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Viel Energie für eine saubere Umwelt: Jürgen Mergel
Über Stock und Stein mit dem Mountainbike die Hügel hinauf und hinunter, beim Skilanglauf durch weite Landschaften gleiten – in seiner Freizeit setzt Jürgen Mergel eher auf körpereigene Energie. Ziemlich anstrengend und schweißtreibend, jedoch absolut umweltverträglich.
Über Stock und Stein mit dem Mountainbike die Hügel hinauf und hinunter, beim Skilanglauf durch weite Landschaften gleiten – in seiner Freizeit setzt Jürgen Mergel eher auf körpereigene Energie. Ziemlich anstrengend und schweißtreibend, jedoch absolut umweltverträglich.
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Jürgen Mergel
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Schon früh stand für Jürgen Mergel fest, dass er Ingenieur werden wollte. Bereits in der Schule interessierten ihn besonders Fächer wie Chemie, Physik und Mathematik. Nach einer Ausbildung als Chemielaborant absolvierte er ein Studium der Chemieingenieurtechnik an der Fachhochschule Jülich. Es folgten unterschiedliche Forschungsprojekte im Bereich Energietechnik mit Schwerpunkt elektrochemische Verfahrenstechnik im Forschungszentrum Jülich. Praxiskenntnisse, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und der nette Umgang mit Kollegen und Mitarbeitern sind für ihn das A und O des Ingenieurberufs. Dem Nachwuchs rät er: „Aus eigener Erfahrung kann ich jedem jungen Menschen nur den Tipp geben, keine Angst vor technischen Berufen zu haben und sehr viel praktische Erfahrung – auch während des Studiums – zu sammeln. Mir hat dabei eine Lehre sehr geholfen.“
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Das Elektrofahrzeug „JuMOVe“, gefahren und entwickelt von Jürgen Mergel
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Praxisbezug beweist auch der neueste Clou des Jülicher Forschungszentrums, an dessen Realisierung Jürgen Mergel maßgeblich beteiligt war: Mit dem Elektrofahrzeug „JuMOVe“ haben die Jülicher Wissenschaftler ein kommerzielles Gefährt geschaffen, das mit einer Direktmethanol-Brennstoffzelle einen Elektromotor antreibt. Immerhin 120 Kilometer mit einer Methanol-Tankfüllung schafft das Mobil dank seines Hybridantriebs aus Brennstoffzelle und Lithium-Ionen-Akkumulator. Im regulären Betrieb treibt die Brennstoffzelle den Elektromotor des Fahrzeugs an, die Batterie kommt bei besonderer Belastung, beispielsweise beim Anfahren oder Bergauffahren, ins Spiel. Die Brennstoffzelle lädt den Akku dann immer wieder auf und das „Auftanken“ an der Steckdose entfällt. Somit ist das Fahrzeug jederzeit einsatzbereit.
Erste Testfahrten hat das Demonstrationsfahrzeug erfolgreich absolviert. Jetzt sucht das Jülicher Forschungszentrum Industriepartner, um das System gemeinsam mit ihnen weiterzuentwickeln. Und wer weiß, vielleicht tauscht Jürgen Mergel in Zukunft dann sein Mountainbike gegen das Elektroauto, um durch die Natur zu fahren. Damit spart man schließlich jede Menge Energie – in diesem Fall zumindest die eigene.
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Forschungszentrum Jülich
Dr. Ing. Michael Raß - Geschäftsführer u. Gesellschafter der Teutoburger ÖlmühleDr.-Ing. Oliver Buchholz - Projektleiter HochwasservorhersageSicherheits- und Umwelttechnik-IngenieurDiana Pfeff - Junior Produktmanagerin Tunnelvortriebstechnik Umwelttechnik-IngenieurinConsulting-IngenieurDipl.-Ing. Elektrotechnik - SteuerungsentwicklungElektrotechnik-IngenieurinDipl.-Ing. Elektrotechnik - BerufsausbilderDipl.-Ing. Elektrotechnik - Forschung

