Informatik – die jüngste Ingenieurdisziplin
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© Fult / Photocase.com
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Impressionen zum Berufsbild aus:
think ING.-DVD 'Ingenieurberufe in Bewegung' |
Heutzutage dringt die Informatik in fast alle Bereiche der Gesellschaft; Leben und Arbeiten ohne Computersysteme und zukunftsträchtiger Hard- und Software ist undenkbar geworden. Dementsprechend neu und vielfältig sind auch die Berufsfelder, die sich Informatikstudenten eröffnen - Absolventen dieses Fachs sind längst überall zu finden. Datenbanken, Netzwerke, Betriebssysteme, IT-Services und Programmierung, all diese Bereiche sind heutzutage feste Bestandteile eines jeden Unternehmens. Ob Banken, Versicherungen, öffentlicher Dienst oder Fabriken mit ihrer Vielzahl an Automatisierungstechnik, ohne Computerexperten und Informatikkenntnisse läuft der Unternehmensalltag nicht.
Am ehesten in Verbindung mit dem Tätigkeitsfeld der Informatik bringt man dabei immer noch die Hard- und Software-Entwicklung. Jene geht aber weit über die eigentliche Programmierung hinaus. Problemanalyse, Systementwurf, Oberflächenanpassung, Programmierung, systematisches Testen und letztlich auch ständig andauernde Programmerweiterungen und –Verbesserungen, solche komplexen Aufgaben lassen sich nur in einem professionell organisierten Team lösen. Dasselbe gilt für die Hardware-Entwicklung. In speziellen Projekten werden immer effizientere, leistungsfähigere und kleinere Komponenten entwickelt, die mit der speziell darauf abgestimmten Software zu Hochform auflaufen.
Doch auch im Bereich Beratung, Schulung und Weiterbildung ergeben sich für Informatiker etliche berufliche Möglichkeiten. In dem unüberschaubaren IT-Dschungel benötigen Unternehmen den Rat von Spezialisten, um die richtigen Lösungen planen, ausarbeiten und umsetzen zu lassen. Letztlich geht die Dienstleistung bis hin zum User, dem die neueste Software und der Umgang mit aktueller Technik in Schulungen und Weiterbildungen nahe gebracht werden muss.
Doch der größte Teil der praktischen Arbeit entsteht für Informatiker wahrscheinlich im Bereich Systembetrieb und –Wartung. System-Änderungen müssen vorgenommen, Sicherheitslücken aufgedeckt und die individuellen Wünsche der Nutzer in die Tat umgesetzt werden. Uni-Absolventen mögen dies vielleicht als anspruchsloses Flickwerk empfinden, aber die ständige Kontrolle und Überarbeitung von Computerprogrammen ist ungemein wichtig, damit ein problemloser Praxisbetrieb garantiert ist.
Alles in allem ist das Berufsfeld Informatik genauso innovativ und rasant wie die gesamte Computerbranche. Die Einsatzgebiete wachsen und ständig kommen neue Aufgaben und Teilbereiche hinzu. Ob man mit klassischer Datensicherung oder Entwicklung neuer Programme begonnen hat, bleibt sich gleich, vielleicht werden schon morgen völlig neue Aufgaben die bisherigen ablösen. Möglicherweise bekommt Netzwerkadministration oder Produkt-Marketing einen völlig neuen Stellenwert oder die Entwicklungen im Internet wie Web 2.0 oder neue technische Möglichkeiten der Datenübertragung erfordern Informatik-Fachleute, die sich den Herausforderungen ganz spezieller Softwarelösungen stellen. Das meiste ist noch nicht getan, wunderbare Zukunft!
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltet mit dem Bundeswettbewerb Informatik einen bundesweiten Schülerwettbewerb, der von den Kultusministerien der Länder unterstützt wird. Schirmherr ist der Bundespräsident. Der BWINF wird jedes Jahr im September ausgeschrieben und wendet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, die Computer nicht nur bedienen, sondern auch beherrschen wollen.
Ergebnisse der IngenieurStudiengangSuche

Zwei sympathische Moderatoren erläutern 25 Fragen, die Schüler und Studenten fomuliert haben. So werden nicht nur zahlreiche Fachinformationen präsentiert, sondern auch viele allgemeine Tipps gegeben.
Eine interaktive Videotour, 46 weitere Videoclips, eine Studienortsuche und viele Informationsseiten vermitteln ein solides Basiswissen. (DVD-ROM, 5. Auflage, 2011)"
Themenauflistung: Berufsbild "Ingenieur", Hochschule und Studium, Wegweiser, Blick in die Arbeitswelt
Herausgeber/Autor: think ING.
Ausgabe: 5. Auflage, 2011
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Arbeitsämter
Verwendungszweck: allgemeine Information
Max. Bestellmenge: 3
