare Zukunft!

01.02.2012 | 18:36:48

Sonstige Fragen zum Ingenieurstudium • Ingenieurstudium/-beruf allgemein

Thema: Bin ich geeignet für ein Ingenieur Studium?

Text: Ich bin inzwischen fertiger Etechnik Ing, mit den erwünschten drei Jahren Berufserfahrung. Ich bin aber nicht glücklich. Ich weiß nicht ob es nur am...

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Ingenieure dringend gesucht!

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Der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren ist immens. Die Lücke klafft vor allem bei Maschinenbau- und Fahrzeugbauingenieuren.

Kurzbeschreibung: "Das multimediale Infotainment zum Thema Ingenieurstudiengänge und -berufe - entstanden in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen.
Zwei sympathische Moderatoren erläutern 25 Fragen, die Schüler und Studenten fomuliert haben. So werden nicht nur zahlreiche Fachinformationen präsentiert, sondern auch viele allgemeine Tipps gegeben.
Eine interaktive Videotour, 46 weitere Videoclips, eine Studienortsuche und viele Informationsseiten vermitteln ein solides Basiswissen. (DVD-ROM, 5. Auflage, 2011)"

Themenauflistung: Berufsbild "Ingenieur", Hochschule und Studium, Wegweiser, Blick in die Arbeitswelt

Herausgeber/Autor: THINK ING.

Ausgabe: 5. Auflage, 2011

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Arbeitsämter

Verwendungszweck: allgemeine Information

Max. Bestellmenge: 3