Bauingenieurwesen
Das Studium des Facility Managements
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© Sandro Götze - Fotolia.de
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Den Plural des englischen Wortes „facility“ kann man übersetzen mit „Einrichtungen, Anlagen“. Der Begriff „Management“ ist ja nahezu eingedeutscht und meint „Verwaltung, Leitung, Geschäftsführung“. Ein Leiter von Anlagen also? Nicht ganz, denn Facility Management beschäftigt sich mit Gebäuden, Liegenschaften und betrieblichen Prozessen. Ziel ist die ganzheitliche Betrachtung. Grundlagen der Betriebswirtschaft, der Architektur sowie der Ingenieurwissenschaften sind dazu erforderlich.
Mehr als nur ein Hausmeister-Job
Gebäudemanagement und Haustechnik ist ein Teil davon. Je größer die Bauten, desto komplexer sind die Installationen, Systeme und Abläufe. Der althergebrachte Hausmeister, der mal eine Glühbirne wechselt und die Heizung entlüftet, kann diesen Anforderungen und Dimensionen nicht mehr gerecht werden. In Wohnkomplexen, Bürogebäuden, Fußballstadien, Hotels, öffentlichen Einrichtungen und Fabriken müssen komplizierte Abläufe koordiniert, Heiz-, Wasser- und Elektrizitätskreisläufe kontrolliert oder Müll und Entsorgung gesteuert werden.
Technische und kaufmännische Aufgaben wirken Hand in Hand. Das kann die bauliche Betreuung von Gebäuden sein, die Wartung von Anlagen, aber auch Kostenkalkulation und die Beschaffung von Reinigungsmaschinen und Personal. So lassen sich viele Optimierungspotenziale finden. Betriebs- und Energiekosten werden gesenkt, die technischen Anlagen effizient genutzt und der Wert der Gebäude erhalten. Zudem sucht man ständig nach innovativen Dienstleistungen, analysiert die Bewirtschaftung und Flächennutzung oder erstellt neue Konzepte, um die betrieblichen Abläufen zu verbessern.
Eine junge Ingenieurdisziplin
Eben von allem etwas. In jüngster Zeit hat sich das Facility Management als eigene Ingenieurdisziplin etabliert und entsprechende Studiengänge werden an verschiedenen Hochschulen angeboten. Ob eigenständiger Bachelor-Studiengang oder ergänzender Master zu anderen technischen Erststudien.
Ziel ist vernetztes Denken zu lernen. Schließlich bekommt man es im späteren Job mit Eigentümern, Nutzern, Architekten, Bauingenieuren, Versorgungs- und Energietechnikern, Kaufleuten und Juristen zu tun.
Schon in den ersten Semestern ist das Studium daher interdisziplinär angelegt. Los geht’s mit Mathematik, Physik, Chemie und Werkstofftechnik und Einführungsübungen in technische Gebäudeanlagen. Baustoffe und Bauphysik, angewandte Informatik, wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen und Baurecht stehen ebenfalls auf dem Stundenplan. Dann wird es spezieller und man beschäftigt sich mit Bau- und Funktionsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Gebäudeökonomie, Finanz- und Rechnungswesen oder macht ein mehrmonatiges Praktikum im technischen Gebäudemanagement.
Eine ganze Menge verschiedener Studieninhalte für echte Allrounder. Ob Altenwohnheim, Automobilproduktion oder Allianz-Arena – der Facilty-Manager gewährleistet funktionierende Gebäude.
Auf Latein heißt „facilis“ übrigens „leicht“. Bleibt zu hoffen, dass das auch fürs Studium gilt …
Mehr als nur ein Hausmeister-Job
Gebäudemanagement und Haustechnik ist ein Teil davon. Je größer die Bauten, desto komplexer sind die Installationen, Systeme und Abläufe. Der althergebrachte Hausmeister, der mal eine Glühbirne wechselt und die Heizung entlüftet, kann diesen Anforderungen und Dimensionen nicht mehr gerecht werden. In Wohnkomplexen, Bürogebäuden, Fußballstadien, Hotels, öffentlichen Einrichtungen und Fabriken müssen komplizierte Abläufe koordiniert, Heiz-, Wasser- und Elektrizitätskreisläufe kontrolliert oder Müll und Entsorgung gesteuert werden.
Technische und kaufmännische Aufgaben wirken Hand in Hand. Das kann die bauliche Betreuung von Gebäuden sein, die Wartung von Anlagen, aber auch Kostenkalkulation und die Beschaffung von Reinigungsmaschinen und Personal. So lassen sich viele Optimierungspotenziale finden. Betriebs- und Energiekosten werden gesenkt, die technischen Anlagen effizient genutzt und der Wert der Gebäude erhalten. Zudem sucht man ständig nach innovativen Dienstleistungen, analysiert die Bewirtschaftung und Flächennutzung oder erstellt neue Konzepte, um die betrieblichen Abläufen zu verbessern.
Eine junge Ingenieurdisziplin
Eben von allem etwas. In jüngster Zeit hat sich das Facility Management als eigene Ingenieurdisziplin etabliert und entsprechende Studiengänge werden an verschiedenen Hochschulen angeboten. Ob eigenständiger Bachelor-Studiengang oder ergänzender Master zu anderen technischen Erststudien.
Ziel ist vernetztes Denken zu lernen. Schließlich bekommt man es im späteren Job mit Eigentümern, Nutzern, Architekten, Bauingenieuren, Versorgungs- und Energietechnikern, Kaufleuten und Juristen zu tun.
Schon in den ersten Semestern ist das Studium daher interdisziplinär angelegt. Los geht’s mit Mathematik, Physik, Chemie und Werkstofftechnik und Einführungsübungen in technische Gebäudeanlagen. Baustoffe und Bauphysik, angewandte Informatik, wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen und Baurecht stehen ebenfalls auf dem Stundenplan. Dann wird es spezieller und man beschäftigt sich mit Bau- und Funktionsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Gebäudeökonomie, Finanz- und Rechnungswesen oder macht ein mehrmonatiges Praktikum im technischen Gebäudemanagement.
Eine ganze Menge verschiedener Studieninhalte für echte Allrounder. Ob Altenwohnheim, Automobilproduktion oder Allianz-Arena – der Facilty-Manager gewährleistet funktionierende Gebäude.
Auf Latein heißt „facilis“ übrigens „leicht“. Bleibt zu hoffen, dass das auch fürs Studium gilt …
Susanne Menges studiert Facility Management an der Fachhochschule Münster.
Die IngenieurStudiengangSuche zeigt, an welchen Hochschulen Facility Management mit welchen Abschlüssen studiert werden kann.
Die FH Mainz nennt ihren angebotenen Bachelor-Studiengang ganz bewusst Technisches Gebäudemanagement und konzentriert sich dabei auf alles Ingenieurspezifische rund ums Facility Management.
Facility Management - Susanne Menges - BachelorBauingenieurin - Facility ManagementVerfahrentechnik / Ernährungs- und Hygienetechnik - Corinna Klaß - DiplomElektrotechnik und Informatik - Dirk Matthes - BachelorWirtschaftsingenieurwesen (Supply Chain Management) - Stefan Faiß - BachelorWirtschaftsinformatik - Andrea Maurer - DiplomVerkehr und RaumplanungGeotechnikTelekommunikation und Informationstechnik - Sebastian Helmle - DiplomBaubetrieb

