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Dennis Grimm
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Heavy Metal – darum dreht sich alles in der Arbeitswelt von Dennis Grimm, frischgebackener Maschinenbau-Ingenieur mit der Vertiefungsrichtung Produktionstechnik. Gemeint ist hier weniger die Musikrichtung, sondern vielmehr die Stahlproduktion von ThyssenKrupp. Der Technologiekonzern entwickelt Hightech-Stahl beispielsweise für die Automobilindustrie, Haushaltsgeräte, Bildschirme und medizinische Geräte. In seiner Diplomarbeit optimierte der Dinslakener eine neue Anlagentechnik des stahlerzeugenden Unternehmens – zur Freude der Autofahrer. Denn die Entwicklung von Dennis Grimm schützt Bandstahl, der für den Autobau verwendet wird, jetzt noch besser vor Korrosion.
Schon während seines Studiums an der Universität Duisburg-Essen erhielt Dennis Grimm als Stipendiat der ThyssenKrupp AG Einblicke in die Arbeit des Großkonzerns und begeisterte sich mehr und mehr für die Größe der Produktionsanlagen und deren technische Komplexität. Und so spornte ihn seine Diplomarbeit, die er in Kooperation mit ThyssenKrupp verfasste, zu Höchstleistungen an. In seiner Arbeit analysierte und optimierte er eine bisher einzigartige Produktionsanlage, die ermöglicht, Bandstahl für die Automobilindustrie in gekoppelten Verfahrensschritten, in-line, elektrolytisch zu verzinken und mit einem organischen Korrosionsschutzsystem zu beschichten. Das Ergebnis: Die Erkenntnisse aus der Diplomarbeit verbessern die Verfahrenstechnik des Beschichtungsprozesses und erhöhen die Qualität des Endproduktes, die organische Korrosionsschutzbeschichtung. Darüber hinaus ermöglichen die theoretischen Ansätze des 26-Jährigen eine Übertragung von grundsätzlichen Verfahrensparametern auf andere Anlagen.
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„Was mich an meiner Diplomarbeit am meisten reizte, war zum einen die Beschäftigung mit einer neuen und komplexen Anlagentechnik, zum anderen der hundertprozentige Praxisbezug“, erklärt Dennis Grimm. „Die Anlage produzierte bereits kontinuierlich, so dass die Ergebnisse meiner Diplomarbeit direkt in die Praxis umgesetzt werden konnten.“ Der Erfolg überzeugte auch den VDI-Ruhrbezirksverein. Er verlieh Dennis Grimm den Förderpreis 2004 für hervorragende Diplomarbeiten.
Viele Erfahrungen in der Praxis zu machen – auch über die im Studium vorgeschriebenen Praktika hinaus, das rät der junge Ingenieur Technik begeisterten Schülerinnen und Schülern. Schließlich war der umfassende Praxisbezug während seines Studiums auch für Dennis Grimm von zentraler Bedeutung: „Der wichtigste Meilenstein in meinem Werdegang war die Aufnahme in das Stipendienprogramm der ThyssenKrupp AG im Oktober 2000. Durch das Stipendium und die damit verbundene Unterstützung meines Mentors, einer ThyssenKrupp-Führungskraft, konnte ich schon früh umfassende Einblicke in das Berufsleben und insbesondere in die Unternehmenskultur des Technologiekonzerns
gewinnen.“
Die anwendungsbezogenen Erfahrungen, die Dennis Grimm in den letzten Jahren machen konnte, helfen ihm auch bei seiner jetzigen beruflichen Tätigkeit. Derzeit ist er als Betriebsassistent bei ThyssenKrupp Stahl AG in Duisburg im Oxygenstahlwerk 2 in der Anlagentechnik (Erhaltungsbetrieb - Mechanik) tätig und kümmert sich um die Sicherung und Verbesserung der technischen Anlagenverfügbarkeit.
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